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Ein ganz besonderer Jahrgang


(Fotos: Büsra Isik)

(bi) Am Mittwochabend wurden 92 Schülerinnen und Schüler der Realschule Eberbach feierlich von ihrer Schulzeit verabschiedet. Zugleich war es auch für die Direktorin der Schule, Regine Sattler-Streitberg, ein Abschied von ihrer Schule, denn dies war die letzte Abschiedsfeier für die beliebte Schulleiterin, die nach den Sommerferien in den Ruhestand geht.

Nachdem die Schulabgänger von ihren Paten aus den fünften Klassen von der Bühne an ihre Plätze geführt worden waren, stimmte die Bläserklasse, geführt von Frieder Schreiber, Gundula Weber und Carina Callerand, musikalisch in den Abend ein.

Die ersten zwei von insgesamt acht Moderatoren, die durch die Veranstaltung führten, übergaben das Mikrofon als erstes an den Konrektor der Realschule Eberbach, Markus Hanke. Dieser begrüßte alle Anwesenden, besonders jedoch den ehemaligen Direktor Walter Zuck, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Eberbach, Rolf Schieck, der gleichzeitig ja auch ehemaliger Konrektor der Eberbacher Realschule war, sowie Schönbrunns Bürgermeister Jan Frey.

Hanke hob in seiner Rede besonders die Leistungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler hervor. So sei dies der erste Jahrgang ohne verbindliche Grundschulempfehlungen gewesen. Mit einigen wenigen Vorbehalten zu Anfang sei man dann schnell eines Besseren belehrt worden. Er selbst habe viele der heute zu verabschiedenden persönlich betreut und unterrichtet. So habe er auch einen persönlichen Bezug zu ihnen, und sie alle seien zu herausragenden Persönlichkeiten herangewachsen, denn alle 92 Schulabgänger haben ihre Prüfungen bestanden, 29 von ihnen mit Auszeichnungen für besondere Leistungen. Dass dies ein besonders starker Jahrgang sei, könne man auch anhand der Anzahl der Moderatoren sehen. Während in den vergangenen Jahren die Moderatoren teilweise ernannt werden mussten, kamen in diesem Jahr acht junge Absolventen freiwillig mit ihrem Wunsch, moderieren zu wollen. Der Konrektor wünschte den jungen Menschen eine erfolgreiche und weiterhin stärkende Zukunft, egal wohin sie der Weg auch führen möge.

Die nächsten beiden Moderatoren kündigten dann drei Paten der Zehntklässler aus den fünften Klassen an. Während die Abgänger im vergangenen Herbst quasi die Patenschaft der neuen Fünftklässler übernahmen, lag es jetzt an den jüngeren Paten, ihre Betreuer aus der ersten Zeit an der neuen Schule aus dem Schulbetrieb zu verabschieden. So erklärten sie, dass sie sich mit ihren Paten freuen und ihnen als kleine Überraschung selbst gestaltete Postkarten schenken wollen, die mit guten Wünschen und lieben Grüßen eine kleine Erinnerung an ihre gemeinsame Zeit sein sollen. An einer Wand in der Stadthalle hatten die Fünftklässler die Karten an einer Leine aufgehängt, so dass die Absolventen sich diese nach dem offiziellen Part der Feier selbst holen konnten.

Rolf Schieck, der in Vertretung des Eberbacher Bürgermeisters Reichert ans Rednerpult herantrat, tat dies mit großer Freude, wie er selbst betonte. Er sei nicht etwa zurückgekommen, um wieder zu unterrichten, vielmehr wolle er Regine Streitberg den Ruhestand schmackhaft machen, sie solle ihn genießen, so wie er das tue. An die diesjährigen Schulabgänger gewandt, betonte Schieck, sie alle sollen glückliche Menschen werden. Nun beginne für sie alle ein neuer Lebensabschnitt, und dass einem da ein wenig bange werde, sei völlig natürlich. Es spreche für das Kollegium und das Konzept der Realschule, dass es hier in diesem Jahr mehr Absolventen gebe als am Gymnasium in Eberbach.

