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Neuer DRK- Ortsverein meisterte Feuertaufe mit Bravour


Fünf "Verletzte" wurden innerhalb von 30 Minuten geborgen und vorbildlich vom neuen DRK-Ortsverein versorgt (Fotos:Böhm)

(ub) Pünktlich um 9.30 Uhr heulten die Sirenen in Schönbrunn los. Bei der diesjährigen Hauptübung der Schönbrunner Feuerwehr verursachten spielende Kinder in der Scheune der Familie Henrich in Schönbrunn einen Brand. Alarmiert von der starken Rauchentwicklung verständigten aufmerksame Nachbarn sofort die Feuerwehr. Die Leitstelle in Heidelberg alarmierte die Feuerwehr Schönbrunn mit allen fünf Abteilungswehren über den Brand. Nach einem halbstündigen Einsatz wurde „Feuer schwarz“ gemeldet. Das vermeintliche Brandobjekt, eine Scheune mit Stallungen und einem angrenzenden Wohnhaus, konnte erfolgreich gelöscht werden. Die Wasserversorgung reichte in Schönbrunn aus, um auch die umliegenden Häuser mit Wasserstrahlen vor einem Übergriff des Brandes zu schützen. Fünf vermisste Kinder konnten dank des Einsatzes von Atemschutzträgern aus der Scheune gerettet werden. Erstmalig arbeitete der neu gegründete DRK Ortsverband Schönbrunn mit der Feuerwehr Schönbrunn erfolgreich zusammen und versorgte die Verletzten vorbildlich. Ein Einsatzleitwagen aus Eberbach unterstützte die Brandbekämpfung in Schönbrunn.
Bei der anschließenden Manöverkritik begrüßte Gesamtkommandant Peter Heiß den stellvertretenden Kreisbrandmeister des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis Gotthard Tretter, der anstelle des in Wiesloch wegen eines Dammbruches sich im Einsatz befindlichen Peter Michels angereist war. Tretter ist seit zehn Jahren bereits im Katastrophenschutz tätig. Heiß bedankte sich für die rasche Brandbekämpfung beim Schönbrunner Abteilungskommandant Thomas Wolf, der den diesjährigen Einsatz geleitet hatte, bei der Eberbacher Einsatzleitstelle, bei Unterkreisführer Jürgen Sigmund und dem DRK- Bereitschaftsleiter Holger Winterbauer für die reibungslose Versorgung der Verletzten. Heiß betonte, die DRK-Gruppe habe mit 17 aktiven Personen bei der diesjährigen Übung ihre Feuertaufe mit Bravour bestanden. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit in der Zukunft und dass die Blutspendeaktion am 2. Juni ebenfalls ein voller Erfolg werden möge. Auch auf die eigenen Mannen aus fünf Abteilungswehren war Heiß stolz. Trotz Urlaub und Schichtarbeit seien von 110 Aktiven immerhin 73 Personen im Einsatz gewesen. Gerade wegen des schrecklichen Brandes im vergangenen Jahr in einem Altenheim in Schwanheim freue er sich über die hohe Zahl der Aktiven in Schönbrunn.
Einsatzleiter Thomas Wolf erläuterte die Einsatztaktik und den Ablauf der Übung. Die Wasserversorgung sei ausreichend gewesen, sogar ein weiteres B-Rohr hätte gelegt werden können. Positiv sei der erstmalig angelegte DRK-Sammelpunkt für die Verletzten gewesen. Die geschminkten Verletzten hätten einen realistischen Eindruck hinterlassen.
Der Eberbacher Unterkreisführer Jürgen Sigmund äußerste sich positiv über den Ablauf der Übung, die Schönbrunn seiner Meinung nach allein stemmen kann. Ein Problem sei bei fünf Verletzten bei den hohen Temperaturen allerdings die geringe Anzahl der Atemschutzträger. Hier könne Schönbrunn gerne auf Eberbach zurückgreifen.
Bürgermeister Roland Schilling dankte Familie Henrich, der Feuerwehr und dem DRK für den Einsatz im Sinne der Menschenrettung und dem Schutz von Hab und Gut. Einige Gemeinderäte hätten als Aktive bereits eine enge Bindung zu Feuerwehr und DRK. Sichtlich erfreut war Schilling über Gotthard Tretter. Wichtig sei es, dass Zuschussmittel auch weiterhin fließen, um die technische Ausrüstung auf dem Laufenden zu halten. Mit der Hoffnung auf wenig Einsätze dankte Schilling der Feuerwehr und auch dem DRK für die gute Zusammenarbeit bei der Hauptübung und erinnerte nochmals an den morgigen Blutspendetermin.

01.06.03

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