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Stadt Oberzent feiert ihren ersten Geburtstag


(Fotos: Barbara Gusz)

(bg) Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Oberzent folgten am Sonntag, 20. Januar, der Einladung von Bürgermeister Christian Kehrer, um gemeinsam in der Alten Turnhalle in Beerfelden den Neujahrsempfang zu feiern.

Unter den geladenen Ehrengästen waren u. a. Professor Michael Reuter - in Vertretung des Landrats Frank Matiaske, der Kreistagsvorsitzende Rüdiger Holschuh, die Bundestagsabgeordneten Patricia Lips und Dr. Jens Zimmermann, der Landtagsabgeordnete Walter Wissenbach sowie der Bürgermeister der Stadt Eberbach, Peter Reichert, der Bürgermeister der Stadt Hirschhorn, Oliver Berthold, und Dietmar Bareis, der Bürgermeister der Gemeinde Mossautal.

Dr. Michael Reuter überbrachte Grußworte von Frank Matiaske. Er bedankte sich bei allen, die sich im vergangenen Jahr ehrenamtlich engagiert haben.

Im Rahmen des Festtags hielt Bürgermeister Christian Kehrer seine erste Neujahrsrede. Für das Stadtoberhaupt war das Jahr 2018 ein ereignisreiches Jahr mit allen seinen Höhen und Tiefen. Er blickte kurz auf das vergangene Jahr zurück. Er erinnerte an den Neujahrsempfang vor einem Jahr am 21. Januar, der zusammen mit der Gründungsfeier stattfand. Im April war die Kommunalwahl und die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Oberzent. Letztendlich brachte erst die Stichwahl im Mai das Ergebnis. Im Oktober wurden im Rahmen einer Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die vier ehemaligen Bürgermeister verabschiedet, und gleichzeitig wurden langjährige Kommunalpolitiker geehrt. Ein besonderes Lob und ein Dankeschön gingen an die Feuerwehren der Stadt Oberzent, die im vergangenen Jahr besonders viel zu leisten hatten. Kehrer bedankte sich für die Nachbarschaftshilfe sowie bei den zahlreichen Helfern, die sich im April bei den Überschwemmungen in Schöllenbach, Hesselbach, Beerfelden und im Stadtteil Hetzbach, der besonders schwer betroffen war, engagiert haben. Als neu gewählter Bürgermeister musste Kehrer auch eine schwere Entscheidung treffen, die er nach wie vor für richtig hält. Auf Grund der langen Trockenheit musste die Veranstaltung "Sound of the Forest" abgesagt werden. Im vergangenen Jahr war der Wald ein Thema für die Stadt Oberzent. Es gab schwere Sturmschäden. Der Orkan Friederike verursachte im Januar 2018 in Deutschland einen Gesamtschaden von rund neun Millionen Festmetern. Auch der Borkenkäfer richtete große Schäden an, die in der Stadtkasse zu spüren waren. Bei der Holzvermarktung gab es Änderungen. Durch ein Kartellverfahren ist die Stadt gezwungen, die Holzvermarktung selbst zu organisieren. Erfreut und dankbar sprach sich der Bürgermeister über das Vereinsleben der Stadt Oberzent aus. Über 125 Vereine leisten in der neuen Stadt hervorragende Arbeit. „Innovationen, Kreativität und Engagement ist das, was wir hier brauchen", sagte Kehrer in seiner Rede. Und so konnte er auf viele Projekte und Ereignisse mit Stolz zurückblicken. Um die Stadt zu verschönern, haben sich viele Anwohner an einem Freiwilligentag beteiligt. In Beerfelden entstand eine neue Rettungswache. Ein großer Erfolg war u. a. die Expo und der Pferdemarkt. Bei der ärztlichen Versorgung hat sich einiges getan. Im Haus Breimer wurde eine neue Hausarztpraxis von Dr. Wagner eröffnet. Beim Thema "Baustellen" bat der Bürgermeister um Geduld. Seit dem 2. Januar gibt es in der Stadt Oberzent einen Stadtpolizisten, der nicht nur Strafzetteln verteilt und demnächst mobil blitzen wird. Was das Thema Lärm und Unfälle betrifft, sei die Stadt Oberzent für die kommende Saison gut gerüstet, versicherte Kehrer. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet, und die ersten Schritte wurden schon zusammen mit der Polizei und dem Landratsamt vorbereitet.

Im Anschluss des Festtags begrüßte der Stadtverordnetenvorsteher Klaus Weyrauch alle anwesenden Gäste und hielt eine kurze Ansprache.

Der diesjährigen Neujahrsempfang wurde musikalisch umrahmt von den "4ier" - mehr als a cappella. Sie rissen mit ihrem Gesang das Publikum mit und verbreiteten eine gute Stimmung in der Alten Turnhalle. Auch die Künstlergruppe mit ihren Handpuppen aus dem Heim Bergfrieden aus Etzean und "Subito", ein Improvisationstheater aus Wiesbaden, hatten einen Auftritt.

Im Anschluss wurden alle zu einem Glas Sekt und zu einer Neujahrsbrezel im Foyer der Turnhalle eingeladen. Der Umtrunk wurde vom MGV Sensbachtal ausgerichtet.



23.01.19

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