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Finanzierung einer solchen Anlage ist eine Herkulesaufgabe

(tom) Ein großer Arbeitskreis soll sich mit der Erneuerung des Skilifts am Bikepark Beerfelden und einem touristischen Konzept für die Sensbacher Höhe beschäftigen. Das beschloss die Stadtverordneten-Versammlung auf ihrer vergangenen Sitzung. Vorausgegangen war eine Diskussion darüber, wie dieses Gremium besetzt werden und um was es sich kümmern soll. Denn darüber gingen die Meinungen auseinander.

Ausschussvorsitzender Erwin Körber (SPD) hatte die dortige Projektvorstellung durch Werner Manschitz und Claus Weyrauch kurz rekapituliert. 1,7 Millionen Euro Baukosten netto stehen allein für einen neuen Lift auf dem Papier, weitere Attraktionen nicht eingeschlossen. Deshalb ist es laut Körber für eine Realisierung wichtig, inwieweit Zuschüsse akquiriert werden können. Diese wiederum sind an Vorgaben gebunden.

Wie der Vorsitzende verdeutlichte, drängt bei der ganzen Sache auch die Zeit: Der alte Lift wird nicht mehr lange durchhalten, daneben wird es Efre-Fördermittel wahrscheinlich nur noch bis zum Jahr 2020 geben. Neben einer 200 Meter längeren Anlage, die auch die Sensbacher Höhe mit erschließt, werden im Projektentwurf dort Barfuß- oder Baumwipfelpfad, Waldspielplatz, bewirtete Höhenhütte, Zip-Line oder Zip-Coaster vorgeschlagen.

„Wir sollen alle Ressourcen nutzen, die uns zur Verfügung stehen“, sagte Körber. Weswegen im Arbeitskreis neben Manschitz und Weyrauch auch der jetzige Landtagsabgeordnete Rüdiger Holschuh und sein Vorgänger Michael Reuter (beide SPD) wegen ihrer Kontakte nach Wiesbaden, der Skiclub-Vorsitzende Wolfgang Schwöbel, Stadtbaumeister Peter Bauer, Gabriele Quanz von der Wirtschaftsförderung der Oreg und die vier Oberzent-Bürgermeister sitzen sollen. Denn alles, was in die Zukunft gerichtet ist, wird ab sofort von den Kommunen gemeinsam getragen.

Diese Zusammensetzung rief aber in zweifacher Hinsicht Widerspruch hervor. Frank Leutz (FDP) vermisste einen Fachmann, der sich mit Liftbau auskennt. Walter Gerbig (CDU) wollte auch die Fraktionen mit eingebunden wissen. Chris Poffo (ÜWG) betrachtete die Finanzierung als einen ersten Schritt. „Ich muss doch wissen, wie so etwas aussehen soll“, meinte er. Man könne beides nicht isoliert betrachten.

Ähnlich äußerte sich Elisabeth Bühler-Kowarsch (Grüne): Sie wollte das Gremium breiter aufstellen, weil zu viele Dinge geklärt werden müssten. Rüdiger Holschuh wies dagegen darauf hin, dass erst einmal Hintergrundarbeit gefragt sei, die er in einem kleinen und schlagkräftigen Kreis angesiedelt wissen wollte. Danach könne man erweitern. Körber sagte, dass es doch vorrangig um die Finanzierung gehe und nicht schon um Planung.

Den gordischen Besetzungs-Knoten zerschlug Bürgermeister Gottfried Görig. Der hatte schon zuvor die Finanzierung als eine „Herkulesaufgabe“ bezeichnet. Das Gremium sollte seiner Meinung nach inklusive der Fraktionsvorsitzenden aus den vier Kommunen gebildet werden, sagte er. Außerdem wolle man einen Vertreter der Liftbau-Firma Doppelmayr mit ins Boot holen, die die Kalkulation für den neuen Lift erstellte. Diesem Vorschlag stimmte das Gremium einhellig zu.

Info: Die Liftanlage am Nordhang des Tannenbergs stammt aus dem Jahr 1971, hat hohe Instandhaltungskosten und die TÜV-Prüfungen gestalten sich immer problematischer. Im Spitzenbetrieb gibt es Wartezeiten von bis zu einer Stunde. Auch ist der Lift 200 Meter zu kurz, weil die Sensbacher Höhe nicht erreicht wird. Mit einer neuen Sesselliftanlage der Firma Doppelmayr könnten 900 Personen pro Stunde befördert werden. 2008 hatte Werner Manschitz den Betrieb übernommen und führt ihn seit 2011 als Ski- und Bikelift.

05.05.17

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