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Sarka Merzova´und Karoline Willers konzertieren im Kapitelsaal


(Foto: privat)

(bro) (usp) Der Förderverein Klosterkirche Hirschhorn lädt zum nächsten Karmelabend in den Kapitelsaal des ehemaligen Karmeliterklosters Hirschhorn (katholische Pfarrhaus Hirschhorn) ein und zwar am Samstag, 24. Februar, um 19 Uhr.

Ein abwechslungsreiches Programm, verbunden mit der Atmosphäre des historischen Saals, verspricht wieder einen besonderen Genuss. Der Eintritt ist frei, eine kleine freiwillige Spende zum Erhalt der Klosterkirche und für das musikalische Wirken in der Klosterkirche und im Kapitelsaal wird gerne gesehen. Gestaltet wird der Abend von der in Neckarsteinach lebenden Pianistin Sarka Merzova´und ihrer Partnerin an der Violine Karoline Willers.

Sarka Merzova´kommt aus Jablonec nad Niou (Tschechische Republik), studierte Klavier bei Professorin Vera Vikova´(Teplice) und lebt als freie Künstlerin und Klavierpädagogin in Neckarsteinach. Die gebürtige Hamburgerin Karoline Willers studierte in Würzburg (Professor Sören Uhde und Max Speemann), lebt in Mannheim und lehrt an der Orchesterschule Neckargemünd. Zusätzlich wirkt sie in verschiedenen überregionalen Orchestern mit.

Robert Schumanns Kinderszenen Op 15 gehören zu den beliebtesten Werken der romantischen Klavierliteratur. Mit dem ersten Stück daraus „Von fremden Ländern und Menschen“ wird der Karmelabend eröffnet. Die „Träumerei“ beschließt das Konzert.

Die Klaviersonate Op. 24 in F-Dur von Ludwig van Beethoven zählt zu den bekanntesten Werken des Meisters. Die lyrischen Melodien bewegen sich in eigenwilligen Gesten und malerischen Klangfarben in Beethoven’scher Manier. Beide Instrumente beschwören durch ihre Lyrismen heitere Stimmungsbilder, was der Sonate ihren Beinamen „Frühlingssonate“ gegeben hat. Sie ist um 1800 komponiert - zu einer Zeit als Beethoven sich in der Wiener Gesellschaft etabliert und unter den adeligen Musikliebhabern seine Gönner gefunden hatte. Widmungsträger der Sonate ist Graf Moritz von Fries, in dessen Salon damals die musikalische Elite Wiens verkehrte und der für seine amourösen Abenteuer ebenso bekannt war wie für seine Kunstfreudigkeit und sein Vermögen. Debussys „Clair de lune“ aus der Suite bergamasque (1890/1905) mit seinen verträumten Stimmungen gehört zu dessen populärsten Klavierstücken. Nicht nur als Klavierlehrer präsentiert sich F. Chopin in seinen Etüden. In der Etude Op.25 Nr.12 c-moll (1837) stehen gebrochene rasch gespielte Arpeggien im technischen Vordergrund. Referenzen an ihre tschechische Heimat erweist die Pianistin mit Werken von Boheslav Martinu ("Kolumbine tanzt“) und Zdenek Fibich (1850-1900), bei dem Smetana und die deutsche Romantik nachklingt mit dem „Adagio und Furiant“. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Antonin Dvoraks Humoresken Op 101., deren musikalischen Gedanken während der Amerikareise des Komponisten entstand. Dabei sind die Musikwissenschaftler sich bis heute uneins, ob die pentatonischen Melodien mehr auf die Einflüsse indianischer Musik, auf Spirituals oder der Volksmusik irischer und schottischer Einwanderer zurückzuführen sind. Im Falle der Humoresken stand Dvorak wohl Schottland vor Augen, denn der ursprüngliche Titel lautete „Neue Schottische Tänze“. Als der Komponist die Nr. 7 (der acht Humoresken) Ges-Dur 1894 in seinem Sommerhaus in Vysoka´ aufschrieb, dürfte er wohl kaum geahnt haben, dass diese Melodie einmal seine bekannteste werden sollte. Schon zu Lebzeiten hat es nicht an Versuchen gefehlt, sie poetisierend zu deuten mit der Musik untergelegten Versen: „Eine kleine Frühlingsweise/ Nimmt mein Herz mit auf die Reise/ In die schöne weite Welt hinaus.“

12.02.18

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