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Ein Licht am Ende des Tunnels für Geldanleger !?

(jc) (sno) Gespickt mit vielen interessanten Tipps war die Informationsveranstaltung zum Thema "Mit richtiger Strategie zur erfolgreichen Vermögensanlage" in der Sparkassen-Hauptstelle Eberbach. In seiner Begrüßung erläuterte Direktor Wolfgang Kleeberger mit Rahmendaten die jetzige Lage und die Ausgangssituation der nationalen wie internationalen Konjunktur und der Kapitalmärkte. Die richtige Vermögensstrategie zu finden, sei für jeden einzelnen Anleger nicht nur eine große Herausforderung, sondern auch sehr schwierig, besonders in Zeiten geringen Wachstums und erhoffte sich deshalb für die Zuhörer von der Präsentation der Wertpapier-Spezialisten Frank Schumann und Jens Bögelspacher, DekaBank Frankfurt sowie Ruthard Bitz, Sparkasse Neckartal-Odenwald, vor diesem Hintergrund Wege und Lösungen hin zu einem erfolgreichen Vermögensmanagement.
Den Part der aktuellen Markteinschätzung übernahm Ruthard Bitz, Leiter der Wertpapierberatung. Sein erster Ansatz galt dem Rückblick und der Vergleich bzw. Verlauf weltweit wichtiger Indizes wie Dow Jones, Euro STOXX und DAX in einem überschaubaren Zeitraum von 15 Jahren. Die Schwankungen zeigten, dass es nicht immer nur aufwärts gehen kann, sondern Negativentwicklungen ebenso normal sind. Bemerkenswert jedoch, dass die Negativtrends nicht überwiegten. Seit dem 29. Februar 2000 bis heute befände man sich in äußerst schwierigen Börsenzeiten. "Eine Hiobsbotschaft jagt die andere, das grundsätzliche Vertrauen in die finanzwirtschaftlichen Märkte ist weg." Viele konjunkturell ausschlaggebende Faktoren wie beispielsweise Ölpreisentwicklung, 11. September, Lungenkrankheit SARS, Staats-verschuldungen, Wechselkurse und nicht zuletzt zinspolitische Entscheidungen spielten hierbei ein große nicht vorhersehbar Rolle. Seine volkswirtschaftliche globale Markteinschätzung fasste Bitz wie folgt zusammen: Die Konjunktur sei nach wie vor schwach, verzeichne derzeit eine Seitwärtsbewegung und könnte sich im zweiten Halbjahr 2003 leicht erholen. Finanzpolitisch verzeichne man derzeit neue Steuersenkungen in den USA bzw. hohe Haushaltsdefizite im Euroland, sodass der Stabilitäts- und Wachstumspakt den fiskalischen Spielraum im Euroland begrenze. Weltweit hätten die Zentralbanken die inflationären Tendenzen im Griff, zudem halte eine schwache Konjunktur den Inflationsdruck logischerweise niedrig. Die derzeitige expansive Geldpolitik eröffne Chancen auf weitere Zinssenkungen in 2003. Die Aktienbewertung habe sich vor allem in Europa normalisiert und Bitz sieht eine verbesserte aber relativ schwache Gewinnentwicklung mit optimistischem Blick in die Zukunft.
Die beiden Anlageexperten der DekaBank Frankfurt veranschaulichten anschließend überzeugend, dass es möglich ist, im Spannungsfeld schwieriger Kapitalmärkte trotzdem und gerade jetzt, die richtige Anlagestrategie für jeden einzelnen zu finden. Gemeinsame Aussage: "Verharren Sie nicht in Ihrer momentanen Liquidität, sondern steigen Sie jetzt strukturiert und wohlüberlegt ein." Denn eine Fußball-Mannschaft, die gerade mal 0:2 hinterliegt, würde normalerweise ihre Spielstrategie so umstellen, dass noch ein Sieg möglich ist. Im übertragenen Sinne: "Raus aus der Defensive und vorhandene Liquidität anlegen:" Die Lösung sehen die beiden Referenten Schumann und Bögelspacher in der strukturierten Kapitalanlage. Hierzu sei erforderlich, dass auf der Basis einer kostenlosen Vermögensstrukturanalyse der persönliche Anspruch bzw. Anlegertyp im Rahmen einer individuellen Beratung festgestellt wird. Denn die richtige persönliche Anlagestruktur hänge einzig und allen davon ab, ob sich der Anleger eher ertrags-, wachstums- oder eher chancenorientiert einschätzt. Grundsätzlich entscheide sowohl in guten als auch in schlechten Jahren eine intelligent aufgebaute Vermögensstruktur des Anlegers über den langfristigen Anlageerfolg. Alles in allem seien also unter den Gesichtpunkten von Liquidität, Rentabilität und Sicherheit bzw. Risiko die persönlichen Ziele zu berücksichtigen. Diese sind über ein strukturiertes Anlagemix von Aktien, Renten und Immobilien in Einklang zu bringen. Wie dieser Weg gefunden werden kann, machten die Referenten unter Einbindung der Zuhörer mit zahlreichen Beispielen deutlich.
Ihr Fazit: Regelmäßige Investition in Fonds, antizyklisches Verhalten, internationale und breite Streuung, Nutzung eines aktiven Managements durch Fondsgesellschaft zur Entlastung eigener Entscheidungen. Nach dem offiziellen Teil standen die Wertpapierexperten den interessierten Zuhörern zur Verfügung und beantworteten in Einzelgesprächen offen gebliebene Fragen.

17.05.03

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