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Nachrichten > Natur und Umwelt

NABU pflanzte ungezüchtete Obstsorten - Biotop für Vögel und Insekten


(Foto: Christina Kunze)

(hr) (ck) Am 21. November legte der NABU Eberbach den Grundstein für die erste Wildobstwiese auf dem Breitenstein.

Zwölf Gehölze, denen jedes Jahr weitere Wildobstsorten folgen sollen, wurden gepflanzt. Wildobst hat einen hohen Naturschutzwert. Es dient vor allem Vögeln als Nahrung und Lebensraum. Der Blütenreichtum von Mai bis Juni ist ein reich gedeckter Tisch für Wildbienen und andere Insekten. Laut Lexikon sind Wildfrüchte (oder Wildobst) die Früchte von Obstarten, die vom Menschen nur wenig züchterisch bearbeitet wurden. Bekannte Wildobstsorten sind Holunder, Felsenbirne, Kornelkirsche, Sanddorn oder Mispel. Der NABU hat sich für Wildobst-Baumgruppen entschieden und pflanzte dieses Jahr jeweils drei Speierlinge, (auch Spor- oder Spierapfel genannt und Baum des Jahres 1993), Mehlbeeren, Ebereschen und Elsbeeren (Baum des Jahres 2011).

Die Wildobstwiese dient auch dem Erhalt alter Sorten. Die ersten Speierlinge wurden bereits vor einigen Jahren von der Stadt Eberbach nahe des „Bienenbrunnens“ auf dem Breitenstein gepflanzt. Die Eberesche (Baum des Jahres 1997), auch Vogelbeere genannt, wird im Herbst und Winter von den nahrungssuchenden Amseln geradezu umschwärmt.

Die Idee zur Wildobstwiese stammt von Heini Rumetsch. An die Umsetzung machten sich Rainer Engelhardt, Max Schulz und Christina Kunze, die nicht lange überzeugt werden mussten. Arnd Koch, der die große Gehölzbestellung des NABU organisiert hatte, kümmerte sich auch um die Bestellung der zwölf Wildobst-Gehölze. Um Wanderer oder Spaziergänger zu informieren, werden Sortenschilder pro Baumgruppe angebracht. Das Wildobst braucht keine Pflege und darf wild wachsen. Lediglich der Verbissschutz muss regelmäßig kontrolliert werden, damit die Jungpflanzen vor Wildtieren geschützt sind.

10.12.20

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