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Umzug im Zwingenberger Rain


Der Froschlaich wird vorsichtig in große Eimer gefüllt. (V.l.)Joachim Geiss vom Amt für Flurneuordnung und Landentwicklung Sinsheim, Sarah Bernecker von der NABU-Jugend Eberbach, Klemens Bernecker Umweltschutzbeauftragter der Stadt Eberbach, Benedikt Held, Fabian Held und Alexander Kolbe von der NABU-Jugend Eberbach. (Foto:Rohrbach)

(tw) (jg)Am 18.März 2003 traf sich um 15.00 Uhr beim Teufelsbrunnen im Gewann Zwingerberger Rain auf Gemarkung Pleutersbach eine engagierte Gruppe von jungen Naturschützern, um einen besonderen "Umzug" vorzunehmen: den einer großen Anzahl zukünftiger Grasfrosch - "Familien" (Rana temporaria).
Klemens Bernecker, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Eberbach, 4 Kinder der NABU - Jugend Eberbach, Sarah Bernecker, Benedikt Held, Fabian Held und Alexander Kolbe sowie Franz Rohrbach und Joachim Geiss vom Amt für Flurneuordnung und Landentwicklung Sinsheim (AFL Sinsheim) hatten alle Hände voll zu tun, bis die über 20 Laichballen des Gras-frosches vorsichtig in große Eimer gefüllt und durch Klemens Bernecker in einen Tümpel im Gammelsbachtal verbracht wurden, wo sie nun einen neuen Lebensraum fanden. Nicht mehr lange und einige Hundert Grasfrösche werden im Gammelsbachtal auf Gemarkung Eberbach dank der fleißigen Helfer an Land gehen.
Der Teufelsbrunnen zeichnet sich durch einen erweiterten Quellbereich aus, der unter anderem auch als Lebensraum für die Larven des selten gewordenen Feuersalamanders geeignet ist. Die bereits erwähnten Grasfrösche, mit wissenschaftlichem Namen Rana temporaria, laichen seit Jahren im Bereich des Teufelsbrunnen ab. Der Grasfrosch ist in der sogenannten roten Liste der bedrohten Tierarten bereits als potentiell gefährdete Tierart eingestuft.
Der Umzug des Grasfrosches war nötig geworden, da der Laichplatz am Teufelsbrunnen sich unmittelbar auf einer Wegeausweichstelle (Wegverbreiterung) befand und der Laich versehentlich schon zweimal durch ausweichende forstwirtschaftliche Fahrzeuge zerstört worden war.
Im Rahmen des Ausbaus der gemeinschaftlichen Anlagen im Zusammenlegungsverfahren Schönbrunn(Wald) hat man sich nun zur Aufgabe gemacht, naturschutzwürdige Flächen zu erhalten und insbesondere durch die Anlage eines neuen Biotops beim Teufelsbrunnen die Laichstelle des Grasfrosches nachhaltig zu sichern. Des weiteren ist geplant, im Zuge der Neuzuteilung das Biotop in die Öffentliche Hand zu überführen.
Schon nächstes Jahr, so hoffen die NABU-Jugend und die Mitarbeiter des AFL Sinsheim, werden die Grasfrösche ihren Laich im neu geschaffenen Biotop beim Teufelsbrunnen ablegen.
Dank der Eigeninitiative einiger engagierter Bürger und durch Bereitstellung der dafür notwendigen Landesmittel im Zusammenlegungsverfahren Schönbrunn(Wald) konnte beim Teufelsbrunnen ein Waldtümpel erhalten und gesichert und damit ein wichtiger Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung einer bedrohten, heimischen Tierart geleistet werden.


26.03.03

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