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Endlich wieder ein Auswärtssieg - Lähn als Mann des Tages gefeiert

(bro) (josch) "Auswärtssieg! Auswärtssieg!" skandierten die fünf mitgereisten VfB-Fans nach Spielende, veranstalten eine "Mini-La-Ola" und feierten damit einen nicht erwarten Erfolg ihrer Mannschaft. Der erste Sieg seit dem ersten Spieltag im August 2017, damals 2:1 gegen TSV Wieblingen II, machte diese überschwängliche Freude am vergangenen Samstag möglich.

Die SG-SV Lobbach befand sich offenbar schon im Partymodus. Für sie war es das letzte Saisonspiel, am letzten Spieltag ist die Mannschaft spielfrei. Der VfB Eberbach wurde mit warmen Worten in die A-Kasse verabschiedet, verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen in der Kreisliga. Eine faire Geste der Gastgeber, die ihrerseits auch einige verdiente Spieler in den fußballerischen Ruhestand bzw. zu anderen Vereinen verabschiedeten.

Das führte in der zweiten Halbzeit zu munteren Wechselspielchen mit insgesamt vier Auswechslungen. Damit unterband man allerdings empfindlich den eigenen Spielfluss und bot dem VfB Eberbach geradezu an, den Partykiller zu spielen - allen voran Patrick Lähn. Der oftmals gescholtene VfB-Mittelstürmer machte an diesem Samstag alles richtig. Nahezu perfekte Ballbeherrschung und Ballverteilung, zielstrebige Laufwege, keine unnötigen Abseitsstellungen. Dazu zwei erzielte Tore und eines vorbereitet - Lähn durfte sich bei seiner beifallumrauschten Auswechslung in der 90. Minute zurecht als "Mann des Tages" feiern lassen.

Der VfB war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft. Schon in der 16. Minute setzte Tom Wierz ein Ausrufezeichen. Sein Flachschuss knallte an den Pfosten, den Nachschuss von Lähn musste SG-Torwart Henrik Wolf abprallen lassen, allerdings ohne Folgen für seine Mannschaft. Wierz hatte auch die zweite VfB-Chance, als sein Heber von der linken Seite nur knapp am langen Eck vorbeiging (34.). Dann kam der erste, große Auftritt von Lähn. Eine Freistoßflanke verwirrte die Lobbacher Abwehr derart, dass keiner, weder Abwehrspieler noch Torwart, zu einer Reaktion fähig war. Wie Kaninchen vor der Schlange harrten sie der Dinge, die da kommen sollten. Als Schlange entpuppte sich Patrick Lähn, der als einziger die Situation erfasste und überlegt zum 0:1, gleichzeitig auch der Halbzeitstand, einschob (37.).

Nach der Pause brauchte der VfB zwei Minuten, bis er richtig auf dem Platz war. Bis dahin stand es aber auch schon 2:1 für die SG-SV Lobbach. Innerhalb von Sekunden drehten die Gastgeber das Spiel. Enrico Eberle traf nach 25 Sekunden zum 1:1, Riccardo Belfiore weitere 70 Sekunden später zum 2:1. Da musste man Schlimmes für den VfB befürchten. Sollte es wieder eine deutliche Niederlage hageln? Die Antwort gab Lähn in der 50. Minute. Sein Ausgleichstreffer, toll vorbereitet von Lukas Heinzmann, sprach seinen Sportskameraden neuen Mut zu. Der VfB kam wieder ins Spiel zurück, kämpfte aufopferungsvoll bis an die Grenzen der körperlichen Fähigkeiten (Marcel Weber). Lähn ging weiter voran. Nahezu genial seine Ballannahme und -weiterleitung in der 57. Minute zu Alexander Blum, der aus 40 Metern den generischen Torwart überwand. 3:2-Führung, ein VfB-Erfolg schien in greifbare Nähe zu rücken. Aber noch war eine gute halbe Stunde zu spielen. Die SG-SV Lobbach wollte gegen den Tabellenletzten nicht verlieren, das merkte man der Heimmannschaft jetzt an. Belfiore setzte in der 78. Minute eine Duftmarke. Sein Schuss aus zehn Metern krachte scheppernd an die Latte, der Nachschuss ging daneben. Da wäre für Justin Weinberg, der in seinem ersten und aufgrund geäußerter Wechselabsichten bis auf weiteres wohl letztem Kreisligaspiel im Tor stand, nichts zu halten gewesen. Zum Spielende hin setzte der VfB auf zwei Joker. Christoph Klotz kam für Eren Yorulmaz (81.) und Torben Lange, auf dem Spielberichtsbogen als Ersatztorwart geführt, für Lähn (90.). Beide Joker stachen in der Nachspielzeit. Torben Lange spielte auf Christoph Klotz, der brauchte nur noch den Fuß hinhalten - 4:2 für den VfB. Der Rest war nur noch Jubel, in dem auch der Schlusspfiff unterging.

VfB Eberbach: Weinberg, S. Blum, Hauck, Weber, Heinzmann, Dost, Wierz, Lähn (90. Lange), Holzmann (32. P. Kaiser), A. Blum, E. Yorulmaz (81. C. Klotz). Schiedsrichter: Fathi Kerem Icli (Lauda-Königshofen). Zuschauer: 125. Tore: 0:1 Lähn (37.), 1:1 Eberle (46.), 2:1 R. Belfiore (47.), 2:2 Lähn (50.), 2:3 A. Blum (57.), 2:4 C. Klotz (90.+ 4.).

28.05.18

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