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Schütte: Kleinere Reviere essentiell für Sicherheit der Bürger


Siegfried Lorek (l.) und Dr. Albrecht Schütte mit Polizeirevierleiter Gerd Lipponer (2.v.r.), Polizeihauptkommissar Klaus Großkinsky (stv. Revierleiter, r.) sowie einer Berufsanfängerin und einem Berufsanfänger im Eberbacher Revier. (Foto: Florian Hummel)

(hr) (fh) Gerd Lipponer, Leiter des Polizeireviers Eberbach, konnte dieser Tage auf Initiative des CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte den polizeipolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Polizeioberrat a.D. Siegfried Lorek zu einem Gespräch im Eberbacher Revier begrüßen.

Lorek, der für die CDU-Landtagsfraktion im Innenausschuss die Polizeithemen bearbeitet, kann selbst auf eine vielseitige und 22 Jahre lange Polizeilaufbahn zurückblicken, bevor er 2016 in den Landtag einzog.
„Mir ist es wichtig, dass die Polizeireviere in meinem Wahlkreis einen fruchtbaren Dialog mit der Politik führen können, um Verbesserungsvorschläge und Kritik direkt an den richtigen Ansprechpartner richten zu können. Ich freue mich deshalb sehr über den Besuch meines Kollegen Lorek“, so Dr. Schütte zu Beginn des Dialogs.

Bevor er jedoch zu seinen Anliegen kam, stellte der Erste Polizeihauptkommissar Lipponer das Revier vor. Eberbach sei das kleinste und östlichste Revier im Polizeipräsidium Mannheim und habe mit der Grenznähe zu Hessen eine Besonderheit, so Lipponer: „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus den hessischen Dienststellen ist bei grenzüberschreitenden Einsätzen sehr eng und funktioniert auch hervorragend.“ Allerdings würden die Einsätze in Hessen in manchen Statistiken nicht mitgezählt.
Die Kriminalitätsbelastung in einem ländlichen Gebiet unterscheide sich natürlich in ihrer Intensität von innerstädtischen Revieren wie in Mannheim. Dafür aber decke man mit relativ wenigen Beamten eine große Fläche ab, führte Revierleiter Lipponer aus. Vorteilhaft wirke sich die enge Vernetzung mit anderen Akteuren der Blaulicht-Fraktion aus: „Beim schweren Busunglück Anfang des Jahres hat die Rettungskette und die Zusammenarbeit mit den anderen Rettungsorganisationen einwandfrei funktioniert.“
Sorgen bereite ihm jedoch die landesweit angespannte Personalsituation, die sich auch im Polizeirevier Eberbach bemerkbar mache. Lorek konnte dem Eberbacher Revierleiter zwar keine unmittelbare Entlastung versprechen, machte jedoch klar, dass die Landesregierung und die Regierungsfraktionen die Ausbildungskapazitäten bei der Polizei auf 1.800 Einstellungen pro Jahr hochgefahren hätten, im Vergleich zu 801 Einstellungen im Jahr 2015: „Inzwischen bilden wir deutlich mehr Anwärter aus als zu Zeiten der Vorgängerregierung. Es wird aber leider zweieinhalb bis viereinhalb Jahre dauern, bis die jetzigen Auszubildenden im Streifendienst ankommen werden.“
Hier hakte Lipponer ein und wies daraufhin, dass die Anwärter während ihres Praktikums auch betreut werden müssten. Eberbach leiste hier Vorbildliches. Es sei aber schwierig gewesen, Lehrgangsplätze für die Ausbilder der Anwärter zu bekommen. Lorek und Schütte versprachen, sich um dieses Anliegen zu kümmern. Wie wichtig es sei, dass es auch im ländlichen Raum noch funktionierende und bürgernahe Polizeireviere gibt, betonte der Landtagsabgeordnete Dr. Schütte zum Abschluss der Diskussion: „Gerade die kleineren Reviere vor Ort, wie hier in Eberbach, sind essentiell für die Sicherheit der Bürger.“

13.05.18

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