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Mit dem Fehlerstromschutzschalter fing alles an


(Foto:privat)

(jc) (gt)Aus kleinsten Anfängen aber mit einem Kopf voller Ideen schuf Diplom-Ingenieur Edwin Petschenka in Waldbrunn eine eigene Firma. Mit einer Anfrage für die Entwicklung und den Bau eines Sensors für Fehlerstromschutzschalters (Personenschutzautomat) fing alles an. Zunächst ab 1982 im Kraichgau, dann ab 1984 in Waldbrunn gelang es Edwin Petschenka, einen solchen Sensor für den FI-Schalter zu einem deutlich günstigeren Preis und verbesserter Funktion anzubieten. So entstand Nachfrage und ein neues Unternehmen. Bei einem Treffen hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Teßmer den Firmeninhaber kennengelernt und man hatte einen Informationsbesuch vereinbart. Dieser wurde nun realisiert. Der Waldbrunner Bürgermeister Klaus Schölch und Kreisrätin Inge Kolesinski-Jelinek begleiteten den Abgeordneten.
Geschäftsinhaber und Betriebsgründer Edwin Petschenka stellte seinen Besuchern zunächst seine Firmenkonzeption vor. Über die immer noch laufende Produktion von FI-Schaltern sei man inzwischen allerdings weit hinausgekommen. Selbst entwickelte Spezialantriebe und elektronische Geräte für industrielle und medizinische Anwendungen bildeten eine breite Angebotspalette. Alle bisherigen Projekte entstanden bisher im Kundenauftrag als Dienstleistung mit exklusiver Lieferverpflichtung an den einen Auftraggeber. Dabei handele es sich bei einem Teil der Projekte um eine reine Ideenfindung mit anschließender Umsetzung in ein funktionierendes Muster, bei anderen Projekten wurden nach Abschluss der Entwicklung auch in eigener Produktion Seriengeräte geliefert, auch in größeren Stückzahlen.
Dem Abgeordneten wurden dabei auch die sich in immer kürzeren Zeitabständen vollziehenden Änderungen im Elektronikbereich an anschaulichen Beispielen dargestellt. So habe die Tendenz von halbleiterbestückten zu automatisch bestückten Leiterplatten die gesamten Arbeitsabläufe verändert. Dem habe man aber stets durch die Anschaffung neuer Bestückungsautomaten Rechnung getragen. Besonders beeindruckt waren die Besucher von dem harmonischen und familiären Betriebsklima zwischen den Beschäftigten und ‚Chef’ Edwin Petschenka. Derzeit beschäftigt Edwin Petschenka drei festangestellte Mitarbeiterinnen und acht Halbtags- und Aushilfskräfte. Mittelfristig sei eine Erhöhung der Beschäftigten auf weitere fünf avisiert. Zwei junge Menschen werden für Elektrotechnik für eine einjährige Berufsfachschulausbildung ausgebildet.
Für MdL Gerd Teßmer, Kreisrätin Inge Kolesinski-Jelinek und Bürgermeister Klaus Schölch stellt diese Firma unter Beweis, dass es auch im ländlichen Raum für elektronische Entwicklungen und Fertigungen Raum gibt, wenn jemand dazu die Initiative ergreife wie Edwin Petschenka.
Beim Betriebsrundgang wurde den Besuchern einzelne Arbeitsschritte vorgeführt. Geschäftsführer Petschenka wies darauf hin, dass er für namhafte Firmen der Elektro- und Elektronikbranche Antriebe, Stromwandler, Motorsteuerungen, Lichtsteuergeräte, aber auch Direktantriebe für Herz-Lungenmaschinen und Blutpumpen zusteuere. Diese Geräte seien dann durchweg von ihm entwickelt und gebaut worden, würden aber leider aufgrund der momentanen Wirtschaftslage nur in bescheidenen Stückzahlen angefordert.
Für die nächste Zukunft seien neben der Erweiterung des bestehenden Angebots an Dienstleistungen die Entwicklung, Produktion und Vermarktung eines neuartigen und kompakten Direktantriebs mit integrierter Sensorik und Leistungselektronik geplant. Das gesamte Antriebssystem wird exakt auf die Kundenbelange zugeschnitten und soll einen Leistungsbereich von ca. 50W bis zu 3,5kW abdecken. Grenzdrehzahlen bis 200.000 Umdrehungen pro Minute seien erreichbar.
Der Landtagsabgeordnete Gerd Teßmer und seine Begleitung dankten Geschäftsführer Edwin Petschenka und allen Beschäftigten für die Erläuterungen und besonders für die herzliche Aufnahme und man vereinbarte, auch weiterhin in Kontakt zu bleiben.


08.03.03

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