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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Keine Gottesdienste - Wer Unterstützung benötigt, kann sich melden

(bro) (szi) Die Evangelische Kirchengemeinde Eberbach hat in Anbetracht der Corona-Pandemie außergewöhnliche Entscheidungen getroffen.

Um besonders die Älteren und Vorerkrankten zu schützen, werden alle Gruppen, Kreise und Chöre in den nächsten Wochen pausieren, bis die Lage Treffen wieder zulässt.

Das Gemeindebüro wird zu den üblichen Zeiten besetzt sein und ist telefonisch bzw. per E-Mail erreichbar, aktuell aber für den Publikumsverkehr geschlossen.

In den evangelischen Kirchen der Gemeinde werden zunächst bis Ende März keine Gottesdienste gefeiert. Es wird auf die Gottesdienst-Angebote in Fernsehen und im Radio hingewiesen. Die Michaelskirche wird allerdings sonntags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr fürs Gebet geöffnet sein. Auch die Glocken werden wie gewohnt läuten.

Eine Gruppe der Kirchengemeinde wird täglich um 18 Uhr, wenn die Abendglocke läutet, daheim für Erkrankte und ihre Angehörigen beten sowie für alle, die dafür sorgen, dass die gesellschaftlichen Strukturen aufrechterhalten bleiben.

Wer Unterstützung beim Einkaufen oder Unterstützung in anderer Weise zuhause benötigt, kann sich telefonisch an das Gemeindebüro, Tel. (06271) 4787 wenden.

17.03.20

Lesermeinungen

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Von Theosoph (18.03.20):
Auf die Leere der Verkündigung folgt die Leere der Sonntagsgottesdienste. Jetzt sind sogar Versammlungen mit mehr als 50 Personen verboten. So viele Besucher schafft nicht jeder Pfarrer hier in Eberbach.
Was auch immer es gibt, die Kirche hängt sich geschickt an jedes Thema an, das macht sie mal beliebig und mal lächerlich.
Da die Gasthäuser und Cafes geschlossen sind, hätte ich mich auf einen zünftigen Kirchenkaffee oder eine Sektparty unter der Orgelempore gefreut. Das wird wohl nichts.
Laßt die toten Theologen ihre Corona-Toten begraben! - Bim bam, bim bam.


Von Möller (18.03.20):
Glaube ist nicht von irgendeiner Religionsgemeinschaft abhängig.
Klar, die Kirchensteuer sollte auch meiner Meinung nach abgeschafft werden.
Aber Religionsgemeinschaften zu verteufeln ändert rein überhaupt nichts an de Lage.
Wer damit nicht einverstanden ist sollte tatsächlich austreten und zwar ohne seine Gülle zu verbreiten!


Von Sven (17.03.20):
@Wasseralfingerin:

Dann treten sie doch einfach aus der Kirche aus...


Von Wasseralfingerin (17.03.20):
Es kommt außerhalb von Ostern+Weihnachten eh niemand. insofern: die Kirchensteuer sollte abgeschafft und stattdessen für soziale Zwecke verwendet werden. die Kirche muss - wie in Frankreich, wo es keine Kirchensteuer gibt - gefälligst ihre Kosten aus Spenden decken. wer an das Gerede von der Jungfrauengeburt und der Wiederauferstehung des Jesus glaubt, der uns angeblich erlöst (wovon eigentlich?), der soll das bitte selbst zahlen - das muss nicht über ein Zwangsabgabensystem (Kirchensteuer) laufen.

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