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Standing Ovations für Achim Plagge und die Eberbacher Singschule


(Fotos:Claussen)

(jc) (ra) Am Samstag herrschte Theateratmosphäre in der Michaelskirche. Letzte Feinarbeiten an Schminke und Kostümen, Eltern, die aufgeregter sind als die Kleinen, und ein Geräuschpegel wie in einer Turnhalle: So sieht der Countdown vor einem Kindermusical mit 70 Akteuren aus. Diesmal stand „Israel in Ägypten“ von Thomas Riegler auf dem Plan und ging mit Bravour über die Bühne vor dem Altar.
Die Kulissen hatte Barbara Menges mit altägyptischen Darstellungen zwischen Sanddünen stilgerecht entworfen, die Regie führte Sibylle Muff, die es mit sicherer Hand schaffte, die wuselige Schar zu bändigen. Eileen Seipp, Julia Hoftstätter und Jochen Müller erzählten im Wechsel die bekannte biblische Geschichte vom Findelkind Moses, das die Israeliten aus der Sklaverei befreit. „When Israel was in Egypts Land“ klang es aus der Orchesterecke, als sich der Chor zum Sklavenlied aufstellte: „Wir sagen ‚nein‘ zur Sklaverei!“ Dank Achim Plagges profunder Nachwuchsarbeit, klang nichts ängstlich und unsicher, alle Kinder waren ganz bei der Sache. In einem Wiegenlied sangen Oliwia Karasek und Luisa Menges solo und ließen ebenso aufhorchen wie Priska Cimbal, Frauke Stupperich und Vivian Schneider im Fröschelied. Die biblischen Plagen waren natürlich für einigen Spektakel gut. Hüpfende Laubfrösche, schwirrende Fliegen und gefräßige Heuschrecken heizten dem hartnäckigen Pharao ein. Jonatan Cimbal verkörperte ihn in überzeugender Montur, dass es eine Freude war. Den Helden der Geschichte, Mose, spielte und sang Felix Seibert, der in den Nummern „Passahlied“ und „Vertrauenslied“ seine schon recht ausgeprägte, charakteristische Gesangsstimme gekonnt einzusetzen wusste. Weitere Highlights boten Birgit Beisel, die im „Viehpestlied“ ihrer geliebten Kuh Babette nachtrauerte, Luisa Menges, die als Mirjam den Freudentanz im Schlusslied anführte oder Florian Herkert, der Gottes Stimme (selbstverständlich von der Kanzel herab) ertönen ließ. Natürlich kam auch die Action nicht zu kurz. Mit Cityrollern stellte die furchteinflößende ägyptische Streitmacht den Israeliten nach und wurde vom Meer verschlungen. Dabei konnte sich Achim Plagge stets auf sein Orchester verlassen. Michael Jouvenal blies eine recht agile Posaune, die einen Spiritual anführen oder wie ein Frosch quaken konnte. Iris Scherer, Simone Spiller und Alexander Schmidt übernahmen den Streicherpart. Auch chromatische Passagen oder Tremoli im Passahlied waren für sie kein Problem. Frederik Galm (Gitarre) und Philipp Köhler (Schlagzeug) sorgten für den rechten Rhythmus, wobei etwa ein Schlagzeugsolo, das einen Hagelschauer darstellte, schon professionelles Niveau erreichte. Jakob Wieder ließ das Schlusslied „Lobe den Herrn“ über seinen Bässen grooven, dass selbst Glenn Miller zufrieden gewesen wäre, und Andreas Viehöver nahm dem Dirigenten die Klavierarbeit so gekonnt ab, dass jener freie Hand hatte, was den Chorleistungen sehr zugute kam. Am Ende wurden alle Kinder in Gruppen präsentiert, danach die Solisten, schließlich Sibylle Muff (Regie) und Barbara Menges, die auch für die Requisiten zuständig war. Der Applaus steigerte sich und erreichte Sturmesstärke als zum Schluss der Name des künstlerischen Leiters, Achim Plagge fiel. Nur eine Wiederholung des Finales konnte die Wogen glätten.
Im kommenden Jahr führt der Jugendchor „Voices of heaven“ (Schüler ab der 7. Klasse) das Musical „Jesus Christ Superstar“ mit einer Jazz-Tanzgruppe und der Nachwuchsband der Musikschule auf.

28.04.02

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