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Eine Eiche erinnert an Albert Münch


Dr. Max Schulz (r.) bei der Begrüßung zur Feierstunde, rechts daneben die zum Gedenken an Albert Münch gepflanzte Eiche. (Foto:privat)

(hr) (rum) Damit sein Name und beispielhaftes Wirken in Eberbach nicht vergessen werden soll, pflanzte der Naturschutzbund (NABU) zur Erinnerung an Albert Münch im Stadtwald auf dem Gelände des flächenhaften Naturdenkmals "Felsennest" eine Eiche. Eichen, bei Kelten und Germanen als heilig angesehen, symbolisieren Beharrlichkeit und Zukunftsglauben - Eigenschaften, die Albert Münch verkörperte, wenn es ihm darum ging, sein Wissen und Können an die Jugend in Eberbach weiterzugeben.
Zu einer kleinen Feierstunde anlässlich der Pflanzung begrüßte dieser Tage der Vorsitzende der NABU Gruppe Eberbach, Dr.Max Schulz, zahlreiche Gäste im "Felsennest". Mit dabei war die Witwe des vor drei Jahren im 73. Lebensjahr verstorbenen Albert Münch und weitere Familienangehörige, darunter die Töchter und Enkelkinder, Hannes Melchinger vom Naturpark Neckartal-Odenwald, Forstrevierleiter Hubert Richter und Klemens Bernecker als Vertreter der Stadt, eine Abordnung des Staatlichen Forstamts Schwarzach sowie eine Reihe Eberbacher NABU-Mitglieder.
Schulz hob in seiner Ansprache noch einmal die außergewöhnlichen Verdienste Münchs für die Gesellschaft hervor. Der gelernte Feinmechaniker, so seine Ausführungen, sei sehr naturverbunden gewesen und habe es im Selbststudium zu einem weithin anerkannten Pilz- und Pflanzenkundler gebracht, der als Pilzsachverständiger in Eberbach Sammlerkontrollen anbot und in ungezählten Pilz- und Pflanzenwanderungen sein Wissen weitergegeben habe. In über zehnjähriger Arbeit haben er und der von ihm geleitete botanische Arbeitskreis im Raum Eberbach über 800 Pflanzen nachgewiesen und an der Erstellung des Standardwerks "Die Pilze Baden-Württembergs" mitgewirkt. Ein großes Anliegen des NABU-Mitglieds Münch, so führte Schulz weiter aus, sei es gewesen, Kinder an die Natur heranzuführen und ihnen sein Wissen zu vermitteln, damit es nicht verloren gehe, um sie zu Naturschützern zu machen. Mit großer Freude habe er noch die Gründung der NABU-Jugendgruppe in Eberbach erlebt, die er initiiert und mit ins Leben gerufen hatte.
Eng verbunden war Münch aber auch mit dem Turnverein Eberbach, in den er sich über 30 Jahre lang einbrachte. Vorstandsarbeit, Leitung der Tischtennisabteilung, Schriftleiter der Vereinszeitung und Mithilfe beim Bau des Vereinsheims waren Stationen seines unermüdlichen Wirkens dort.
Dankesworte des Vorsitzenden gingen an den Ausbilder Michael Börner und seine Forstwirt-Azubis vom Hauptstützpunkt beim Staatlichen Forstamt Schwarzach, die die Eiche, ein Geschenk des Forstamts, zusammen mit dem NABU pflanzten.

21.07.03

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