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Großes Engagement aller Beteiligten bei den Renovierungsarbeiten


St.Josef vor der Innenrenovierung (o.l.), Handwerker bei letzen "Feinarbeiten" in der "neuen" Kirche. Blick vom Altar auf die Empore und den neuen Andachtsraum, der durch ein Schiebegitter vom Kirchenschiff abgetrennt aber durch eine separate Eingangstür (u.r.) immer betreten werden kann. (Fotos:Rumstadt/Wörner)

(tw) Letzte Arbeiten erledigten die Handwerker in den vergangenen Tagen in der Kirche St. Josef. Das Gros der Arbeiten war termingerecht schon zum Palmsonntag abgeschlossen, an dem die Gemeinde nach fünf Monaten den ersten Gottesdienst in ihrer neu gestalteten Kirche feiern konnte. Seit Beginn der Renovierungsarbeiten am 17. November vergangenen Jahres fanden alle Gottesdienste im sehr schön hergerichteten Pfarrsaal in der "Unterkirche" von St. Josef statt. Während dieser Zeit wurden die Renovierungsmaßnahmen fast ausschließlich von Firmen aus der Region durchgeführt. Dank des überdurchschnittlichen Engagements aller Beteiligten und der umsichtigen Bauleitung von Heinz Lang vom federführenden Architekturbüro Rumstadt in Eberbach konnten trotz einiger nicht erwarteter Schwierigkeiten alle Arbeiten termingerecht fertiggestellt werden. So musste zum Beispiel der Parkettboden unter den Sitzbänken komplett erneuert werden. Der dadurch entstandene Mehraufwand an Zeit und Geld konnte jedoch ohne Mehrkosten aufgefangen werden und der berechnete und genehmigte Kostenrahmen von 377.000 Euro wurde eingehalten. Von den Renovierungskosten sind etwa 40 Prozent als Eigenmittel von der Pfarrei St.Josef aufzubringen. Tatkräftige Unterstützung leistet hierbei unter anderem der Bauförderverein der Pfarrgemeinde. Darüber hinaus hat die Gemeinde für das laufende Jahr noch verschiedene Aktionen vorgesehen. Außerdem gab es zahlreiche ehrenamtliche Hilfe durch Gemeindemitglieder. So erbrachten sie zum Beispiel beim Ein- und Ausräumen der Kirche, bei immer wieder anstehenden Reinigungsarbeiten, beim Ab- und Antransport der Sitzbänke und beim Materialtransport erhebliche Eigenleistungen. Um die empfindliche Orgel während der Renovierung zu schützen, wurden zum Teil Orgelpfeifen ausgebaut und staubgeschützt gelagert. Das Gehäuse der Orgel wurde staubdicht verpackt. Auch hierbei halfen Gemeindemitglieder kräftig mit. Nach Abschluss der Arbeiten wird deutlich, wie sehr sich das Innere der Kirche verändert hat. Die ausgeführten Arbeiten gehen weit über kosmetische Maßnahmen hinaus. Seitenwände, Rückwand, Emporenbrüstung und Emporenuntersicht wurden gesäubert und neu gestrichen. Die Beschallungsanlage wurde erneuert und das neue Lichtschienensystem bietet vielfältige Möglichkeiten der Beleuchtung. Die Altarraumrückwand bekam eine senkrecht gestaffelte Vorsatzwand. Diese Vorsatzwand gliedert die große Fläche der Rückwand und schafft zugleich eine Nische für das große Hängekreuz. Der gesamte Chorraum wurde neu gegliedert. Die Kommunionbänke und die Altarstufen wurden abgebaut. Die gesamte Anlage der Chorraumstufen wurde so geändert, dass eine ebene Fläche um den Altar entstand. Der vorhandene Altar aus Naturstein war bislang auf einem Podest an der Rückwand des Chorraums aufgestellt. Er wurde zum Kirchenraum hin verschoben und dient nun wieder als Zelebrationsaltar. Für den Tabernakel haben die Architekten Gustav und Ulrich Rumstadt eine neue Stele aus Naturstein und Stahl entworfen . Durch die neue Anordnung der Stufen zwischen Kirchenschiff und Chor konnte der Altar näher an die Bankreihen gerückt werden. Die Sitzbänke wurden überarbeitet und gepolstert, die Bankanzahl wurde verringert und die Bankabstände wurden vergrößert um mehr Beinfreiheit zu bieten. Übrigens steht momentan noch unter dem Aufgang zur Empore eine der alten Sitzbänke - ein interessantes "Vorher-Nachher-Erlebnis", darauf Platz zu nehmen. Auf der rechten Seite wurden die Stufen so angeordnet, dass auf der Ebene des Kirchenschiffes eine Nische für das Taufbecken entstand. Das vorhandene Taufbecken wurde vom Eingangsbereich zu dieser neuen Taufanlage hin verschoben. Anstatt der Taufkapelle im Eingangsbereich gibt es jetzt dort eine Andachtskapelle mit eigenem Zugang von außen. Dieser neue Andachtsraum lädt die Gläubigen tagsüber zum Gebet und zur inneren Einkehr ein.

25.04.03

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