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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Juristin aus Eberbach möchte kirchliche Arbeit mitgestalten

(bro) (sch) Dr. Barbara Scheuble aus Eberbach ist die neue Vorsitzende der Synode des evangelischen Kirchenbezirks Neckargemünd-Eberbach. Die Richterin und Vizepräsidentin des Landgerichts Mosbach wurde am vergangenen Samstag, 7. November, mit überwältigender Mehrheit als Nachfolgerin von Werner Ebinger aus Wiesenbach gewählt, der seit 1996 mit Unterbrechungen die Bezirkssynode geleitet hatte und sich nun aus Altersgründen zurückzieht.

Die Bezirkssynode ist das Parlament des Kirchenbezirkes. Für die 60-jährige Eberbacherin gibt es in ihrem Beruf und in der Kirche gemeinsame Anliegen - z. B. die Würde des Menschen in den Vordergrund zu stellen. Sie möchte die kirchliche Arbeit mitgestalten, die Kirche noch alltagstauglicher und interessanter machen. Hierzu müsse man, laut Scheuble, den Blick weiten und über den Horizont der eigenen Kirchengemeinde blicken.

In der Bezirkssynode erhält man die Information, was die einzelnen Gemeinden des Kirchenbezirks bewegt und mit was sie befasst sind. Beschlüsse und Entscheidungen werden dort für den ganzen Kirchenbezirk gemeinsam getroffen.

Wichtig für Dr. Barbara Scheuble ist derzeit die Coronakrise. "Sie hat das kirchliche Leben einschneidend verändert. Neben Gottesdiensten in der Kirche gibt es jetzt z. B. Andachten und Gottesdienste im Internet. Dadurch erreichen wir viele Menschen, die eher selten einen Gottesdienst in der Kirche besuchen. Kirche lebt auf vielfältige Weise. Mir ist es wichtig, Menschen wieder für die Kirche zu begeistern. Dafür sind neue Konzepte für die kirchliche Arbeit unabdingbar. Dies gilt auch für den Umgang mit zurückgehenden Kirchensteuermitteln."

Die Vorsitzende der Bezirkssynode wird für sechs Jahre gewählt. Sie ist auch gleichzeitig Mitglied im Bezirkskirchenrat, der die Entscheidungen der Bezirkssynode umsetzt und den Kirchenbezirk in Zusammenarbeit mit Dekan und Schuldekan leitet.

Der Kirchenbezirk Neckargemünd-Eberbach besteht aus 20 Pfarrstellen in 29 Kirchengemeinden mit 43 Kirchen und Gemeindehäusern. Der Kirchenbezirk hat rund 30.000 Gemeindemitglieder in 28 Kirchengemeinden. Die Bezirkssynode Neckargemünd-Eberbach besteht aus 70 Mitgliedern. 23 Synodale kommen aus Ältestenkreisen, zwölf direkt aus den Gemeinden.

10.11.20

Lesermeinungen

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Von Buerger (original) (12.11.20):
@Taugenichts: Ich befürchte, Sie haben ein sehr spezielles Geschichtsverständnis und Verhältnis zur Kirche.

Natürlich haben Sie recht, dass die Kirche - die nur wenige revolutionäre Schübe erlebt hat und Veränderungsprozesse eher in Zyklen angeht (die sich an Jahrhunderten als Zeitrahmen orientieren) - Probleme hat mit schnellen gesellschaftlichen Veränderungen umzugehen.

Dennoch bewahrt die Kirche darüber „ihren Kern“, egal ob man den nun mehrheitlich schätzt - man muss Ihn akzeptieren. Toll, wenn führendes Personal erkennt, dass die Kirche sich vom Alltag der Mehrheit entfernt (hat).

Wie bei so vielen anderen Organisationen und Institutionen muss man aber im Auge behalten, welche Aufgabe diese hat. Die Kirche ist zu allererst eine Glaubensgemeinschaft. Sie trägt über ihre Position als Solche und über die enormen Vermögenswerte eine besondere Verantwortung, diese ist aber nicht in erster oder auch zweiter Linie politisch - auch wenn es besondere Situationen in der Vergangenheitt gab.

Totalitäre Systeme an der Macht, Menschenverachtung - Verstöße gegen die ersten Paragraphen unserer Verfassung - das ist doch was ganz anderes, als die gegenwärtige Situation. Solche Dinge sollte man nicht leichtfertig oder unwissend mit einander in Verbindung bringen.


Von Taugenichts  (11.11.20):
Wenn sie wirklich die Menschen (wieder) von der Kirche begeistern will, dann soll die Dame zunächst einmal dafür sorgen, dass sich die KIRCHE nicht wieder in der allgemeinen Massenhysterie alle Ostergottesdienste unterwürfig ohne den geringsten Widerstand vom Staat verbieten lässt !

Von BlindesSchaf (11.11.20):
Sie machen Ihrem Namen ja alle Ehre. Das in irgendeinen Bezug zu 1933-1945 zu bringen ist alleine schon die Höhe. Sie dramatisieren damit nicht nur die Situation der Kirche heute, sondern verharmlosen auch die Verbrechen der NS Zeit. Ich weiß schon, dass Sie darauf antworten werden, dass Sie das so nicht gesagt haben. Das ist aber genau das Bild, dass Sie in die Köpfe der Leser bringen möchten.

Das - wirklich ach so schlimme - Coronavirus kostet Menschenleben (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html) und könnte (!) schwerwiegende Langzeitfolgen haben (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html;jsessionid=078350FF7D16A4F191D7B76CF59DC5C7.internet092#doc13776792bodyText9).

Hören Sie bitte auf mit dieser Verharmlosung und Ihrem lächerlichem Kampf gegen die ach so böse Obrigkeit. Indem die Kirche die Vorgaben umsetzt schützt sie auch ihre Mitglieder, die zu einem nicht unerheblichem Anteil der Risikogruppe angehören.


Von KaPe (11.11.20):
@Taugenichts: Hier ist der Name Programm! Menschen wie Sie werden plötzlich ganz kleinlaut angesichts der Atemnot, wenn das Virus Ihre Lunge zerstört. Was interessiert Sie der Ostergottesdienst als offensichtlicher Kirchenmeider? Unsere Kirchenoberhäupter handeln verantwortungsbewusst. Für Sie nicht vorstellbar, nicht wahr?

Von Taugenichts (10.11.20):
Hat die Dame wirklich gesagt, dass sie die Kirche "alltagstauglich(er)" machen will ?
Ich hoffe nicht, denn die Kirche ist ja kein (Gebrauchs-)Gegenstand. Alltagstauglich sind Schränke, Autos, Werkzeug oder Jacken, aber kaum die Kirche (...)
Und noch ein kleiner Tipp:
Wenn sie wirklich die Menschen (wieder) von der Kirche begeistern will, dann soll die Dame zunächst einmal dafür sorgen, dass sich die Kurve nicht wieder in der allgemeinen Massenhysterie alle Ostergottesdienste unterwürfig ohne den geringsten Widerstand vom Staat verbieten lässt ! Sowas gab es zuletzt 1933 - 45, sehr verehrte Frau Scheuble !
Aber wenn der Dame als aktuell wichtiges Thema tatsächlich nur das (...) Gefasel vom ach so schlimmen Coronavirus einfällt, dann ist eh Hopfen und Malz verloren.


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