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Könige mussten eisiger Kälte trotzen


(Fotos:privat/Wörner)

(tw) (ps/bs)"Die Sternsinger kommen!" hieß es am 06. Januar 2017 in den Pfarreien St. Johannes Nepomuk und St. Josef. Mit dem Kreidezeichen "20*C+M+B+17" brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen "Christus segne dieses Haus" zu den Menschen in Eberbach und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt.

Bundesweit beteiligen sich die Sternsinger in diesem Jahr an der 59. Aktion Dreikönigssingen. "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!" heißt das Leitwort, das aktuelle Beispielland ist Kenia. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet, die inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion ist, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Spenden mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.

Der Klimawandel steht im Mittelpunkt der 59. Aktion Dreikönigssingen. Mit ihrem Motto machen die Sternsinger überall in Deutschland auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter den Veränderungen der klimatischen Bedingungen, die in manchen Regionen Kenias für eine extreme Trockenheit sorgen. Ausbleibender Regen entzieht den Menschen dort ihre Lebensgrundlagen.

Bei ihrer zurückliegenden Aktion hatten die Mädchen und Jungen zum Jahresbeginn 2016 bundesweit mehr als 46,2 Millionen Euro gesammelt. Rund 330.000 Sternsinger und rund 90.000 Begleitende hatten sich in 10.282 Pfarrgemeinden, Schulen und weiteren Einrichtungen beteiligt. Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger mehr als 1.500 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen. Durch ihr Engagement werden die kleinen und großen Könige zu einem Segen für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt. Neben dieser gelebten Solidarität tragen die Sternsinger den christlichen Segen für das neue Jahr in die Wohnungen und Häuser der Menschen.

Gemeinsam mit ihren jugendlichen und erwachsenen Begleitern haben sich auch die Sternsinger aus Eberbach auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen die Nöte und Probleme von Kindern rund um den Globus und sorgen mit ihrem Einsatz für die Linderung von Not in zahlreichen Projektorten.

In der Gemeinde St. Johannes Nepomuk waren am Dreikönigstag nach einem Aussendungswortgottesdienst mit Diakon Joachim Szendzielorz (unser Bild oben) fast 40 Kinder in neun Gruppen unterwegs und haben etwa 3000 Euro gesammelt.

In der Gemeinde St. Josef waren dieses Jahr 35 Kinder und Jugendliche in acht Gruppen mit Ihren Begleitern unterwegs. Bei verschiedenen Firmen, Banken und Institutionen war man bereits am Donnerstag. In der kommenden Woche machen die Sternsinger weitere Besuche, weshalb noch kein Sammelergebnis feststeht. Im Aussendungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef mit dem Leiter der Seelsorgeeinheit Pfarrer Matthias Stößer, ehrte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Bernhard Schell, drei langjährige TeilnehmerInnen der Aktion. Pauline Schneider, Emily Schneider und Christopher Schanne sind 14, 12 und 11 Jahre aktive Sternsinger.


08.01.17

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