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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Open-Air-Kinos und Biergarten mit Livemusik


(Archivfoto: Hubert Richter)

(hr) Vom 4. bis 6. September 2020 soll es erstmals unter dem Titel “Eberbacher Sommer” eine Veranstaltungsreihe an zwei Schauplätzen geben: In der Au und im Hof der Dr.-Weiß-Schule. Das beschloss der Eberbacher Gemeinderat vorgestern in der Stadthalle bei zwei Stimmenthaltungen.

Die von der städtischen Abteilung “KTS” (Kulturamt) konzipierten Events am ersten Septemberwochenende bestehen aus Open-Air-Kinos im Schulhof und einem “Pop-Up-Biergarten” mit Livemusik in der Au, alles entsprechend der geltenden Corona-Verordnung und mit Hygienekonzept. In der Au sollen jeweils bis 480 Personen zugelassen werden, und im Schulhof werden vor der Bildwand 100 Stühle bereit stehen. Wie Bernhard Walter von KTS mitteilte, solle der “Eberbacher Sommer” als kleiner Ersatz für die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen großen Stadtfeste (Frühlingsfest, Lebendiger Neckar, Kuckucksmarkt) angeboten werden. Man betreibe insbesondere für das Hygienekonzept einen großen Aufwand. Die Gesamtkosten schätzt Walter auf rund 40.000 Euro. Das Veranstaltungsgelände in der Au soll - wie schon beim “Autokino plus” im Mai (unser Bild) dafür komplett eingezäunt werden, mit definierten Ein- und Ausgängen sowie Toilettenwagen. Zutritt zu den Events soll es nur mit online vorab buchbaren Tickets geben.

Weil die fehlenden Feste besonders bei den teilnehmenden Vereinen für Einnahmeausfällen sorgten, wolle man die zehn Vereine, die sonst immer beim Frühlingsfest dabei sind, für die Bewirtung am “Eberbacher Sommer” beteiligen, so Walter. Die Bewirtungserlöse sollen am Ende so verteilt werden, dass jeder Verein pro gestellter Hilfskraft bzw. geleisteten Stunden einen entsprechenden Betrag erhält. Und sollten die Umsätze gering bleiben, will die Verwaltung den Vereinen sogar Geld zuschießen.

SPD-Stadtrat Klaus Eiermann hielt die Ausgaben von 40.000 Euro für zu hoch angesichts der durch Corona ohnehin angeschlagenen Finanzsituation der Stadt. Jens Müller (SPD) und Patrick Joho (CDU) konnten sich zunächst nicht damit anfreunden, dass nur die zehn Vereine des Frühlingsfestes ins Boot genommen werden. Müller meinte, dass bei einem komplett neuen Festkonzept jeder Eberbacher Verein die Chance haben sollte, dabei zu sein. Denn schließlich seien in diesem Jahr alle Vereine durch Corona gebeutelt. Joho hielt es für unsolidarisch, nur wenige Vereine zuzulassen. Auf Vorschlag von Bürgermeister Peter Reichert sind nun alle Eberbacher Vereine aufgerufen, sich bis spätestens 5. August bei KTS (Kulturamt) unter Tel. (06271) 87241 oder per E-Mail (s.u.) zu melden, wenn sie noch teilnehmen möchten.

E-Mail-Kontakt: kultur@eberbach.de

01.08.20

Lesermeinungen

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Von Nik (22.08.20):
Ich finde es zum jetzigen Zeitpunkt unverantwortlich das diese Veranstalltung stattfindet.

Von Steuerzahler (16.08.20):
Für den Fall, dass diese Veranstaltungen stattfinden und die Stadt Eberbach 40.000 € Zuschuß zahlt, möchte ich Ansprüche für mich, meine Ehefrau und meine Kinder in Höhe von jeweils rund 69,00 € gegen die Stadt anmelden.

Von uns wird keiner an diesen Veranstaltungen teilen (können). Wo und durch wen werden die Karten vergeben?

Wenn sich genügend Eberbacher meiner (unserer) Forderung an die Stadt anschließen, wird den Herrschaften im Rathaus und Gemeinderat vielleicht klar, wie teuer dieses Wahlkampfgeschenk für den besten Bürgermeister aller Zeiten wird.

Die großköpfige und freimütigen Verteilung öffentlicher Mittel muß aufhören!


Von rosa_roth (07.08.20):
Der Kucksmarkt, welcher vom 28.08. – 01.09.2020 stattgefunden hätte, wurde wegen CORONA abgesagt. Vom 04.09. – 06.09.2020 soll nun Freiluftkino mit 100 (!) Teilnehmern im Schulhof und einem “Pop-Up-Biergarten” mit Livemusik in der Aue für 480 Teilnehmer stattfinden, trotz für Ende August von der Politik angekündigter (geplanter) 2. CORONA-Welle mit „logdown“ stattfinden.

Ja, ja, genau mein Humor!!

Diese Veranstaltungen will die Stadt Eberbach mit 40.000 Euro bezuschussen. Das sind pro Teilnehmer 68,9655 €.
Es ist wohl fast genau 100 Jahre her, da hat ein Gemeinderat im Eberbach Stadtrat geäußert: „Die Hälfte der Gemeinderäte sind Idioten.“
Ich glaube Geschichte wiederholt sich.


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