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Neujahrsempfang in der Gemeinde Hesseneck


Links: Rede von Thomas Ihrig. Rechts: Gespräch unter Bürgermeistern. Von links Schwender (Mudau), Keursten (Rothenberg), Ihrig (Hesseneck). (Fotos:HFriedrich)

(lf) (hf)Anläßlich seines 75-jährigen Bestehens lud der SPD Ortsverein Hesseneck zum Neujahrsempfang in den Rathaussaal der Gemeinde ein.
Bürgermeister Thomas Ihrig begrüßte in seiner Funktion als 1. Vorsitzender des Vereins die zahlreich erschienenen, geladenen Gäste aus Politik und Vereinen. Sein besonderer Gruß galt dem Gemeindevertreter-Vorsitzenden von Hesseneck Rolf Brandel, den Bürgermeisterkollegen Schwender aus Mudau und Keursten aus Rothenberg, sowie den SPD Vorsitzenden Wernz aus Eberbach und Hareus aus Bullau sowie dem CDU Vorsitzenden Schönig aus Hesseneck.
Er freute sich, daß die Partei den Schuldezernenten und 1. Kreisbeigeordneten der SPD Dr. Michael Reuter zum Vortrag über das Thema „Deutschland nach PISA“ gewinnen konnte und hieß ihn ebenfalls herzlich willkommen.
Ihrig führte an, daß die Parteiarbeit schon kurz nach der Gründung im Dritten Reich verboten und nur im Untergrund möglich war. Freie Wahlen waren in dieser Zeit kein Thema. Erst nach Ende des 2. Weltkrieges konnte die Arbeit offiziell wieder aufgenommen und seines Erachtens erfolgreich weitergeführt werden. Er dankte Allen die in den zurückliegenden 75 Jahren für die Ziele der SPD im Einsatz waren.
Gastredner Dr. Reuter führt an, er wolle seinen Vortrag zur PISA-Studie angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen nicht zu einer Wahlrede werden lassen. Er würde vielmehr nur aus der Studie zitieren und Lösungs- bzw. Verbesserungsideen anführen, über die noch zu diskutieren sei, ohne daß er eine persönliche Wertung abgeben wolle.
Daß Deutschland bei der PISA-Studie unter 31 in den Test einbezogener OECD-Länder nur auf dem 21. Platz landete, war geradezu ein Schock. Die Leistungsstreuung unter den 180.000 getesteten Schülern ist sehr groß, die Lesemotivation äußerst gering. Außerdem war ein deutliches Süd - Nordgefälle zu erkennen.
Es sei zu befürchten, daß auch die für 2003 und 2006 geplanten neuen Studien kein besseres Ergebnis für die Bundesrepublik bringen.
Als Lösungsmöglichkeiten sah er folgende Themen:
Der Integrationsdruck für Ausländer müsse erhöht werden,
Kindergärten für Alle,
Disziplin an den Schulen muß verbessert werden,
Ganztagsschulen gegen Eltenversagen,
Starke können von Schwachen lernen,
Gymnasium für Alle, (nur 10 % der Gymnasiasten kommen aus Arbeiterfamilien)
Neue Schulkultur,
Geänderte Unversitätsausbildung,
Finanzielle Unterstützung
Er schloß mit der Feststellung: „PISA“ wird noch lange ein Thema bleiben.
Nach einigen Diskussionsbeiträgen bedankte sich Thomas Ihrig bei Dr. Reuter für den interessanten Vortrag.
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von den Geschwistern Michael und Nadja Fleck mit Handharmonika und Keyboard.
Ihrig wünschte allen Gästen ein gutes neues Jahr und lud zu einen Umtrunk und Imbis ein.


12.01.03

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