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Teilnahme an Triathlon WM auf Hawaii gesichert


(Foto:privat)

(tw) (ad) Timo Bracht aus Eberbach hat die etablierte Triathlon-Szene aufgeschreckt: Der 27-jährige Ausdauersportler siegte beim Ironman-Rennen in Frankreich überlegen mit einer Fabelzeit von 8:33:11 Stunden. Brachts erster Sieg bei einem Ironman-Wettkampf war eine Glanzvorstellung des Eberbachers. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen, die er in 51 Minuten absolviert hatte, stieg Bracht zwar noch als Zehnter aus dem Nass. Auf der 180 Kilometer langen Radstrecke konnte der Sportler seine Stärken dann jedoch voll ausspielen. Nach Kilometer 70 übernahm er bereits die Führung. Der Rad-Streckenverlauf verlangte den Teilnehmern alles ab, immerhin waren 1500 Höhenmeter zu überwinden. Nach 4:46:48 stellte der studierte Sportwissenschaftler als erster das Rad ab und zog sich die Laufschuhe für den Marathon an. Für die 42,195 Kilometer brauchte er 2:52 Stunden. Der Zieleinlauf setzte bei Bracht Emotionen frei. 5000 Zuschauer bejubelten den Eberbacher zu seiner Weltklasseleistung, die ihm auch 10.000 Dollar Sieg-Prämie einbrachte. "Es war das schönste Gefühl in meinem Leben. Einen Ironman zu gewinnen war schon immer mein größter Traum. Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich es wirklich gepackt habe", so Bracht. Wie überlegen Brachts Vorstellung war, zeigte sich an der Zeit des Zweitplazierten. Stefan Riesen aus der Schweiz kam mit ganzen 7 Minuten Rückstand ins Ziel. Auch der kanadische Ironman-Sieger Gerret-Mac Feyden und der australische Weltklasse-Athlet Mat Stevens hatten keine Chance gegen den jungen Deutschen. "Das Ironman-Rennen in den Vogesen liegt mir. Das Streckenprofil ist ähnlich wie im Odenwald." Mit dem Sieg in Frankreich ist Bracht der Sprung in die Triathlon-Weltspitze gelungen. "Ich weiß jetzt, dass ich unter den Großen mitmischen kann. Mit 27 habe ich das beste Alter für einen Triathleten noch vor mir." Timo Bracht ist nach Lothar Leder, Thomas Hellriegel und Norman Stadler auch erst der vierte Deutsche, der einen Ironman-Wettkampf gewinnen konnte. Zudem gilt er als Ausnahmeerscheinung unter den Profis. Denn nebenbei ist er nach wie vor berufstätig. "Nur Sport ist auf Dauer langweilig. Man braucht auch einen Ausgleich. Den finde ich bei meiner Familie und im Beruf". Der sympathische Triathlet will das auch künftig so beibehalten. Durch den Überraschungssieg in Gérardmer hat Bracht auch bereits das Ticket für die Triathlon-Weltmeisterschaft in Hawaii im Herbst in der Tasche. Hawaii soll zum sportlichen Höhepunkt des Jahres werden. "Ich will in Hawaii voll angreifen. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich mich ganz gezielt auf die WM vorbereiten." Für Triathlon-Experten ist Timo Bracht auch bei der WM wieder vor allem eines: Geheimfavorit.

23.06.03

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