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Sturmwurfflächen ohne Pflanzung wiederbewaldet


(Foto:privat)

(hr) (fa) Wiederbewaldung auf Sturmwurfflächen im Waldbrunner und Neckargeracher Gemeindewald sowie Verkehrssicherungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet Margarethenschlucht in Neckargerach waren die Themen eines Treffens, zu dem das Forstamt Eberbach Vertreter des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis, der Bezirksstelle für Naturschutz und Landespflege Karlsruhe und der Landesforstverwaltung geladen hatte.
Im Waldbrunner Gemeindewald wurde zunächst eine ehemalige Sturmfläche der Orkane Vivian und Wiebke begutachtet. Diese Fläche, die heute komplett mit 3 bis 5 m hohen Bäumen bestockt ist, zeige deutlich, zu welcher Leistung die Natur selbst nach solchen Katastrophen in der Lage sei, erklärte Forstamtsleiter Dr.Georg Bungenstab. Kein einziger sei hier von Menschenhand gepflanzt worden, sondern alles habe sich natürlich angesamt. Dies war Teil der Wiederbewaldungsstrategie des Forstamtes, bei der nur etwa die Hälfte der rund 120 ha großen Waldflächen künstlich bepflanzt wurden. Den Rest überließ man der Natur, nachdem die Förster die Chancen einer Naturverjüngung positiv eingeschätzt hatten. Dadurch wurden den jeweiligen Waldbesitzern, hier der Gemeinde Waldbrunn, viel Arbeit und Geld erspart.

Der nächste Besichtigungspunkt führte die Teilnehmer nach Neckargerach. Auch hier wurde eine Sturmfläche begutachtet. Die Wiederbewaldung durch Naturverjüngung lief bisher dort viel langsamer ab, was laut Dr. Bungenstab auf die starke Konkurrenz von Gräsern und Brombeere zurückzuführen sei. Dennoch darf die Fläche als gelungen betrachtet werden, da bisher nichts nachgepflanzt werden musste.

Anschließend durchwanderte die Gruppe die Margarethenschlucht. Dabei wurde ein Felsen in Augenschein genommen, der durch seine exponierte Lage auf einen Wanderweg zu stürzen droht. Da die Sicherheit des Felsens nicht abgeschätzt werden konnte, schlug Bürgermeister Peter Kirchesch vor, die Sachlage bezüglich Haftung durch den Gemeindeversicherungsverband abklären zu lassen.

Zuletzt wurde die "Verlobungseiche", die durch Stammfäule stark geschädigt ist, besichtigt. Hier stellte sich die Frage, ob diese entfernt werden muss oder ob eine Sanierung möglich sei. Da es sich bei diesem imposanten Baum um ein Naturdenkmal handelt, obliegt die Entscheidung dem Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis. Damit keine Besucher zu Schaden kommen, wurde vorgeschlagen, die Sitzbänke zu entfernen.

Am Anschluss an die Exkursion fand eine Abschlussbesprechung an der kürzlich sanierten Hauberghütte statt.

14.05.03

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