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Vierter Sieg im Mächtigkeitsspringen für Kevin Dües


Kevin Dues springt ("fliegt") über die 2m hohe Mauer. (Foto: privat)

(bro) (as) Der traditionelle Publikumsmagnet des Beerfeldener Pferdemarkt-Turniers ist das Mächtigkeitsspringen (SB-Springen) am vergangenen Samstag, welches in diesem Jahr wieder bei bestem Wetter für kurzweilige Unterhaltung sorgte. Sechs hochklassige Reiter-Paare boten den Zuschauern wieder herausragenden Sport. Wie im letzten Jahr fiel die Entscheidung erst im dritten Stechen bei einer Mauerhöhe von 2 m. Einzig Kevin Dües (ZRFV Altenberge) blieb bei dieser Höhe fehlerfrei und kann so auf vier Starts im Pferdemarkt-SB als Sieger zurückblicken.

Auch die Dressur-Reiter waren in diesem Jahr wieder am Start. Am Freitag begannen die Dressur-Prüfungen mit einer Reitpferdeprüfung für junge Pferde. Carolin Brandt (Frankf. Turnierst. Schw .Gelb e. V) konnte mit ihren Pferden Laurencio mit der Wertnote 8,4 und Funkenflug (Note 7,8) die Plätze eins und drei erreiten. Dazwischen platzierte sich Anna-Louisa Fuchs (RV Mannheim) mit der Note 8,3.

Die Dressurreiterprüfung Klasse L gewann Joan Fabienne Weske-Haas vom FRV Neuhofen mit der Wertnote 8,2 vor Lisa Walther (Odenwälder RV Erbach) mit der Note 7,8 und den beiden Reiterinnen vom gastgebenden RVFO Oberzent-Beerfelden Luisa Eitenmüller (Note 7,6) und Marit Kirchberg (Note 7,4).

Den Abschluss des ersten Dressurtages bildete eine Dressurreiterprüfung der Klasse M*, welche von Miriam Karl vom RFV Wald-Michelbach mit der Note 7,8 gewonnen wurde. Auf den Plätzen zwei und drei platzierten sich Joan Fabienne Weske-Haas (FRV Neuhofen) mit einer 7,6 und Janina Sauerwein von der RG Mannheim-Neckarau e. V. (Note 7,4).

Die Springreiter starteten am Freitag mit einer Springpferdeprüfung der Einsteigerklasse A** in das traditionelle Pferdemarktturnier. Die Prüfung gewann Jan Köberle (RFV Buchen) auf Catino mit der Wertnote 8,0. In der anschließenden Springpferdeprüfung Klasse L siegte wie im Vorjahr Bernd Herbert vom RFV Viernheim - mit seiner Stute Caja erhielt er die Note 8,4. Die nachfolgende Springprüfung Klasse L war dann fest in Amazonenhand - gleich die ersten vier Plätze konnten die Reiterinnen für sich verbuchen. Das Podium teilten sich auf Rang eins Stefanie Höhnle vom RFV Jägerhof Biblis mit einem fehlerfreien Ritt und einer Zeit von 57,01 Sekunden vor Marina Schlaich (PS-Team Bubenhofertal) und der Schwedin Renee Johansson, die für den RV Philippsburg startete.

Eine Klasse höher, beim Springen der Klasse „M*“, machte das Nennergebnis eine Teilung der Prüfung in zwei Abteilungen nötig. Die erste Abteilung gewann der Viernheimer Johannes Mader auf Liedy, die zweite Abteilung entschied Sabine Stein vom RC Nürnberg für sich. Das Einlaufspringen zur großen Tour - ein Springen der schweren Klasse (S*) um den Preis der Gelita AG in Eberbach konnte Bernd Herbert vom RFV Viernheim mit einer schnellen Runde knapp vor Sabine Stein (RC Nürnberg) für sich entscheiden. Zum Ausklang des ersten Turniertages ging es dann noch einmal in eine Stilspringprüfung der Klasse A**, welche Anna Lena Mehler vom RFV Gundernhausen auf ihrer Cavalia mit einer Wertnote von 8,0 für sich entscheiden konnte.

Der zweite Dressurtag begann am Samstag mit einer Dressurprüfung Klasse L*. Hier konnte sich Kim Kroh vom Odenwälder RV Erbach mit der Wertnote 7,0 vor Marit Kirchberg vom gastgebenden RFVO Oberzent-Beerfelden (6,8) und Saskia Edwell (RV Krebsgrund Sinsheim, 6,5) durchsetzen. Die anschließende Dressurprüfung der Klasse M* um den Preis der Arbeitsgemeinschaft „Sonnenterasse“ des RV Beerfelden konnte Anne Weiß vom RFV Pffr. Günterfürst mit der Wertnote von 7,2 für sich entscheiden.

Der Samstagvormittag der Springreiter startete mit einer Prüfung der Klasse A**. Hier konnte sich Harald Finkbeiner (RFV Schwanheim) mit Le Roy und einem schnellen fehlerfreien Ritt in 57,83s in die Siegerliste eintragen. Danach ging es in die erste von zwei Springprüfungen der Klasse L. Im Preis der Fa. Dekodur Hirschhorn siegte Kristina Loew von der TG Birkighöfe Eppelheim auf Ladychecker mit einem Vorsprung von einer Sekunde vor Paulina Wagner vom RFV Jägerhof Biblis und ihrem Corlencio. Der Sieg im zweiten L-Springen, der Preis des Graf zu Erbach-Fürstenau, ging an Stefanie Höhnle vom RFV Jägerhof Biblis auf Canaletto vor Renee Johansson vom RV Phillipsburg auf Da Vinci Code. Graf Louis zu Erbach-Fürstenau, war - wie in den vergangenen Jahren - auch in diesem Jahr persönlich anwesend, um seiner Siegerin die goldene Schleife und den Ehrenpreis zu überreichen.

