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Nachrichten > Kultur und Bildung

Geld dient dem Kulturerhalt in Zwingenberg


(Foto: Schlossfestspiele)

(bro) (je) Zumindest einen kleinen positiven Effekt hat die bedauerliche Auflösung des Gesangvereins Zwingenberg 1882 im Jahr 2017. Denn die Vereinsmitglieder hatten damals einstimmig beschlossen, das Restvermögen den Schlossfestspielen Zwingenberg zu übergeben. „Wir hoffen, dass diese Zahlung hilft, die Festspiele und damit das kulturelle Leben bei uns weiterhin so vielfältig zu erhalten. Dies gilt umso mehr in der aktuellen Situation, in der aufgrund der Corona-Pandemie alle Hebel in Bewegung gesetzt werden müssen, um die Festspiele zu erhalten“, sagte der ehemalige Vorsitzende des Vereins, Stefan Heß, bei der Übergabe von exakt 1623,26 Euro in Zwingenberg.

Heß, der für die Liquidation des Vereins verantwortlich war, erinnerte bei dieser Gelegenheit noch einmal an die letzten Jahre des Traditionsvereins. So habe es bis 2013 eine Kooperation mit dem Volkschor Neckarsteinach bis zu dessen Auflösung gegeben, danach habe der Ruhestand des Dirigenten zu einer Aussetzung des aktiven Chorbetriebs geführt. Letztendlich sei deshalb der Auflösungsbeschluss unweigerlich gewesen, da es zu diesem Zeitpunkt nur noch 19 aktive Sängerinnen und Sänger mit einem hohen Altersdurchschnitt gegeben habe. Auch eine Werbeaktion habe keinen Mitgliederzuwachs erbracht. Zuvor sei der Verein stets aktiv am kulturellen Leben der Gemeinde beteiligt gewesen, aber auch bei den Festspielen habe man als Jägerchor im berühmten Freischütz mitgewirkt.

Der Vorsitzende des Festspiel-Trägervereins, Landrat Dr. Achim Brötel, dankte Heß mit seinem Stellvertreter Bürgermeister Norman Link und den Geschäftsführerinnen Ilka Zwieb und Heike Brock: „Obwohl der Anlass in der Tat traurig ist, hätte es kaum einen besseren Zeitpunkt für die Überlassung des Geldes geben können. Denn die Festspiele haben dieses Jahr Kosten von rund 100.000 Euro, die durch die Vorbereitung der Spielzeit, aber auch die in unseren Augen wichtige anteilige Entschädigung der Künstler entstanden sind. Demgegenüber stehen keine Einnahmen, außer Zuschüssen und die Unterstützung eines regionalen Schutzschirms aus treuen Sponsoren und Partnern“, sagte Brötel. Man habe sich die Absage nicht leichtgemacht und bis zuletzt gehofft, im Juli und August wieder ein Kulturprogramm mit hochkarätigen Produktionen bieten zu können. Nun liefen bereits die Vorbereitungen für die Spielzeit 2021. Hierfür werde man das Geld auch verwenden, so Brötel. Heß versprach, dies den ehemaligen Mitgliedern mitzuteilen, damit die enge Verbundenheit zwischen den zuletzt 65 Vereinsmitgliedern und den Festspielen fortbestehe.

04.08.20

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