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Forstamtsleiter sehen Probleme bei der Eingliederung in Landkreise

(hr) Zu einer Presseinformation des Rhein-Neckar-Kreises vom 8.April (wir berichteten) haben jetzt die Leiter der Staatlichen Forstämter im Kreisgebiet Stellung bezogen.
Die Behördenleiter sehen in der Schilderung der geplanten Eingliederung in das Landratsamt keineswegs einen so einfachen Vorgang, wie es die Presseinformation des Landratsamtes darstellt.
Die Forstämter seien nur zu rund 10 Prozent staatliche Verwaltungsbehörden im klassischen Sinne mit hoheitlichen Aufgaben, die problemlos in den Landkreis zu integrieren wären. Ihre Hauptaufgabe sei die Führung der Wirtschaftsbetriebe Staatswald Baden-Württemberg und Wald der Gemeinden sowie die Beratung und Betreuung des Privatwaldes, in der Regel mit Holzverkauf für die meisten Forstbetriebe im jeweiligen Forstamtsbereich.
Zur Erfüllung der Aufgaben einer sinnvollen Betriebsführung seien großräumige Strukturen erforderlich, die den Rahmen der Landkreise weit übersteigen, so die Meinung der Forstamtsleiter. Diese Strukturen seien in der bisherigen Organisation optimal gewährleistet, was allerdings zu Forstamtsbereichen führt, die über die Kreisgrenzen hinweggehen. (Im Rhein-Neckar-Kreis sind fünf Forstämter mit großen Anteilen jeweils auch in einem Nachbarkreis beteiligt.) Die in der Presseinformation des RNK angeführten Synergieeffekte dürften sich im Wesentlichen nur bei den rund 10 Prozent Hoheitsaufgaben auswirken, während große Teile der Synergieeffekte der gegenwärtigen Organisation bei einer Eingliederung verloren gehen würden, sind sich die Förster sicher.
Die Forstamtsleiter im Rhein-Neckar-Kreis hätten bei der Besprechung im Landratsamt versucht, durch entsprechende Fragen auf die Problematik der geplanten Eingliederung aufmerksam zu machen. Sie stünden daher aus fachlicher Sicht der Eingliederung nicht, wie aus der Presseinformation des Rhein-Neckar-Kreises entnommen werden könnte, durchweg positiv gegenüber, sondern sehen offenbar noch viele ungelöste Fragen.

17.04.03

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