Anschließend stand eine Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse M* auf dem Plan. Diese wurde in zwei Abteilungen gewertet, wobei in beiden Abteilungen wieder die Amazonen die Nase vorne hatten: Den Preis der Sparkasse Odenwald sicherte sich Linda Marschall von der RSG Gnadental auf Good Lux Lucy SB vor Mary-Ann Fuchs vom RV Mannheim auf Quintex. In der zweiten Abteilung ging der Preis des Ehrenvorsitzenden des RFVO, Jürgen Frank, an Britt Roth vom RFV Zeiskam auf Cristall vor Nicoletta Stein aus Nürnberg und ihrem Crashday.

Vor den beiden Highlights des Samstags gab es noch einmal Zeit zum Durchatmen für die Zuschauer - bei einer Springpferdeprüfung der Klasse L durften die jungen Pferde noch einmal ihr Können unter Beweis stellen. Hier holte sich Dominique Michelle Weber vom RFV Ludwigshafen auf ihrer Stute Cinsey Cat (Note 8,2) den Sieg vor Dr. Friedrich Roth vom RFV Zeiskam und Conan (Note 8,0).

Dann stand die Königsklasse „S*“ auf dem Plan. Platz eins ging an Bernd Herbert vom RFV Viernheim auf Click vor Sabine Stein vom RC Nürnberg auf Acadia.

Bei herrlichem Sommerwetter gab es dann wieder Hochspannung mit dem Mächtigkeits-springen, bei dem der Preis der Privatbrauerei Schmucker erstmals seit drei Jahren einen alleinigen Sieger fand. Mit sechs Teilnehmern gestartet, bewiesen die Akteure Runde um Runde ihre Extraklasse. Wieder war bei einer Mauerhöhe von 2 m das dritte und entscheidende Stechen nötig. Kevin Dües auf seinem Silvertops Sam und Franz Salzgeber auf Cous Cous Que nahmen die 2m-Marke in Angriff, und nachdem Dües mit einer 0-Fehler-Runde vorgelegt hatte, fehlten Franz Salzgeber bei seinem Abwurf an der Mauer am Ende lediglich ein paar Zentimeter zum Erfolg. Kevin Dües kann so seine Bilanz beim SB-Springen am Pferdemarkt auf vier Starts mit vier Siegen ausbauen.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Springreiter. Am Vormittag startete der Finaltag mit einer Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. L. Den schnellsten Weg durch den Parcours fand Juliana Wacker vom RFV Jägerhof Biblis vor ihrer Vereinskollegin Stefanie Höhnle. Die nachfolgenden Springprüfung der Klasse M** wurde dann wieder in zwei Abteilungen platziert. Der Sieg in der ersten Abteilung ging wie im Vorjahr an Pascal Lindner vom RA TSV Weinsberg auf Sisco. In der zweiten Abteilung konnte sich der Viernheimer Bernd Herbert erneut in die Siegerlisten eintragen.

Am Nachmittag standen dann nochmal zwei hochklassige Springprüfungen auf dem Programm. Eine Springpferdeprüfung der Klasse M*, der Preis der Fa. Zahradnik in Mosbach, bildete den Auftakt. Es siegte Linda Marschall (RSG Gnadental) auf Catarina mit einer Wertnote von 8,3 vor Benjamin Kuhn vom PS-Team Bubenhofertal und Mister Peabody mit einer Note von 8,1.

Mit dem großen Preis der Stadt Oberzent (Springprüfung der Klasse S** mit Stechen) bekam das Publikum dann zum Abschluss des Turniers noch einmal hervorragenden Springsport zu sehen. Mit zehn fehlerfreien Paaren nach der ersten Runde ging es in den Stechparcours. Am Ende lag zwischen Rang eins und Rang zwei lediglich eine Sekunde. Der Viernheimer Bernd Herbert konnte ein packendes Stechen, bei dem von Reiter zu Reiter die Führung wechselte, am Ende knapp vor Frank Plock (RFV Borken) und Sabine Stein (RC Nürnberg) für sich entscheiden.

Zusätzlich zu seinem Sieg beim großen Preis der Stadt Oberzent wurde Bernd Herbert mit drei Siegen bei der „großen Tour“ (Springprüfungen der Klasse S) sowie je einem Sieg in einer Prüfung der Klassen M und L einem zweiten, zwei dritten und einem fünften Platz zum besten Reiter des Turniers gewählt.

In seinem Sieger-Interview lobte Herbert auch im Namen seiner Reiterkollegen/innen das Engagement des RFV Oberzent Beerfelden und der Richter in höchsten Tönen. „Ein so qualitativ und organisatorisch hochwertiges Turnier gibt es leider nicht mehr allzu oft“ ließ er Zuschauer, Richter und Veranstalter wissen. Mit einem „Ihr seid auf dem richtigen Weg, macht weiter so! - Bis 2019“ verabschiedeten sich Bernd Herbert und die weiteren Reiter in die verdiente Ehrenrunde.

Auch von den Richtern und dem Parcours-Chef gab es wieder viel Lob für die weiteren Modernisierungen der Turnieranlage und den kompletten Ablauf. „Auch wir freuen uns auf das Pferdemarkt-Turnier 2019“ hieß es zum Abschied der Veranstaltung.

Das Publikum konnte auch dieses Jahr wieder drei Tage lang mitreißenden Turniersport erleben, und das Engagement des Beerfeldener Reit- und Fahrvereins wurde allgemein als Aushängeschild des Pferdemarkts gewürdigt.

09.07.18

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