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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Beim Klimaschutz möchte die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen


(Foto: StVE)

(hr) (stve) Bei der Stadtverwaltung Eberbach wurde zum 1. September 2020 die neu geschaffene Stelle einer Klimaschutzmanagerin mit Janine Weiß besetzt.

Derzeit verschafft sich die gelernte Geographin, die bisher im Bereich Hochwasserschutz geforscht und in der Radverkehrsförderung gearbeitet hat, einen systematischen Überblick über die bisherigen Aktivitäten der Stadt Eberbach in Sachen Klimaschutz und über die diesbezüglichen Akteure auf kommunaler, Kreis- und Landesebene. Ob Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie, Beschaffung von E-Autos oder Ausbau der örtlichen E-Ladestationen bzw. energetische Sanierungen oder die Schaffung einer Nahwärmeversorgung im Bereich Steige - bereits in der Vergangenheit habe man Einiges im Bereich Klimaschutz umgesetzt, so die Stadtverwaltung. Grundlage hierfür habe auch das 2012 erarbeitete Klimaschutzkonzept „Prima Klima“ geboten.
Bislang fehlte jedoch eine systematische Herangehensweise und in diesem Zusammenhang vor allem eine Person in der Verwaltung, die alle Aktivitäten koordiniert und voranbringt. Derzeit prüft Janine Weiß die Teilnahme der Stadt am European Energy Award. Hierbei handelt es sich um ein Klimaschutzmanagement-System, das in sechs Bereichen die bisher realisierten Energie- und Klimaschutzaktivitäten einer Kommune erfasst, analysiert und bewertet. Dazu gehören z.B. die Sektoren Mobilität, kommunale Gebäude oder Entwicklungsplanung. Ziel hierbei ist ein systematischer und nachhaltiger, auf die Rahmenbedingungen der Kommune zugeschnittener Klimaschutz, in dem ein verbindlicher Maßnahmenplan zunächst erarbeitet und anschließend kontinuierlich umgesetzt wird. Doch das allein wird nicht ausreichen: Janine Weiß ist überzeugt, dass ohne Bürgerbeteiligung kein erfolgreicher Klimaschutz möglich ist: ,,Jeder erkennt in seinem Bereich am besten, welche Maßnahmen realistisch und umsetzbar sind: Ob regionales und saisonales Einkaufen, beim Neukauf von Haushaltsgeräten auf die Energieeffizienz achten oder das Auto stehen lassen und kürzere Strecken mit dem Rad zurücklegen.“

Laut Verwaltung möchte die Stadt Eberbach mit gutem Beispiel vorangehen. Dass es mittlerweile ein Klimaschutzmanagement gibt, sei dabei ein wichtiger Schritt. Janine Weiß steht als Ansprechpartnerin in Sachen kommunaler Klimaschutz zur Verfügung und nimmt auch Anregungen von Bürgerseite entgegen, per E-Mail (s.u.) oder telefonisch unter (06271) 87351.

E-Mail-Kontakt: klimaschutz@eberbach.de

28.09.20

Lesermeinungen

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Von Die Schöpfung  (07.10.20):
An Eluhesa also ich kenne Leute die jeden Morgen aufstehen und arbeiten zu gehen, die auch was bewegen mit einem weitaus geringeren Gehalt in Vollzeit.

Von Eluhesa (05.10.20):
@jemand

Kurz nachdenken könnte helfen:

TVöD 11 : 3,500€ brutto mtl, Stufe 1. Bis 5,300€ brutto mtl, Stufe 6 (also erst nach 15 Jahren Berufserfahrung). Diese Zahlen gelten für eine 100% Stelle, wie Sie erwähnten handelt es sich aber um eine 50% Stelle. Also einmal durch 2 teilen (=1,750€ brutto), mal 12 nehmen (=21,000€ brutto) und voilà sind Sie unter den dafür vorgesehenen 34,000€.

Also alles im Rahmen und die Stelle darf man (mit einem gewissen kurzsichtigen Blick) natürlich als überflüssig ansehen - man könnte aber auch einsehen, dass der Klimaschutz uns alle angeht, nicht alle Akteure dementsprechend handeln und Beratung benötigen und dass (wie dem RNZ Artikel zu entnehmen) sich Frau Weiß um ein bestimmtes Projekt der Stadt Eberbach kümmern soll.


Von Badener (04.10.20):
Jetzt ist dieser Wahnsinn auch schon in der Provinz angekommen...
Hat Eberbach keine anderen Sorgen?


Von jemand (01.10.20):
juhuu ... wir haben jetzt eine Klimaschutzmanagerin.
Für Frau Weiß ist dieser Job mit Sicherheit ein Volltreffer.
Sie wird zwischen 3500 und 5200 Euro brutto monatlich verdienen (Quelle RNZ 1.10.)
Nicht so schlecht für eine Halbtagsstelle ... Gratulation.
Im Haushaltsplan sind aber nur 34000 Euro für den Posten eingestellt.
Kann es sein, daß sich da jemand verrechnet hat ?


Von Utzer 66 (30.09.20):
Und wieder wird eine neue Stelle in unserem ach so überbesetzt und bezahlten Rathaus geschaffen. Und alles zum Wohle der Bürger.

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