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Gott finden in allen Dingen - nach den geistlichen Übungen des heiligen Ignatius von Loyola

(bro) (sb) Die Anforderungen des modernen Arbeitslebens fordern von vielen Menschen heute ein hohes Maß an Leistung, Flexibilität und Mobilität. Um den Halt und die Orientierung nicht zu verlieren, begeben sich zahlreiche Menschen auf eine spirituelle Suche.
Der Jesuitenpater und Novizenmeister seines Ordens für die süddeutsche Provinz, Dr. Stefan Kiechle, brachte auf Einladung des katholischen Bildungswerkes am vergangenen Mittwoch seinen Zuhörern die einzigartige Spiritualität seines Ordensgründers, des heiligen Ignatius von Loyola, nahe. Ignatius wurde 1491 in Loyola, Nordspanien, geboren. Als Sohn einer adligen Familie wurde er in den Denkmustern des mittelalterlichen Rittertums erzogen. Ehre, Ruhm, Tapferkeit, Treue und Heldentum waren für ihn erstrebenswerte Tugenden. Er galt als lebenslustiger und verwegener junger Mann. Ein Schicksalsschlag – eine Kanonenkugel zerschmetterte sein Bein – veränderte sein Leben. Auf dem monatelangen Krankenbett fand er durch christliche Lektüre zum Glauben. Er wollte ein Heiliger werden und nur noch Jesus dienen. Dieses Ziel verfolgte er mit einer geistlichen Verbissenheit und scheiterte erst einmal. Nach Zeiten tiefer Depressionen, denn er litt unter seinem bisherigen Leben, erkannte und spürte Ignatius allmählich, dass Gott ihn bereits liebt und ihm vergeben hatte. Endlich wurde er frei, Gottes Liebe zu begegnen. Aus diesen Erfahrungen entwickelte er geistliche, d.h. spirituelle Übungen für seine Gefährten, um auch ihnen ähnliche innere Reifungsprozesse zu ermöglichen. Eindrucksvoll zeigte Pater Dr. Kiechle auf, warum die geistlichen Übungen nach Ignatius gerade heute wieder "in" sind bei Menschen, die Gott suchen wollen. Sie sind individuell, weil der jeweilige Gottsucher mit seinem persönlichen Alltag, mit seiner Freude und seinem Leiden darin vorkommt. Exerzitien wollen zu Sensibilität führen. Man soll spüren, dass Gott sich in Gedanken, Empfindungen, in Erfahrungen und Begegnungen offenbart. Exerzitien sind nicht an einen bestimmten Ort oder eine bestimmte Zeit gebunden, nur eine Konzentration auf Gott sollte möglich sein. Zum Abschluss seines Vortrages leitete Pater Dr. Kiechle eine geistliche Übung zum Hineinschmecken an.
Um Gottes Spuren zu Entdecken werden in der Fastenzeit 2003 Exerzitien im Alltag für die Pfarrgemeinden der Seelsorgeeinheit Neckartal-Hoher Odenwald, Edith Stein, angeboten (Eberbach, Neckargerach, Waldbrunn). Einladungen liegen in allen Kirchen der Seelsorgeeinheit aus oder sind über die katholischen Pfarrbüros erhältlich. Informationen erhalten Sie auch bei Pastoralreferentin Sabine Bohnert, Tel. (06271) 72522. Der Informationsabend für die Exerzitien im Alltag ist am Mittwoch, 19. Februar, um 20 Uhr im katholischen Pfarrheim St. Joh. Nepomuk, Feuergrabengasse 6 in Eberbach.

28.01.03

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