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Der Weg ins Leben kann künftig lang sein - Kreisräte gefordert


Andrea Kodeda-Weißmann und Claudia Röderer setzen sich mit ihrer Initiative "Quo vadis, Klapperstorch?" für den Erhalt der Geburtshilfeabteilung des Eberbacher Kreiskrankenhauses ein.(Fotos:Böhm)

(ub) Stirbt der Original-Eberbacher aus, weil er künftig in Mosbach, Sinsheim oder Heidelberg das Licht der Welt erblickt und sein Eintrag in der Geburtsurkunde entsprechend lautet? Was passiert mit Müttern, bei denen verfrüht die Wehen einsetzen? Kommen die Kinder dann im Krankenwagen zur Welt? Wie schaut es bei Schnee oder Glatteis aus? Und viele junge Väter stellen sich die Frage, wie sie mit ein oder zwei kleinen Kindern den Nachwuchs in ca. 30 km Entfernung besuchen können. Eberbacher Kreisräte sollten sich im Kreistag für den Standort Eberbach einsetzen, da es sicherlich weitere kleine Geburtsabteilungen im Kreisgebiet gibt, deren Wegfall durch die Nähe zu einer Vielzahl von Kliniken nicht so gravierend wäre, wie in einer Stadt mit über 15.000 Einwohnern. Sicher teils emotionale Betrachtungsweisen, die neben allen anderen Überlegungen ebenfalls legitim sind, so Andrea Kodeda-Weißmann.
Stark war heute der Andrang am Infostand von Andrea Kodeda-Weißmann und Claudia Röderer auf dem Leopoldsplatz. Mit ihrer Unterschriftenaktion und Initiative "Quo vadis, Klapperstorch?" setzen sich die beiden Mütter für den Erhalt der Eberbacher Geburtshilfeabteilung ein, die sie aus eigener Erfahrung bestens kennen. Viele Väter und einige Mandatsträger, quer durch alle Parteien, unterschrieben die Liste. Dr. Rainer Jacobi, Ex-CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, kommentierte seine Unterschrift mit "ich unterschreibe für den Fall, dass ich darniederkomme". Unterschriftslisten liegen auch in vielen Eberbacher Geschäften und Banken aus und sollen Anfang Februar den zuständigen Ansprechpartner im Kreistag und der Eberbacher Krankenhausverwaltung vorgelegt werden. Die Entbindungsstation ist für ihre medizinische Kompetenz und moderne Ausstattung mit einem gemütlichen Still- und Familienzimmer bekannt. Die freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen können alle üblichen Geburtsmethoden mit Rat und Tat begleiten. Die Ärzte, das Pflegepersonal und sieben Hebammen sehen in eine ungewisse Zukunft.
Doch die Entwicklung der Geburtenzahlen sprechen für sich. Der Sinkflug hielt auch im letzten Jahr, ganz dem Bundestrend folgend, an. Nur 248 Kinder erblickten das Licht der Welt. Das Sozialministerium empfiehlt bei unter 500 Geburten sogar die Schließung einer Abteilung, da die Aufrechterhaltung des jetzigen Qualitätsstandards sehr kostenintensiv ist. Viele Gespräche werden zur Zeit geführt. Bis Mitte des Jahres soll eine Entscheidung über den Erhalt der Geburtshilfeabteilung fallen.


18.01.03

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