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Wichtiges Umweltthema soll professionell bearbeitet werden

(hr) Die Stadt Eberbach will schnellstmöglich einen “Klimaschutzmanager” einstellen. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am 30. April.

Lange Zeit wurde das Thema Klimaschutz in Eberbach nicht konsequent bearbeitet. In den Jahren 2007 bis 2012 wurde mit großem Aufwand unter dem Titel “Prima Klima” ein Konzept entwickelt, mit dem Eberbach “klimabeste Stadt der Metropolregion” werden wollte. Ziel war es, die Gesamtemissionen an CO2 in Eberbach bis zum Jahr 2025 um rund 38 Prozent gegenüber 2007 zu senken. Erreicht werden sollte das vor allem mit Windkraftanlagen, aber auch durch die verstärkte Nutzung von Holz zur CO2-Senke und durch Energieeinsparung. Seit dem Bürgermeister-Wechsel 2012/2013 war das Konzept, das wir hier als PDF-Dokument zum Download bereitstellen, wohl in der sprichwörtlichen Schublade verschwunden.
Für die unbefristete Halbtagesstelle des Klimaschutzmanagers sind im Haushaltsplan rund 34.000 Euro jährlich vorgesehen. Dr. Dietmar Polzin (Freie Wähler) plädierte dafür, diese Personalkosten einzusparen und stattdessen Geld in direkte Klimaschutzmaßnahmen zu investieren, für die es ja schon genug Vorschläge gebe. AGL-Sprecher Peter Stumpf wandte ein, dass aus dem “Prima-Klima-Konzept” nur deshalb nichts geworden sei, weil ein professioneller Klimaschutzmanager gefehlt habe. Dem hielt Polzin entgegen, dass es ja wohl am Gemeinderat gelegen habe, dass acht Jahre lang so gut wie keine Klimaschutzmaßnahmen durchgeführt wurden.
Auch Rolf Schieck (SPD) befürchtete, dass mit der neuen Stelle nur wieder zusätzliches Papier produziert werde. Er regte daher an, dass der Stelleninhaber oder die Stelleninhaberin nach fünf Monaten einen Tätigkeitsbericht vorlegen solle. Das wurde in den Beschluss mit aufgenommen, der bei einer Gegenstimme von Dr. Dietmar Polzin (Freie Wähler) und einer Stimmenthaltung von Karl Braun (CDU) gefasst wurde.

Eine Aufgabe des Klimaschutzmanagers bzw. der Klimaschutzmanagerin soll es sein, eine Teilnahme Eberbachs am “European Energy Award” (eea) zu prüfen und einen entsprechenden Gemeinderatsbeschluss vorzubereiten. Dabei handelt es sich um ein Zertifizierungsprogramm für Klimaschutzpolitik in Kommunen. Kommunale Klimaschutzaktivitäten werden dabei bewertet und überprüft.

15.05.20

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