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Sprache lernen ist wichtiger Schritt zur Integration


V.l. die Lehrkräfte Irina Haschke, Gunter Lang, Birgit Hechenleitner-Lang, VHS-Mitarbeiterin Ute Wild, Renate Sperling, Monika Bode und Tünde Schweighardt feierten mit ihren Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern in der Au. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Etwa 180 Personen mit Migrationshintergrund besuchen aktuell in Eberbach Deutschkurse bei der Volkshochschule Eberbach-Neckargemünd (VHS). Vorgestern wurde im Interkulturellen Garten in der Au bei einem kleinen Fest, zu dem die Interkulturellen Frauen einluden, das Erlernte im Alltag ausprobiert.

Diese Frauen und Männer, die seit ihrer Flucht aus ihren Heimatländern in Eberbach leben, besuchen einen der VHS-Deutschkurse, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), vom Rhein-Neckar-Kreis oder von der Bürgerstiftung Eberbach e.V. finanziert werden. Das Erlernen der deutschen Sprache ist eines der wichtigsten Dinge, um die Integration in der neuen Heimat zu erleichtern. Etwa zwölf Lehrkräfte, allesamt freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VHS, begleiten die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger durch die deutsche Sprache und die Grammatik, erklären geduldig die unterschiedlichsten Bedeutungen mancher Worte und sind oft auch Anlaufstelle bei Problemen im Alltag.
Am Freitagvormittag stand aber weder die richtige Grammatik noch die genau passende Vokabel im Vordergrund, denn man traf sich einfach zum Reden und zum gemeinsamen Frühstück. Viele der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer haben ihre Prüfungen hinter sich und somit eines ihrer Etappenziele erreicht. Und wie es im Schulalltag üblich ist, feierte man auch hier das Ende einer Unterrichtseinheit, bevor man mit dem nächsten Kurs startet.

Bei bestem Wetter hatten die Vertreterinnen des Interkulturellen Gartens und das Team der Interkulturellen Frauen mit ihrer Sprecherin Ellen Leytz auf dem Gelände in der Au ein Frühstücksbuffet aufgebaut, das durch die südländischen, von den Gästen mitgebrachten Spezialitäten international wurde. Leytz begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass "die ganze Welt in diesem Garten vereint" sei. Auch die Kursleiterinnen und Kursleiter waren unter den Gästen, als Vertreterin der Volkshochschule war Ute Wild anwesend.
Die Stimmung war gelöst, die Verständigung klappte immer, denn der Wille zu guten Gesprächen mit dem Gegenüber war da, und wenn das richtige Wort fehlte, wurde es gemeinsam im Internet, durch Umschreibung oder mit dem Nachbarn gesucht.

Um das Erlernte anwenden zu können, wurden die Anwesenden unter anderem von Ulrike Baufeld vom Arbeitskreis Asyl zum "Sprechcafé" eingeladen. In den Räumen des Arbeitskreises in der Passage, Neuer Markt 13, trifft man sich immer dienstags von 17 bis 18.30 Uhr, um sich zu unterhalten.

16.07.17

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