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Erlebnisreiche Tage in Osttirol

(tw) (wm)Am 6.September fuhren morgens 40 erwartungsfrohe Gäste aus Eberbach und Umgebung, darunter viele Stammgäste, unter der altbewährten Leitung ihres Vereinskameraden Adolf "Wois" Obernosterer nach Osttirol, um unter seiner Leitung die Schönheit der Bergwelt zu erkunden. Während der ganzen Woche fühlten sich die Teilnehmer bei der sicheren Fahrweise des Bergkameraden Herbert Bergold wie in Abrahams Schoß. Allein schon die von "Wois" vorgetragenen humorvollen Erzählungen aus der Jugendzeit sowie die Schwänke aus seiner Osttiroler Bergwelt sorgten bei der Anreise und an den darauffolgenden Tagen für große Heiterkeit und allerbeste Laune und trugen so ganz nebenbei zum Verständnis der Landeskunde bei. Jeder Teilnehmer kam auf seine Kosten, ob er nun bis zur Erschöpfung teilweise bei Regen oder im Schneesturm einen Gipfel erklomm, eine beschauliche Wanderung an den Hängen oder im Tal unternahm, die nun zum Greifen nahe EM – Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft bejubeln durfte oder das Freizeitangebot des seit Jahren bewährten Hotels "Moarhof" sowie der Stadt Lienz annahm. Man konnte sogar in dem Krimistück "Der verschwundene Bademantel" detektivisches Gespür entwickeln. Bereits am ersten Tag konnten alle Teilnehmer auf dem Pustertalhöhenweg ihre körperliche Fitness für die weiteren Herausforderungen testen. Bei diesem an für sich stark frequentierten Höhenweg konnte man auf der Waldhuberkaser die überschwängliche Gastfreundschaft eines Ehepaares in der Einsamkeit der Bergwelt erleben. Für diese bescheidenen Leute stellte die Eberbacher Gruppe einen Farbtupfer in ihrem Leben dar. Am darauffolgenden Tag hatten die Gipfelstürmer bei ihrem fast 900 m Höhenunterschied zu überwindenden Anstieg zur Wangennitzer Hütte über dem Debanttal (Hohe Tauern) mit Nebel und später Dauerregen zu kämpfen, so dass die anfangs verschworene Gemeinschaft in viele durchnässte Splittergruppen zerfiel und sich erst mehr oder weniger ausgelaugt in der Lienzer Hütte sammelte. Es war der guten Stimmung in der Gruppe und dem Improvisationstalent von "Wois" zu verdanken , dass der darauffolgende Regentag mit dem Besuch des Pfleggerichtshauses zu Anras über dem Pustertal , einer ehemaligen Sommerresidenz der Brixener Bischöfe, sowie der Fahrt durch das von malerischen Holzhäusern gesäumte Winkelttal mit einem kurzen Spaziergang zur Volkzeithütte, wo man sich lange dem deutschen Liedgut hingab, ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterließ. Allen Unkenrufen zum Trotz und zur Überraschung aller besserte sich tags drauf das Wetter am Großglocknermassiv bei Kals. Eine kleinere Gruppe konnte sogar den Aufstieg entlang eines schwierigen Grates zum 2575 m hohen Blauspitz wagen, ehe ein beschaulicher Höhenweg mit phantastischen Ausblicken in das Isel- und Kalsertal sowie der vom Nebel befreiten Bergwelt der Hohen Tauern die Gruppe nach Matrei brachte. Vielleicht zu euphorisch durch die plötzlich eingetretene Wetterbesserung erlebte eine Gruppe von 15 Leuten am folgenden Tag nach einer Fahrt durch das idyllische Virgental beim Aufstieg durch das Maurental von der Stoanalm zur Essener-Rostocker-Hütte im Gebiet des Großvenedigers was es heißt im Schneesturm , den Willen zur Umkehr zu unterdrücken. Auch wenn die Zeitabstände der auseinandergefallenen Gruppe am Zielort groß waren, so hatte doch ein jeder seine persönlichen Erlebnisse über die plötzliche mit der unbarmherzigen Natur zu erzählen. Auch am letzten Tag meinte es Petrus nicht gut mit der Gruppe. Mit der Seilbahn auf dem Zettersfeld angekommen war wegen des tosenden Windes verbunden mit einem Schneegestöber an eine Tour nicht zu denken. Wieder im Tal angekommen, hatte der Wettergott ein Einsehen. Der Himmel riss auf, so dass man die Gelegenheit nutzen konnte, die durchaus sehenswerten profanen und sakralen Kleinodien von Lienz zu besuchen. Auf der beschwingten Heimfahrt kam man zu dem Entschluss, dass dies sicher nicht die letzte gemeinsame Fahrt in die Osttiroler Bergwelt war.


15.09.03

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