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Bärlauch statt Bäume - Geheimnis des Itterberg-Hiebs gelüftet


Wollen die Bärlauch-Versorgung zukunftssicher machen: Forstamtsleiter Dr.Georg Bungenstab und Bürgermeister Bernhard Martin beim Vorort-Termin mit dem Gemeinderat. (Foto:Dichter)

(hr) Auf eine Bärlauchwanderung der besonderen Art begab sich dieser Tage der Eberbacher Gemeinderat. Ziel war der nach der winterlichen Holzhauerei stark gelichtete Stadtwald am Itterberg. Dort wurden Pläne besprochen, die den starken Eingriff der Waldarbeiter in einem neuen Licht erscheinen lassen.
Das wahre Ziel der weitgehenden Abholzung war nämlich bisher streng geheim gehalten worden. Von Stadt- und Forstverwaltung wurde immer die Sicherheit der Anwohner und Waldbesucher am Itterberg als Grund für die Fällung vieler alter und starker Bäume genannt. Tatsächlich war das aber ein Vorwand, um vor allem gegen Naturschützer und Baumretter schlagkräftig argumentieren zu können, gab Bürgermeister Bernhard Martin nun bekannt.
Triebfeder des Holzeinschlags war eine ganz andere Sorge: Der Eberbacher Bärlauch wird knapp. Nachdem die Eberbacher Bärlauchtage von Jahr zu Jahr weitere Kreise ziehen und immer mehr Gourmet-Touristen anlocken, nimmt der Erntedruck auf die vorhandenen Bestände des wohlschmeckenden Krauts verheerende Formen an, die für die Zukunft den Bärlauch-Notstand befürchten lassen. Am Itterberg wurden durch die Waldauflichtung auf über 50 Hektar Fläche nun die Voraussetzungen für Bärlauchkulturen im großen Stil geschaffen. Damit könne sich Eberbach gegen den für die kommenden Jahre erwarteten internationalen Bärlauch-Massentourismus wappnen, freute sich Forstamtsleiter Dr.Georg Bungenstab, der die Pläne den Gemeinderats-Mitgliedern erläuterte.
Danach ist vorgesehen, den mit Wegen und Fußpfaden gut erschlossenen Hang in einzelne Flächenlose einzuteilen, für die kostenlose Bärlauch-Patenschaften übernommen werden können. Nach der großflächigen Anpflanzung von Bärlauch durch die Stadtförsterei sollen die "Bärlauch-Paten" dann die Flächen pflegen, das Gedeihen des Krauts überwachen sowie nach Belieben und Bedarf während der Bärlauch-Saison auf ihren Losen ernten. Die Stadtverwaltung setzt bei den Patenschaften gezielt auch auf Bärlauch-Touristen, die im März/April ihren Jahresurlaub in Eberbach ganz dem Bärlauch widmen sollen. Die Tourist-Information arbeitet hierzu gerade Pauschalprogramme inklusive Bärlauch-Patenschaft, Unterkunft, Verpflegung und Freizeitangeboten aus. Der Naturpark Neckartal-Odenwald wird am Itterberg einen Bärlauch-Lehrpfad mit großen Info-Tafeln einrichten.
Ab heute können Interessenten sich für Bärlauch-Patenschaften unverbindlich vormerken lassen. Die Stadtförsterei hat hierzu eine Telefon-Hotline unter (06271) 72864 eingerichtet. Anmeldungen sind mit Angabe von Name, Anschrift und Telefonnummer sowie der gewünschten Flächengröße auch per eMail möglich. Die endgültige Einteilung der Flächenlose wird im Herbst erfolgen.



ACHTUNG: Diese Meldung wurde als Aprilscherz veröffentlicht und entspricht in weiten Teilen nicht den Tatsachen.

01.04.03

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