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Stadt gibt Bemühungen um Tempo 30 nicht auf


In der Hirschhorner Landstraße (oben) und in der Friedrichsdorfer Landstraße will der Gemeinderat Tempo 30 einführen - mit unterschiedlichen Aussichten auf Genehmigung. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Im Verfahren zur Aufstellung eines Lärmaktionsplans (LAP) wurden in der heutigen Sitzung des Gemeinderats die eingegangenen Stellungnahmen der “Träger öffentlicher Belange” sowie die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung abgewogen und entschieden. Der neue Entwurf wurde gebilligt und beschlossen.

Ziel des LAP ist die Verringerung der Lärmbelastung, insbesondere in Bereichen, wo die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen besteht.
Schwerpunkte für künftige Maßnahmen sind die Hirschhorner Landstraße, die Friedrichsdorfer Landstraße zwischen Neue Dielbacher Straße und Hohenstaufenstraße, die Beckstraße sowie die Schwanheimer Straße zwischen Beckstraße und Dr.-Mantel-Weg.
Für die Hirschhorner Landstraße hat das Landratsamt eine Zustimmung zu “Tempo 30” in Aussicht gestellt.
Für die Friedrichsdorfer Landstraße stehen die Chancen auf die Anordnung von “Tempo 30” eher schlecht. Bürgermeister Peter Reichert hatte die Geschwindigkeitsreduzierung am 29. Juli 2016 beim Regierungspräsidium Karlsruhe beantragt. Unter Hinzuziehung eines Ingenieurbüros wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt hinsichtlich der Umleitungssituation im Hochwasserfall und möglichen Verkehrsverlagerungen, insbesondere falls auch in der Hirschhorner Landstraße “Tempo 30” angeordnet wird. Da die zulässigen Lärmgrenzwerte in der Friedrichsdorfer Landstraße nicht überschritten werden und dort auch kein Unfallschwerpunkt vorliegt, sehen die Behörden derzeit keine Genehmigungsmöglichkeit, außer die Stadt würde die Straße baulich verändern. Dennoch möchte die Stadt ihren Antrag aufrecht erhalten “als Ausdruck des politischen Willens auch bei negativem Ergebnis der Fachbehörden”, zumal die Lärmgrenzwerte nur knapp unterschritten werden. Das Regierungspräsidium soll abschließend entscheiden.
Die SPD-Fraktion beantragte in der Friedrichsdorfer Landstraße die Aufstellung von Schildern, auf denen die Verkehrsteilnehmer dazu aufgefordert werden, freiwillig Tempo 30 einzuhalten. Die AGL wollte einen vierwöchigen (oder längeren) Probebetrieb mit Tempo 30 in der Friedrichsdorfer Landstraße und der Hirschhorner Landstraße. In dem Probezeitraum sollten Verkehrszählungen durchgeführt werden, um mögliche Verkehrsverlagerungen feststellen zu können. Allerdings müsste auch ein Probebetrieb vom Verkehrsministerium genehmigt werden. Beide Anträge wurden einstimmig befürwortet.
Auch in der Beckstraße und der Schwanheimer Straße wird keine Chance auf “Tempo 30” gesehen, da die Lärmgrenzwerte nicht erreicht werden.

Die AGL stimmte dem LAP nicht zu, da die Ergebnisse ihrer Ansicht nach enttäuschend und kaum wirksam seien.

28.06.18

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