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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Rund 1.000 Festmeter Sturmholz im Stadtwald


(Foto: StVE)

(cr) Die Stadtverwaltung Eberbach lud gestern zur Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft (vVG) Eberbach-Schönbrunn und anschließend zur Sitzung des Bau- und Umweltausschusses ein. Innerhalb von etwa 30 Minuten waren die Tagesordnungspunkte abgearbeitet.

Vertreterin und Vertreter der Gemeinderatsgremien aus Schönbrunn und Eberbach beschlossen einstimmig eine Änderung und Berichtigung des Flächennutzungsplans der vVG betreffend eines Teilgrundstücks in Haag und einer Korrektur in Eberbach-Nord und folgten damit erwartungsgemäß zuvor gefassten Weisungsbeschlüssen der jeweiligen Gemeinderäte. Die eigentliche Sitzung war innerhalb weniger Minuten beendet. Allerdings konnte wegen zunächst fehlender stimmberechtigter Mitglieder - aus Eberbach waren lediglich Bürgermeister Peter Reichert und Stadtrat Klaus Eiermann (SPD) anwesend - die Sitzung erst mit Verspätung eröffnet werden.

Pünktlich begann hingegen die Bau- und Umweltausschusssitzung ebenfalls im Horst-Schlesinger-Saal. Einstimmig wurde einer Wohnhauserweiterung, dem Anbau eines Balkons und der Errichtung einer Doppelgarage zugestimmt. Am Neuen Weg Nord will ein bestehender Lebensmittelmarkt (Lidl) einen Backvorbereitungsraum im Pfandraum einbauen. Die baurechtliche Genehmigung erfolgte bereits im Jahr 2011. Gestern wurde einer weiteren Verlängerung der Baugenehmigung zugestimmt.

Seit Jahren ist die Verwaltung bestrebt die Innenstadt zu beleben. Immer mehr Geschäfte schließen in der Altstadt, Schaufenster sehen teilweise erschreckend vernachlässigt aus. Nach dem Willen des Bauausschusses dürfen die Schaufenster eines ehemals zu Einzelhandelszwecken genutzten Gebäudeteils in der Unteren Badstraße nun Wohnungsfenstern weichen. Das Gremium stimmte der Nutzungsänderung eines Verkaufsgeschäfts in eine Wohnung zu.

In einer der letzten Sitzungen fragte Stadtrat Georg Hellmuth nach der Möglichkeit, im Baugebiet Wolfsacker auf dem vorgesehenen Spielplatz eine Hangrutsche zu bauen. Der kommissarische Bauamtsleiter Karl Emig teilte mit, dass man nach Informationen von Herstellern solcher Rutschen dieses Spielgerät auf der geplanten Fläche in Eberbach nicht installieren sollte. Die Rutsche sei südlich ausgerichtet, weshalb es aufgrund starker Sonnenstrahlungen zu Hautverbrennungen kommen könne, was wiederum zu Zahlungsforderungen von Eltern führen könne.

AGL-Stadtrat Lothar Jost regte an, dass das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises in einer öffentlichen Sitzung über den umstrittenen Abfallentsorgungsbetrieb auf dem ehemaligen Canali-Gelände an der Itter berichten soll. Vor allem seitens der Anwohner wurde immer wieder darum gebeten, etwas gegen den angeblich störenden und womöglich umweltschädigenden Betrieb zu unternehmen.

Zum Schluss berichtete Bürgermeister Peter Reichert über die Folgen des Sturmtiefs “Sabine” Anfang der Woche im Eberbacher Stadtwald: Auf rund 1.000 Festmeter schätze man das angefallene Sturmholz, überwiegend Fichten und Buchen. Viele Waldwege habe man inzwischen mit Hilfe des städtischen Forstschleppers wieder freimachen können. Die Maschine sei am Montagnachmittag auch zusammen mit der Feuerwehr für Sicherheitsbaumfällungen entlang der L 524 (Neue Dielbacher Straße) im Einsatz gewesen (unser Bild). Während der Arbeiten durch die städtischen Forstwirte habe die Straße immer wieder kurzzeitig voll gesperrt werden müssen.

14.02.20

Lesermeinungen

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Von Erich Neuner (16.02.20):
Die Hangrutsche könnte eventuell durch eine Röhrenrutsche in der Planung ersetzt werden, da diese innen weniger heiß wird.

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