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Knieprothesen und Schmerztherapien vorgestellt


(Fotos: Claudia Richter)

(cr) Zu einer Patienten-Informationsveranstaltung lud am Mittwoch, 25. April, die GRN-Klinik ins evangelische Gemeindehaus ein. Schwerpunkt war die Vorstellung eines neuen künstlichen Kniegelenks.

Bei der Info-Veranstaltung über die Implantation einer Knieprothese boten Dr. Martin Stark, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirugie (Bild links), und Dr. Mathias Schmidt, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin (rechts), einen Überblick über den Behandlungsablauf "rund ums künstliche Kniegelenk" im Eberbacher Krankenhaus.

Anschaulich und selbst medizinischen Laien gut verständlich beschrieb Stark die Vorgehensweise von einer Diagnosestellung bis nach der Operation und stellte das neue Knie-Endoprothesenmodell vor, das seit fast einem Jahr in Eberbach eingesetzt wird. Unerwähnt ließ er auch nicht die eventuell auftretenden Schmerzen nach der Behandlung, denn immerhin 15 bis 20 Prozent der Patienten hätten bisher mit dem eingesetzten Gelenk Beschwerden gehabt. Jetzt geht der Arzt davon aus, dass mit den neuen Prothesen die Anzahl der postoperativen Probleme zurückgehen werde. Während seines Vortrags und bei der Beantwortung der Fragen der zahlreich erschienenen Interessierten machte Stark auch immer wieder deutlich, dass der Patient letztendlich die Entscheidung für oder gegen eine Operation zu treffen habe.

Welche Schmerztherapien nach einem durchgeführten Eingriff möglich sind, erklärte Dr. Mathias Schmidt. Er warnte dabei eindringlich vor der Einnahme von zu vielen Schmerzmitteln und beschrieb die gesundheitsschädlichen Folgeerscheinungen. Um Lebensqualität zu erhalten, solle man sich besser für ein neues Kniegelenk entscheiden, anstatt monatelang Tabletten zu schlucken, die den Körper beeinträchtigten. Nach der Operation könne man mit den passenden Schmerztherapien den Patienten so behandeln, dass er schmerzfrei sei.

Stefan Reif, Leitender Physiotherapeut, stellte die Therapiemaßnahmen vor, die in der Klinik nach der durchgeführten Operation angeboten werden. Informationen gab es außerdem über verschiedene Möglichkeiten der Rehabilitation außerhalb des Krankenhauses.

Seit März 2015 ist die GRN-Klinik Eberbach mit der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie ein "zertifiziertes Zentrum für die Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken". Mit dem Zertifikat, das jährlich neu vergeben wird und das die Eberbacher Klinik kürzlich wieder für das Jahr 2018 erhielt, soll der hohe Standard in der Endoprothetik bescheinigt werden.

27.04.18

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