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Programmänderung bei den Kunstfreunden

(hr) (khm) Das am 14. Februar 2003 um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus stattfindende dritte Kunstfreundekonzert der 54. Reihe mit dem Trio Passionato muss im Programm geändert werden, da der Cellist des Trios, Klaus-Peter Hahn, plötzlich erkrankt ist. Die übrigen Mitglieder des Trios, der Pianist Yuri A. Rozum und der Geiger Alexander Jablokov, werden im Konzert nun solistisch und im Duo, was sie schon zu ihrer Moskauer Studienzeit taten, mit virtuosen Klavier-, Violin- und Duowerken aufwarten.
Im Einzelnen werden zu hören sein:
Giuseppe Tartinis (1692-1770) spektakuläre viersätzige Sonate "Trillo del Diavolo", die der sich mystisch gebende Komponist im Traum vom Teufel gespielt gehört haben wollte. Es folgen die Nummern 23 in Es-Dur und 1 in E-Dur aus den "24 Capricen" für Violine solo op. 1 des Geigers Nicolò Paganini (1782-1840), dem Standardwerk der Violinliteratur, in welchem sozusagen alle Geheimnisse des Geigenspiels niedergelegt und künstlerisch ausgeführt sind. Getrennt durch ein Cantabile op. 17 für Violine und Klavier von Paganini, erklingen dann zum Schluss des ersten Konzertteils die "Studien für Klavier" a-moll, op. 35 (1862/63), im Untertitel "Variationen über ein Thema von Paganini", d.h. dessen 24. Caprice, komponiert von Johannes Brahms (1833-1896).
Pablo de Sarasate (1844-1908), mit dem das Konzert sich fortsetzt, aus Pamplona stammend, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, wurde zum weltbekannten Violinvirtuosen der Welt im 19. Jahrhundert, der in Amerika und Europa gleichmäßig gefeiert wurde und bei seinem Tode in Biarritz ein Millionenvermögen hinterließ. Gerühmt wurde sein exaktes Spiel in schönstem Belcanto bis in den höchsten Lagen. Von seinen 54 Werken mit Opuszahlen sind die "Zigeunerweisen" op. 20 und die "Spanischen Tänze" unverwüstlich geblieben. Hier werden gespielt op. 22 "Romanza Andaluza" (Andalusische Romanze) und op. 21/1 "Malagueña" (Tanz aus Malaga) für Violine und Klavier. Was wäre ein Abend mit wertvoller virtuoser Musik ohne Frédéric Chopin (1810-49), von dem zwei Werke für Klavier auf dem Programm stehen? Zuerst die postum als op. 66 veröffentlichte "Fantaisie-Impromptu" cis-moll (1834), eine seiner populärsten und daher auch argwöhnisch beäugten Komositionen. Dazu tritt noch die "Barcarolle" (Barcarole) Fis-dur op. 60 (1846) mit ihrem steten Gondelrhythmus und betörender Melodik. Zum Abschluss Beethovens achte Violin-Klavier-Sonate G-dur op. 30/3, die einen ausgelassen fröhlichen und temperamentvollen Kopfsatz aufweist, einen Mittelsatz, der in vollendeter Weise die Charaktere eines langsamen und eines tänzerischen Satzes zu verbinden versteht, und ein Finale, das sich als leichtfüßiges, virtuoses, schwungvolles perpetuum mobile gibt.
Karten für Nichtabonnenten gibt es an der Abendkasse.

07.02.03

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