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KG Kuckuck außer Rand und Band - die Stadt ist fest in Narrenhand


(Fotos: Claudia Richter / privat)

(cr) Am heutigen Rosenmontag waren in Eberbach vielerorts Fastnachter unterwegs und zeigten, wer zumindest bis Aschermittwoch die Macht in der Stadt hat. Manche Elferräte durften aber nicht nur regieren, sie mussten am Vormittag bisweilen sogar körperlich schwer arbeiten.

Kein Entkommen vor dem Zugriff der Büttel und der Ranzegardisten der Karnevalgesellschaft Kuckuck (KGK) hatten am frühen Morgen Teile der arbeitenden Bevölkerung. Es glich fast einem Überfall, als die Fastnachter beispielsweise das Polizeirevier stürmten, um dort im Beisein von Gardemädchen Revierleiter Gerd Lipponer und seinen Stellvertreter Klaus Großkinsky für närrische Zwecke abzuholen. Das gleiche Schicksal ereilte Karlheinz Emig von der Sparkasse und Steffen Schölch von der Volksbank. Auch sie hatten keine Chance gegen die Kuckucke. Eberbachs Bürgermeister hatte hier offenbar den richtigen Riecher, machte sich frühzeitig aus dem Staub, verschanzte sich in einer Seilbahngondel fernab von Eberbach und grüßte im Skifahreroutfit per sozialen Netzwerken seine Untertanen. Für ihn mussten aus der Stadtverwaltung Hauptamtsleiterin Anke Steck und Rainer Menges vom Ordnungsamt den Kuckucken folgen.

Treffpunkt der Fastnachter war im Zimmereibetrieb der Firma Müller. Firmenchef Benjamin Müller und Seniorchef Günter Müller, beide aktive Kuckucke, begrüßten die Gäste in ihrer Werkstatt in der Hohenstaufenstraße. Dort wohnte bis heute auch Hein, der Holzwurm (Ralph Brenneis), der Holzspeisen satt hat, ausziehen wird, jedoch einsieht, dass in einer Holzhütte unbedingt ein Holzwurm leben muss. Wer unter den Anwesenden sein würdiger Nachfolger sein kann, wurde am Vormittag mit dem Wettbewerb "Tour de Holz" entschieden. Fünf von Barbara Menges bestens vorbereitete Disziplinen mussten in Angriff genommen werden. Während das "Nägel angeln mit einem Magnet" eine eher leichte Herausforderung war, war das Nageleinschlagen mit der Spitze eines Zimmermannshammers fast nicht zu bewältigen. Eine weitere Aufgabe war "Hochstapeln - das Erbauen eines Holzturms", bei der mit allen Mitteln und Hölzern gegen die Kontrahenten gekämpft werden durfte. Hier ging Steck anstatt des Rathauschefs ins Rennen und wurde in dieser Disziplin klare Siegerin. Eine leichte Aufgabe war es hingegen, aus einer Schieferplatte einen Kuckuck auszuschneiden, musste doch einfach alles entfernt werden, was nicht nach Kuckuck aussah. In Schutzanzügen und mit Sicherheitshelm bekleidet gingen die Herren ans Werk. Ihre Endprodukte zeigten, dass ein Eberbacher Kuckuck tatsächlich ein sehr individuelles Aussehen haben kann. Mit dem Sing-Schlag-Spiel "Zimmermannsklatsche" kam auch der musische Teil beim Wettbewerb nicht zu kurz. Alle Wettbewerbsteilnehmer kämpften hart, hatten aber am Ende gegen den Rosenmontagsaktionsdauersieger Klaus Brenneis keine Chance. Er darf der zukünftige Holzwurm bei Müllers sein (Bilder oben).
Gerd Lipponer nutze seinen unfreiwilligen Aufenthalt in der Werkstatt und berichtete in seinem Revierleitergedicht über die Eberbacher, deutschland- und weltweiten polizeilichen Gegebenheiten des vergangenen Jahres. Er wünschte sich "Ewwerbacher Fastnacht first" und eine friedliche Kampagne.

Die Büttels und Gardemädchen erfreuten in dieser Zeit die Kinder der Kindergärten Arche Noah, Regenbogen und St. Elisabeth sowie im "Spatzennest" und in den beiden Randzeitbetreuungen in der Steige-Grundschule (Bild unten) und der Dr.-Weiß-Schule. Gemeinsam wurde getanzt und gesungen, die Kinder der Einrichtungen wurden fürs Mitmachen mit Süßigkeiten belohnt. In der Dr.-Weiß-Schule hatte heute Robin Uhrig als neuer zuständiger städtischer Ansprechpartner in Sachen Schule seinen ersten närrischen Termin. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Saskia Dietz kam er zwar als Gast in die Räume in der Weidenstraße, musste aber mit Tanzeinlagen seine schulischen, kindgerechten Qualifikationen unter Beweis stellen. Dass er diese Herausforderung mit Bravour meisterte, beweist jetzt sein Orden, den er von den Kindern überreicht bekam.

Belohnt werden die "Kuckucke" auch von Birgit Strohauer-Valerius. Sie hatte mit KGK-Präsident Udo Geilsdörfer gewettet, dass es dieser nicht schaffen würde, 111 “Geschöpfe aus dem Feenland” in ihr Café zu locken. Geilsdörfer konnte sich allem Anschein nach wie in den vergangenen Jahren auf die Bevölkerung verlassen, hat aber die Rosenmontagswette wohl nur knapp gewonnen. Während es gegen 15 Uhr noch schlecht um die Teilnahme bestellt war, konnte der Präsident um 17.11 Uhr aufatmen, denn laut Strohauer-Valerius hätten sich genau 111 Unterschriften von Wesen mit magischer Energie auf der Anwesenheitsliste gefunden. Jetzt darf sich die Jugendkasse der KGK über eine Spende von Strohauer-Valerius freuen.

Morgen laden die Fastnachter zum Faschingsumzug nach Eberbach ein. Beginn ist um 14.11 Uhr. Abschluss ist auf dem Leopoldsplatz, wo bis 19 Uhr Party gefeiert werden darf.

12.02.18

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