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Erste offiziell ausgewiesene Wildruhezonen im Eberbacher Stadtwald


Die Eberbacher Jagdhornbläser bei der Eröffnung der Hegeschau und Geschäftsführer Dr. Andreas Wiese. (Fotos:Wörner)

(tw) Anlässlich der alljährlich in der Stadthalle stattfindenden Hegeschau legten gestern die Rotwildjäger im Odenwald Rechenschaft ab. Mit der Vorlage der Unterkiefer bei den weiblichen Stücken und den Trophäen bei den männlichen, wird der vom hessischen Jagdgesetz und von den Behörden in Baden-Württemberg und Bayern geforderte Beweis erbracht. Die Auswertung der Kiefer und Trophäen spiegelt die Bestandsstruktur des Rotwildes im 46.000 ha großen Rotwildgebiet Odenwald wieder und lässt wertvolle Rückschlüsse auf seine Qualität und seine Höhe zu.
Mit 673 Stück Rotwild, davon 146 Trophäenträger und 527 Stück Kahlwild, befindet sich das Gesamtergebnis erstmals wieder im Aufwärtstrend. Damit wurde der Abschuss insgesamt zu 88,9 Prozent erfüllt und lag deutlich über den Ergebnissen der Vorjahre. Auch die Verbreitung des Rotwildes innerhalb des Rotwildgebietes hat sich verbessert. So wurde nur in 19 Prozent der Hessischen Reviere kein Rotwild erlegt. In Baden-Württemberg waren es 38 Prozent und in Bayern 50 Prozent. Erfreulicherweise lässt sich insbesondere im nördlichen Teil des Rotwildgebietes eine Neubesiedelung von bisher rotwildfreien Gebieten feststellen.
Unerfreulich hingegen war in diesem Jahr die Abschusszusammensetzung bei den Hirschen. Von den fünf Hirschen älter als 10 Jahre waren zwei Fallhirsche mit Alter 14 bzw. 15 Jahren. Den silbernen Bruch für den stärksten erlegten Hirsch vom 12.Kopf und älter erhielt ein 14-Ender vom 12.Kopf mit 162,73 IP. Die goldene Hegemedaille erhielt ein Hirsch vom 11. Kopf mit 168,34 IP. Sehr bedauerlich ist, dass in diesem Jahr neun Hirsche der Schonklasse der Wildbahn verloren gingen. Darunter auch der stärkste Hirsch der Schau, ein 14-Ender vom 7.Kopf mit 177,18 IP, der verludert gefunden wurde.
Sehr begrüßt wurde seitens der Vereinigung der Rotwildjäger im Odenwald e.V., dass die Stadt Eberbach als erster kommunaler Waldbesitzer Mitglied der Vereinigung wurde. Des weiteren wurde im Eberbacher Stadtwald auf Betreiben der Jagdpächter ein Konzept für Wildruhezonen erarbeitet und drei Flächen mit insgesamt 116 ha als Wildruhezonen ausgewiesen. Im Rahmen einer Äsungsverbesserung wurden ehemalige Niederwaldbereiche "auf den Stock" gesetzt und dem Wild Flächen zur Verfügung gestellt, die es bewusst verbeißen kann (Abäsung von Knospen und jungen Trieben). Als Nebeneffekt entsteht zusätzlicher Lebensraum für Kleinlebewesen. Durch die zu erwartende deutliche Verbesserung der Schadenssituation hofft man, dass sich weitere Waldbesitzer diesem Konzept anschließen werden.

16.03.03

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