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Starke Zwei statt Romantische Fünf


Meinungsaustausch der Mittelzentren, rechts Klaus Gartzke-Heintz, Heinrich Neuer, Bernhard Martin und Gerhard Lauth (v.l.) (Fotos:Richter)

(hr) Beratungen über die Kooperation im Tourismus zwischen Mosbach und Eberbach standen im Mittelpunkt des Treffens der Verwaltungsspitzen und Gemeinderäte am 22.November. Seit 1998 bereits intensivieren die Gremien ihre Zusammenarbeit durch jährliche Treffen. Diesmal reisten die Mosbacher per Bahn nach Eberbach, um sich im Rathaus von den beiden Tourismus-Verantwortlichen informieren zu lassen und über gemeinsame Strategien zu diskutieren.
Heinrich Neuer berichtete zunächst über das neue Tourismuskonzept, das Eberbach als "Erlebnisstadt" vermarktet. Man lebe im "Event-Zeitalter" und müsse die Gäste nicht nur zufrieden stellen, sondern begeistern. Gefragt seien motivierte Mitarbeiter und Dienstleister in der Gastronomie. Mittlerweile sei es gelungen, den Imageverlust Eberbachs nach dem Wegfall des Kurbetriebs teilweise wettzumachen.
Neuers Mosbacher Kollege Klaus Gartzke-Heintz informierte über den Stand des dortigen Tourismuskonzeptes, das derzeit erst erarbeitet werde. Als Stärken Mosbachs hätten sich bereits die historische Altstadt, die Lage an Neckar, Odenwald und Burgenstraße sowie die Naturnähe herausgestellt. Für die Region bedeutend seien der Mosbacher Sommer, die Einkaufsmöglichkeiten und vor allem die Veranstaltungen in der Alten Mälzerei. Aus dieser Analyse heraus müsse Mosbach auch Eberbach als Konkurrentin vor allem im Tagestourismus betrachten, wie Gartzke-Heintz weiter ausführte. Das sei für eine Zusammenarbeit aber nicht schädlich, sondern biete auch Chancen.
Mit der Frage, ob aus den "Romantischen Vier", denen Eberbach bereits seit geraumer Zeit angehört, die "Romantischen Fünf" zu machen seien, blitzte der Mosbacher Oberbürgermeister Gerhard Lauth bei Heinrich Neuer zwar ab. Dennoch sind neben dem Oberziel, die Tourismus-Vermarktung im Rahmen des gesamten Odenwalds abzuwickeln, auch gemeinsame Aktivitäten der beiden Mittelzentren denkbar. Der Eberbacher Stadtrat Karl Braun sah gar die "Starken Zwei" als Erfolgsgespann. Synergieeffekte versprechen sich die Verantwortlichen von zum Teil bereits realisierten Vorschlägen wie gegenseitige Verweise in den Ortsprospekten und auf den Internet-Seiten, gegenseitige Hinweisschilder an der B 37, gegenseitige Vermarktung von Veranstaltungen und Pauschalangeboten bis hin zu einem Ausbau der Schifffahrt auf dem Neckar zwischen Elz und Itter.
Gerhard Lauth und sein Eberbacher Kollege Bernhard Martin sahen den Meinungsaustausch als Einstieg in eine Daueraufgabe und wollen das Thema Tourismus auch beim Treffen im nächsten Jahr in Mosbach wieder beackern.

22.11.00

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