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Das Leben im All ist heftig und prall


(Fotos: privat)

(bro) (ut) Die Schüler und Schülerinnen der Steige-Grundschule beschäftigen sich in der Woche bis zum 20. Juli in sechs Gruppen mit dem Leben im All.

Eine Gruppe mit Erst- bis Viertklässlern entwickelte Weltraumgeschichten. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen reisten an den Projekttagen in die Weiten des Weltraums und begegneten Aliens, fremden Welten und durchlebten allerlei andere Abenteuern. Die „Erlebnisse“ wurden in Geschichten, Gedichten, kleinen Resümees am PC selbst eingetippt und festgehalten. Außerdem wurden die Geschichten noch als Comics und in anderen Bildformen dargestellt.

Mit ihren Schatten experimentierten die Schülerinnen und Schüler beim Projekt „Schattenreise ins Weltall“. Gemeinsam dachten sie sich Fantasieplaneten aus und gestalteten diese als Schattenbild auf der Leinwand. Sie dienten dann als Kulisse für ihr Schattentheater, das abschließend verfilmt und in der Aula präsentiert wurde.

Eine Gruppe bereitete sich auf die Eroberung des Weltalls vor: Dazu mussten unter anderem Astronautenanzüge hergestellt werden. Wie überleben Astronauten im All? Zunächst wurden Helme aus großen Luftballons hergestellt. Nach dem Anstreichen mussten die Helme mit wichtigen Utensilien ausgestattet werden wie z. B. mit Antennen, Visier und Kopfhörern.

Reparaturen in der Schwerelosigkeit probten die Kinder mit Schraubeneindrehen unter Wasser mit großen Handschuhen. Auch machten sie ein Flugtraining zum sicheren Fliegen im Weltall mit Hilfe von Papierfliegern. Aus Plastikflaschen wurden noch Jetbags hergestellt. Zum Schluss statteten sie den Raumanzug mit den wichtigsten Details aus, und ab ging es zur Startrampe der Rakete.

Die Planeten unseres Sonnensystems waren Thema einer weiteren Gruppe: Die Kinder lernten alle Planetennamen kennen und bildeten sie anschließend maßstabsgetreu aus Pappmaschee nach. Dazu wurden Wasserbälle und Luftballons beklebt und nach dem Trocknen bemalt. Für die Ausstellung entstand auch ein Planetenbuch.

Im Projekt „Trickfilme erstellen“ konnten die Schülerinnen und Schüler eine Woche mit der App „Stop Motion“ am IPad arbeiten. Mithilfe dieser App erstellten sie ihre eigenen kleinen Trickfilme. Dafür bastelten die Kinder Figuren, kneteten Requisiten und kreierten eigene Hintergründe. Am Ende waren die Kinder sehr stolz auf ihr Ergebnis.

Mehrere Projektgruppen vereinigten sich zur Präsentation des Musicals "Kaum zu glauben". Die die Chöre der Steige-Grundschule (Bärbel Weber), die Theater AG (Brigitte Gumb), der Spatzenchor (Kriemhild Pfeifer) und eine Projektgruppe des Kindergartens Arche Noah entführten die Zuschauer einer übervollen Aula ins Weltall.

Das neugierige Enkelkind (Alisha Apelkans  und Hanna Krauth) wollte von seiner Oma (Cheyenne Böhm) wissen: „Wie kommen eigentlich die Sternenbilder an den Himmel?“ Diese ließ sich nicht lange bitten und nahm ihre Enkelin spontan mit auf eine rockige Abenteuerreise durch die Galaxie. „Arme kreuzen, Gurt schließen, Schnalle zu“, und dann startete mit ohrenbetäubendem Getöse die Weltraumrakete und 125 Akteure ließen für eine Stunde das Publikum ihre Umgebung vergessen. Sie sangen, tanzten und spielten die Geschichte vom Leben im All von Gerhard A. Meyer. Dabei wurden sie unterstützt durch den Erzähler Milan Bettinghausen.

Alle Sterne, Kometen und Schnuppen (Zweit-und Drittklässler-Chor) und besonders die frechen Soloschnuppen (Tanja Martynov, Amelie Schölch, Leonie Jafman, Lili Hausemann und Schnupperich Erek Mix) waren in heller Aufruhr. Opa Galaxos (Tim Großkinsky) verkündete, in Kürze zu erlöschen, was selbst den Mond (Karl Lauter) und den kleinen Stern (Lena Fellhauer) zum Weinen brachte. Vorher verteilte er aber noch mit Hilfe von Komet XXL, dem rasendschnellen Weltraumboten (Anjuta Tagelski, Lea Förster), Abschiedsgeschenke. Frau Sonne (Anastasia Burth und Lilas Ezalden), die schwer unter ihrer Hitze litt, bekam ein riesengroßes Zitroneneis (Spatzenchor) überreicht. „Du hast genau ins Rote getroffen“, bedankte sie sich artig. Saturn Superstar (Chris Creutzburg und Annika Juhl) bekam einen Ring und die Erde (Snezhana Jafman) einen kleinen Mond (Neli Palankilieva). Ein ganz besonderes Geschenk erhielt der kleinste Planet Pluto (Clemens Williams und Jocelyn Gruer). Ihm übergab Opa Galaxos eine Kristallkugel. „In ihr kannst du die Zukunft all deiner Freunde sehen“, versprach er und erlosch. Das böse schwarze Loch (Ramon Balaj und Elias Benzler) ging leer aus. Es beschloss, Rache zu nehmen und stahl dem kleinen Pluto die Kugel. Doch es hatte die Rechnung ohne Mars (Lea van Vossen) gemacht. Er hielt Kriegsrat. Alle Planeten waren sofort zur Stelle. Die Erde hatte schließlich die rettende Idee. Venus (Janina Sohns und Lavinia Sartorio) bezirzte das schwarze Loch, und Komet XXL konnte die Kugel wieder zurückerobern. In der Kristallkugel sahen die Planeten dann winzige Lebewesen, die auf der Erde leben werden (Kindergarten). Um den Erdenbewohnern eine Freude zu machen, bemalten sie den Himmel mit Sternenbildern. Am Ende wurde alles gut, selbst das schwarze Loch wurde glücklich.

Mit tosendem Beifall bedankten sich die Zuschauer für die aufregende Zeitreise. Diese Aufführung war in ihrer Qualität das Ergebnis einer gelungenen Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern. Die Kinder hatten nicht nur in der Projektwoche, sondern schon ein halbes Jahr fleißig geübt und geprobt. Den Planetentanz studierte Sylvia Deck ein. Das beeindruckende Bühnenbild sowie die Requisiten gestalteten Melanie Schönig und Nicole Hack. Für die glitzernden Kostüme war Heidrun Moisa verantwortlich, geschminkt haben Susanne Hartmann-Lenz, Svenja Dauer, Niovi Over, engagierte Eltern und ehemalige Schülerinnen. Für den guten Ton sorgte Ute Kesch.

25.07.18

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