Die Artistik AG begeisterte unter der Regie von Konrektor Hanke mit ihrer „artistischen Weltreise“, und der Elternbeiratsvorsitzende, Thomas Hofherr, lobte die Eltern der Jugendlichen, die an diesem Abend ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Sie seien in den vergangenen Jahren Babysitter, Taxifahrer, Seelsorger, Bankier und noch vieles mehr gewesen, und hatten so für die Schulzeit ihrer Kinder den Weg bestens geebnet und sie alle zu selbständigen jungen Menschen aufgezogen. Egal wie der Weg jedes Einzelnen weitergehe, die Eltern stünden ihnen ein Leben lang zur Seite.

Nach einem Musikbeitrag zweier Zehntklässler und guten Ratschlägen, die vier Absolventinnen ihren Mitmenschen mit auf den Weg gaben, war es Schülersprecher Fouad Gabro, der es als große Ehre betrachtete, die Abschlussrede halten zu dürfen. Sein Dank ging an alle Mitschülerinnen und Mitschüler, das gesamte Kollegium, an Michael Heckmann, den Hausmeister, und an die allseits beliebte Schulsekretärin Eveline Hofmann sowie an die Eltern, die man immer schätzen solle, denn man wisse nie, wie lange man noch gemeinsame Zeit dafür habe.

Die letzte Ansprache des Abends war die von Direktorin Regine Sattler-Streitberg. Es sollte auch ihre persönlich letzte Ansprache als amtierende Schulleiterin sein, denn ab dem kommenden Schuljahr werde sie in den Ruhestand treten. Wie Sattler-Streitberg verriet, werde Konrektor Hanke auf ihren Posten folgen und neuer Direktor der Realschule werden. Die scheidende Rektorin war geehrt, dass mit Rolf Schieck, Walter Zuck und ihrer Person an der diesjährigen Entlassfeier gleich drei Direktoren der Realschule anwesend seien. Das sei ebenso wenig selbstverständlich, wie die Tatsache, dass alle Prüflinge ihre Prüfungen auch bestünden. Sie selbst sei froh gewesen, als sie zusammen mit Markus Hanke nach Tagen der Anspannung und Angst endlich verkünden durften, dass es wirklich alle geschafft hatten. Das Kollegium und auch sie persönlich nehmen aus diesem Jahrgang mit, dass viele über das übliche Maß hinaus engagiert waren und bedankte sich für Empathie, Zusammenhalt und Anteilnahme unter den Schülerinnen und Schülern durch mehrere Bereiche hinweg. Sie wünsche allen, dass sie ihre ganz persönlichen Wege finden mögen, in Zukunft die Welt ändern und auch retten zu können. Sie verabschiedete sich an diesem Abend von den Eberbacher Bürgerinnen und Bürger und von den Anwesenden und wurde unter tosendem Applaus von der Bühne verabschiedet.

Bei der anschließenden Zeugnisausgabe wurden 29 Schülerinnen und Schüler für besondere Leistungen geehrt. Unter ihnen auch diejenigen mit dem besten Notendurchschnitt.

Mit einem Notendurchschnitt von 1,1 war Nils Bergler (10a) in diesem Jahr der Beste seines Jahrgangs. Rolf Schieck übergab ihm als Vertreter der Stadt Eberbach hierfür sowie für seine besonderen Leistungen in Mathematik einen Preis.

Für einen Notendurchschnitt von 1,2 bekamen Anna-Lisa Grunewald (10a), Oliver Stumpf, Anneli Rimmer (beide 10b) und Joy Finzer(10c) einen Preis vom Elternbeiratsvorsitzenden Thomas Hofherr überreicht.

Vom Förderverein durfte Agathe Stillner den Preis an die Absolventinnen Angelina Rott (10b) und Chiara Lenz (10c) mit einem Notendurchschnitt von 1,3 übergeben.

Gabi Martina überreichte Preise für die Schülerinnen und Schüler, die bei der Schülerfirma mitgewirkt hatten. Viele weitere Preise und Ehrungen wurden übergeben, bevor die letzte Anmoderation zum Schluss alle Gäste ins Foyer zu einem Umtrunk der Schülerfirma einlud.

13.07.18

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