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Burg Eberbach


Rechts die Vorderburg, links die Mittelburg. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Bei der Burgruine Eberbach handelt es sich um die Überreste dreier Burgen, die im Mittelalter voneinander unabhängig auf dem Burgberg bei Eberbach errichtet wurden

Die Burgen liegen rund 300 Meter ü.NN auf dem Sporn des Bergrückens, der vom Katzenbuckel in Richtung Neckar verläuft. Die älteste ist die Vorderburg, die vermutlich zwischen 1170 und 1200 errichtet, aber nicht vollendet wurde. Der mutmaßliche Bauherr. ein Graf Konrad von Eberbach (ursprünglich aus Lauffen), wird erstmals 1196 urkundlich erwähnt. Der Bau der Mittelburg begann ab 1200, der der Hinterburg vermutlich ab 1225 bis 1250.
1227, als das Geschlecht von Lauffen bereits ausgestorben war, erhielt König Heinrich (VII.) die Burg vom Wormser Bischof als Lehen, und 1330 erfolgte die Verpfändung an die Pfalzgrafen, die die Burg als Amtssitz eines kurpfälzischen Vogts nutzten. Pfalzgraf Ruprecht III. verpfändete die Burg 1402 an die Herren von Hirschhorn, die sie schleifen ließen. Die Steine der Burgen wurden für Bauten in Eberbach und zur Errichtung von Wildmauern verwendet.

Vorder- und der Mittelburg wurden in zwei Grabungen 1908/09 und 1927/28 freigelegt und teilweise baulich rekonstruiert. Eine teilweise Rekonstruktion der Hinterburg erfolgte in den Jahren 1959 bis 1963.

Die Vorderburg ist mit einem unregelmäßigen Vieleck ummauert mit Zugang (Rundtor) im Osten. Am auffälligsten ist die Ruine eines Wohnturms mit Ecken aus Buckelquadern. und einem Rundbogen als Eingang ins Erdgeschoss (vermutlich Stall). Der Eingang in die Turmwohnung, ebenfalls ein Rundbogen, lag höher. An den Wohnturm angebaut sind Grundmauern einer kleinen Scheune zu sehen, und davor war eine 3,50 Meter tiefe Zisterne. Beim östlichen Haupttor sind Reste eines weiteren Turms oder kleinen Bergfrieds.

Die Mittelburg steht direkt neben der Vorderburg, von dieser getrennt nur durch einen Halsgraben. Ihr Eingang befindet sich auch an der Ostseite. Gut zu sehen sind Bergfried und Palas. Der Bergfried hat einen quadratischen Grundriss (11 x 11 Meter) und über drei Meter dicke Mauern. Der Turmeingang im ersten Obergeschoss war nur über eine Leiter erreichbar. Der Palas im Norden ist durch eine Mauer in zwei Hälften mit zwei Rundbogen-Eingängen geteilt. Während das Erdgeschoss fensterlos ist, gibt es im Obergeschoss drei romanische Arkadenfenster.

Von der Hinterburg sind nur noch Grundmauern übrig. Sie bilden ein Rechteck mit Bergfried im Süden, Palas im Norden, Zwinger im Westen und dem Burgtor im Südosten. Um sie herum waren mehrere Gräben angelegt.

14.01.18

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