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Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie im Normalbetrieb


Wer ein künstliches Kniegelenk benötigt, wird vom Team um Dr. med. Martin Stark (r.) am "EndoProthetikZentrum" der GRN-Klinik Eberbach in zertifizierter Qualität behandelt und versorgt. (Foto: GRN)

(bro) (grn/tb) In Zeiten von Corona mussten in diesem Jahr in der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Klinik Eberbach viele Operationen verschoben werden. „Das ist jetzt vorbei“, betont Dr. med. Martin Stark, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie. „Wir laufen wieder im Normalbetrieb“, macht er Patienten Mut, die aus Angst vor einer Corona-Ansteckung im Krankenhaus noch verunsichert sind, ihren Termin in der Klinik wahrzunehmen. Das EndoProthetikZentrum (EPZ) für künstliche Knie- und Hüftgelenke feiert in diesem Jahr übrigens sein fünfjähriges Bestehen - und an dieser Erfolgsgeschichte ändert auch die Corona-Pandemie nichts.

Unter der Leitung von Dr. Martin Stark hat man sich seit 2015 jedes Jahr neuen Herausforderungen gestellt und erfüllt die höchsten Anforderungen der Qualitätsinitiative „endoCert“. Vor Corona gab es in Eberbach pro Jahr mehr als 300 Gelenkersatz-Operationen.

Das oberste Kriterium für die Verleihung des "endoCert"-Siegels ist die Patientensicherheit. Jede Operation wird in Eberbach von einem in der Endoprothetik erfahrenen Operateur geleitet - neben der Facharzt-Qualifikation in Orthopädie und Unfallchirurgie, die selbstverständlich alle Hauptoperateure mitbringen, muss jeder von ihnen mindestens 50 Endoprothesen im Jahr implantieren. Ein zertifiziertes Endoprothetikzentrum ist darüber hinaus verpflichtet, kontinuierlich qualitätsrelevante Daten zu erheben, sich regelmäßig und intensiv mit Vertretern der anderen beteiligten Fachdisziplinen auszutauschen und ein professionelles Schmerzmanagement anzubieten. Besonders eine möglichst kurze Operationsdauer ist erwünscht, weil die Gefahr von bakteriellen Infektionen dadurch minimiert wird. Besonders wichtig sei dabei laut Dr. Stark die Einhaltung strenger Hygienestandards. Alle Team-Mitglieder, im Operationssaal ebenso wie auf der Station, sind hier gefordert. Eine hohe Patientenzufriedenheit in Eberbach macht deutlich, dass immer der Patient im Mittelpunkt steht. Unterstützt werden die Operateure dabei von moderner Software: Die Operationen werden computergestützt geplant. Schmerzkatheter sind durch den Einsatz sogenannter Applikatoren für Schmerzmittel, die von den Patienten selbst bedient werden, nicht mehr notwendig. Dr. Stark: „Patienten sind dadurch schneller wieder fit. Das ist eines unserer wichtigsten Ziele, denn Mobilität ist Leben.“

Gemeinsam mit seinem Team - dazu gehören auch Oberärztin Dr. med. Suhi Stadler und Oberarzt Dr. med. Sami Chenouda - hat Dr. Stark in den letzten Jahren neue, besser anpassbare Prothesenmodelle eingeführt. Doch nicht nur Prothesen werden hier eingesetzt: Die Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie ist für die Versorgung von Verletzungen und Erkrankungen des gesamten Bewegungsapparates von Patientinnen und Patienten jeglichen Alters zuständig. Das Spektrum der Behandlung reicht von kleineren auch konservativ zu versorgenden Knochenbrüchen bis hin zu schwereren Knochen-, oder Gelenkverletzungen, die operativ versorgt werden müssen, sowie Gelenkspiegelungen, sogenannte Arthroskopien. Auch Verletzte, die nach Verkehrs- oder Arbeitsunfällen kommen, können hier versorgt werden. Zudem werden viele kleinere Operationen ambulant vorgenommen.

Beim Einsatz von Hüft- und Knieprothesen haben die Patienten, die überwiesen werden, schon seit längerer Zeit Beschwerden. „Wir erörtern gemeinsam mit ihnen, ob alle konservativen Möglichkeiten inklusive Physio-und Schmerztherapie ausgeschöpft sind. Am Ende entscheidet aber ganz alleine der Patient“, so Dr. Stark. Selbstverständlich muss in den Voruntersuchungen ausgeschlossen werden, dass die Beschwerden andere Ursachen haben, wie etwa eine Erkrankung der Wirbelsäule. Erscheint eine Operation nicht sinnvoll, werden die Patienten an einen niedergelassenen Orthopäden verwiesen. Ist zur Rückgewinnung der Lebensqualität ein Gelenkersatz erforderlich, muss die jeweils individuell passende Hüft- oder Knieendoprothese für den Patienten gefunden werden.

Vom Zeitpunkt des Eingriffs kann der oder die Betroffene in der Regel damit rechnen, sich innerhalb von etwa drei Monaten wieder in den normalen Alltag integrieren zu können: Bereits am ersten Tag nach der Operation beginnt noch im Krankenhaus die Mobilisation auf der Station. Nach durchschnittlich acht bis zehn Tagen Klinikaufenthalt sind die meisten Patienten mobil und können mit Gehhilfen selbstständig Treppen steigen. Das traf auch auf eine 80-jährige Patientin zu, wie Dr. Stark berichtet. Die hatte sich in Corona-Zeiten fünf Wochen zuhause nach einem Sturz herumgequält, bis sie endlich in die GRN-Klinik Eberbach kam. Dort wurde ihr Oberschenkelhalsbruch erfolgreich operiert. Schon am zweiten Tag nach der OP konnte sie mit einer Gehhilfe ein paar Schritte tun. Einige Wochen später ist sie jetzt noch mobiler. Nachdem man sich wieder im „Normalbetrieb“ befindet, sind auch die Rehabilitationsmaßnahmen gesichert. In einer ambulanten oder stationären Einrichtung werden die EPZ-Patienten in der Folge weitere drei Wochen intensiv betreut. Danach kann, falls noch erforderlich, eine entsprechende Physiotherapie durch den Hausarzt oder Orthopäden verordnet werden.

21.08.20

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