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Hilfe zur Selbsthilfe - Vorstand im Amt bestätigt

(bro) (hb) Die Generalversammlung des Förderkreises Odenwald-Hilfe für Tschernobyl-Kinder e. V. fand kürzlich im kleinen Kreis statt. Der erste Vorsitzende Harald Siefert konnte unter anderem auch den ehemaligen Bürgermeister von Eberbach, Horst Schlesinger, der schon von Anfang an ein treues Mitglied der Organisation ist, begrüßen. Die Odenwald-Hilfe für Tschernobyl-Kinder wurde im Jahre 1992 auf Initiative von Karl Emig gegründet und ermöglichte viele Jahre strahlengeschädigten Kindern der weißrussischen Stadt Mosyr Erholungswochen im Odenwald.

In den vergangenen Jahren leistete man wertvolle „Hilfe zur Selbsthilfe“, indem man Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten und andere Projekte unterstützte. Besonders das Behindertenheim „Raduga“, ein Heim für geistig behinderte Kinder im Alter von drei bis 18 Jahren, stand immer im Vordergrund.

Nachdem dieses Heim nun auf eigenen Füßen steht, konzentriert sich die Odenwaldhilfe seit einigen Jahren auf ihr neues Projekt, das „Weg ins Leben“ heißt. Dieses Projekt schafft Arbeitsplätze in verschiedenen Werkstätten, um die Zukunft von jungen behinderte Menschen zu sichern. Es sind geistig behinderte Menschen, die mit dem 18. Lebensjahr das Behindertenheim „Raduga“ verlassen müssen und ab diesen Zeitpunkt sich selbst überlassen sind. In den letzten Jahren konnten mit Unterstützung der Kirche zwei Häuser gebaut werden, in denen diese Menschen verschiedene Arbeiten verrichten. In diesen Werkstätten werden z. B. Taschen sowie Schreib- und Dekorationsartikel gefertigt.

In seinem Tätigkeitsbericht berichtete der erste Vorsitzende Harald Siefert über die beiden im letzten Jahr stattgefundenen Besuche in Mosyr. In der Vergangenheit habe man mit Hilfe der Johannes Diakonie Mosbach 20 Seminare in Minsk, in Kalinkowitschi und Mosyr durchgeführt. In diesen Seminaren konnte die OTK zeigen, welche Möglichkeiten in Deutschland Menschen mit Behinderungen haben und die Vorteile einer Integration in die Arbeitswelt aufzeigen. Die Veranstaltungen wurden mit großem Interesse der Verantwortlichen aus den Sozialämtern und von überregionalen Personen verfolgt.

Diese Arbeit trägt nun die ersten Früchte. Man kam dem Beispiel von Mosyr nach und errichtete eine erste Behindertenwerkstatt in Kalinkowitschi. „Darauf können wir alle mächtig stolz sein“, so Harald Siefert. Diese Aussage wurde mit großem Beifall der Anwesenden bedacht.

Erfreulich sei auch, dass die eingerichtete Bäckerei in Mosyr nun selbständig arbeitet, und Fremdhilfe nicht mehr benötigt wird.

Bei dem Besuch im April letzten Jahres in Mosyr, hier wurde Harald Siefert von seiner Frau Natascha und dem Mitglied Gerhard Stahl begleitet, konnte wieder ein Altennachmittag durchgeführt werden. Die zahlreichen älteren Menschen verlebten einen geselligen und fröhlichen Nachmittag.

Bei diesem Besuch übergab Gerhard Stahl wieder einmal hochwertige Instrumente für Augenoperationen an das Krankenhaus in Mosyr. Dadurch können nun diese Operationen direkt im Krankenhaus in Mosyr durchgeführt werden, und die Menschen müssen nicht mehr die weite Reise nach Minsk (ca. 400 km) antreten. Harald Siefert dankte Gerhard Stahl im Namen der OTK.

Er teilte der Versammlung mit, dass in den letzten Jahren viele Freunde aus Mosyr in Folge der Tschernobyl-Katastrophe verstorben sind. Man legte eine Schweigeminute ein.

Die OTK, so der erste Vorsitzende, sei weiterhin auf Spenden angewiesen, um das ehrgeizige Projekt „Weg ins Leben“ weiterführen zu können. „Umso erfreulicher ist es, dass die Sparkasse Neckartal-Odenwald mit einer Spende von 700 Euro unser Projekt unterstützt", so Siefert.

Er bedankte sich bei allen Spendern und bei den Zahnärzten, die das von ihren Patienten zur Verfügung gestellte Zahnaltgold stifteten.

Nach dem Bericht von Harald Siefert übernahm Altbürgermeister Horst Schlesinger das Wort. Er gratulierte der Organisation, besonders auch Natascha Siefert, für die mühevolle Arbeit, die man in Mosyr für die behinderten Menschen geleistet hat und noch leistet.

Er übernahm dann auch die Wahl des Vorstandes, der einstimmig im Amt bestätigt wurde. Dem Vorstand der OTK gehören an: 1. Vorsitzender: Harald Siefert, 2. Vorsitzende: Natascha Siefert, Kassenwart: Hans Braun, Schriftführerin: Edith Günthner, Kassenprüfer: Ulrike Kraus und Antje Häusler.

Die Spendenkonten der OTK: Sparkasse Neckartal-Odenwald Eberbach: IBAN: DE 67 6745 0048 0001 0086 63, BIC: SOLADES1MOS. Volksbank Neckartal Eberbach: IBAN: DE 67 6729 1700 0021 1486 01, BIC: GENODE61NGD.

13.06.17

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