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Feurige Sitzungen der Hirschhorner Ritter


(Fotos: Hirschhorner Nachrichten)

(bro) (hn) "Horst und Angie müssen geh’n, die Fastnacht aber bleibt besteh‘n“. Unter diesem Motto veranstaltete die C.G. Hirschhorner Ritter e. V. auch im 52. Jahr wieder drei feurige Sitzungen. Fast sechs Stunden wurde jeweils im ausverkauften Bürgersaal ein unterhaltsames, abwechslungsreiches und sehenswertes Programm geboten.

Pünktlich um 19.11 Uhr begrüßte Präsident Klaus-Jürgen Ehret nach dem Auftritt der Fahnenschwinger und Trommler die Gäste und übergab das Mikrophon an die drei Moderatoren Ulli Schnetz, Martin Dudium und Horst Kern, die schwungvoll durch das Programm führten. Der Moderatorenpart von Ulli Schnetz wurde in der zweiten und dritten Rittersitzung von Tina Czemmel-Zink übernommen. Man merkte gleich, dass sie schon Bühnenerfahrung hat, denn sie führte gekonnt locker, flockig durch das Programm.

Den Auftakt machten die „Wonneproppen“, die zu „Ghostbusters“ kleine, süße Geister bekämpfen mussten. Für Lachsalven sorgte Nachwuchstalent Bastian Zink, der so einiges über seine pubertäre Zeit zu berichten wusste, wie z. B. dass die Pubertät die Zeit sei, in der die Eltern schwierig würden. Die Minigarde begeisterte in neuen Kostümen das Publikum mit einem flotten Gardetanz. Eine besondere Ehrung wurden Getränkelieferant Richard Knopf, Kameramann Haymo Thurnwald und Hausmusiker Werner Schifferdecker zuteil. Sie wurden zu Rittern der närrischen Tafelrunde geschlagen. Danach erntete Dieter Johann König als „Deutscher Michel“ viel Beifall, der wieder in alle Richtungen verbal austeilte. Nüchtern stellte er fest, dass er in der Bütt Existenzprobleme habe, wenn Horst und Angie gehen müssten. Auch Diesel-Skandal, Brexit und Kohlekraftwerke durften ebenso wenig fehlen, wie Attacken auf Pegida und AfD. Wahre Begeisterungsstürme entfachten die sechs Tanzmariechen des Solistenblocks, die akrobatisch und gekonnt über die Bühne wirbelten. Der Showblock entführte tänzerisch mit Jim Knopf und Lukas sowie der Lokomotive Emma auf eine Reise von Lummerland nach China. Da die Schulen zunehmend mit Personalmangel zu kämpfen haben, sorgte der „Parodie-Express“ mit Quereinsteigern für Ersatz. Es wurde deutlich, dass auch Stadionsprecher, Kosmetikerinnen, Stewardessen und Chirurgen für abwechslungsreichen Unterricht an den Schulen sorgen können. Da diese Gruppe seit 22 Jahren aktiv ist, ziert diese den diesjährigen Kampagnenorden. Die „Rasselbande“ heizte den Saal mit ihrem schmissigen Gardetanz noch weiter auf. Vor der zweimal elfminütigen Pause, in der auch die Ehrungen vorgenommen wurden, präsentierten die stimmgewaltigen Sänger von „Da Capo“ Lieder über aktuelle Themen. Sie sangen vom heißen Sommer im letzten Jahr, der GroKo und der vergeigten Fußball-WM in Russland, wobei sie von zwei Mädels der Rasselbande tänzerisch unterstützt wurden.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit animierte die „City Sound Group“ das Publikum mit heißen Klängen zum Mitsingen und Mitfeiern und brachte die Stimmung im Saal zum Kochen. Nun wurde auf den Stühlen getanzt und geschunkelt. Die Showtanzgruppe „Rythmix“ entführte das Puplikum tänzerisch und mit einem farbenfrohen Bühnenbild nach Mexiko. Als „Nassauer“ war Uwe Fellhauer unterwegs und erklärte, wie man sich durchs Leben schnorrt. Einen Höhepunkt der Tanzdarbietungen bot Funkenmariechen Luisa Seib, die nach ihrem grandiosen Einzug durch den Saal elegant über die Bühne wirbelte. Das Publikum bog sich vor Lachen bei „Günther GärtnerGörlitz" alias Lutz Schmidt, der als Dauerarbeitsloser einen Kalauer nach dem anderen riss. Nach einem sensationellen Einmarsch folgte ein wahrer Augenschmaus, der fetzige Gardetanz der Prinzengarde zu Ehren des Prinzenpaares. „Murat“ alias Michael Pascuzzi hatte so seine Schwierigkeiten mit dem Dativ bei seinem Sketch zusammen mit Oliver Neuer. Das Männerballett kramte in einer alten Spielzeugkiste, in der mancher Schatz verborgen war. Mit Pinocchio, Super Mario, Lego, einer Spieluhr und Barbie mit Ken begeisterten sie das Publikum. Ein absolutes Highlight des Abends boten die 52 Tänzerinnen der „Millenniums“,“, die die Zuschauer in farbenfrohen Kostümen mit „Magic, Mysterie and More“ begeisterten. Tränen flossen bei der Verabschiedung des Prinzenpaares Sandra I. und Manuel I., und nach deren Abschiedsrede wurden sie von Präsident Klaus-Jürgen Ehret verabschiedet. Nun endlich war es so weit, das lang gehütete Geheimnis um das neue Prinzenpaar wurde gelüftet. Prinzessin Ulrike I. und Prinz Mathias II. mit Funkenmariechen Luisa Seib wurden von Herolden und Garden auf die Bühne geleitet. Nach der Proklamation durch den Präsidenten Klaus-Jürgen Ehret begrüßte das neue Prinzenpaar mit seiner Ansprache das närrische Volk. Widerstandslos rückte Bürgermeister Oliver Berthold an die Tollitäten den Rathausschlüssel heraus. Abordnungen befreundeter Karnevalsvereine sprachen dem Prinzenpaar Glückwünsche aus.

Nachdem Blumensträuße, Präsente und Kampagnenorden übergeben waren, versammelten sich alle Aktiven des Abends zum großen Finale nochmals auf der Bühne. An allen drei Sitzungen konnte man nach der Musik von Werner Schifferdecker noch bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein schwingen.

07.02.19

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