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Statische Probleme im Hallendach - Streit zwischen Holzbaufirma und Planern


Die diagonalen Stahlstäbe im Hallendach werden unterschiedlich stark belastet. Rechts Spuren der Beweissicherung an einer Stahl-Holzverbindung. (Fotos:Richter)

(hr) Fast ein Jahr länger als geplant dürfte der Neubau der Hohenstaufen-Sporthalle beim Gymnasium am Itterberg dauern. Begonnen wurde mit dem symbolischen ersten Spatenstich am 8.Juni 2001. Noch beim Richtfest am 18.Dezember 2002 kündigte Bürgermeister Bernhard Martin zum Schuljahresbeginn 2003 ein großes Einweihungsfest an. Dieser Termin ist zwischenzeitlich verstrichen. Man gehe derzeit von der Fertigstellung der Halle bis Ende Juni 2004 aus, teilte Bauamtsleiter Manfred Janner heute auf Anfrage mit.
Hauptgrund für die Verzögerungen sei die Insolvenz des Bauunternehmens Michael Gärtner & Sohn im vergangenen Jahr gewesen, so Janner. Aber auch jetzt laufen die Bauarbeiten nicht rund. An den Installationen, am Heizungs- und Belüftungssystem sowie an der Regelungstechnik wird zwar gearbeitet. Auch der Fensterbau, Putz- sowie Schlosserarbeiten sind im Gange.
Aber hoch oben unter dem Hallendach gibt es Probleme mit der Statik. Die Dachlast wird dort von großen Fachwerkbindern über eine Breite von 28 Metern freitragend auf die seitlichen Stützen abgefangen. Die Binder sind kombinierte Holz- und Stahlkonstruktionen. Diagonal verlaufende runde Stahlstäbe sind wesentliche Elemente für die Lastverteilung. Diese Zugdiagonalen sind immer paarweise seitlich an den Bindern angebracht. Nach dem Einbau zeigte sich, dass sie nicht immer gleichmäßig belastet sind, sondern dass einige der Stäbe mehr oder weniger stark durchhängen. Weil das so nicht bleiben kann, sondern unter hohen Kosten nachgebessert werden muss, streiten sich derzeit das ausführende Holzbauunternehmen und die Planer (Architekten, Statiker) darum, wer an der Misere schuld ist und somit die Mehrkosten zu tragen hat. Deshalb wurde jetzt ein Beweissicherungsverfahren durchgeführt. Dabei soll geklärt werden, ob die Stahlstäbe unterschiedlich lang sind, ob die Bohrungen in den Bindern nicht rechtwinklig sitzen oder ob gar die Planung nicht praxisgerecht war. Die Beweisaufnahme durch den Gutachter ist zwar abgeschlossen. Ein Ergebnis wird aber erst bis Ende dieses Monats erwartet. Weil die Abstützungen der Fachwerkbinder nicht entfernt werden können, solange die Statik der Dachkonstruktion nicht stimmt, kann derzeit auch mit den Fußbodenarbeiten und der Anbringung der Hallenbeleuchtung nicht begonnen werden.

Die Stadtverwaltung will in der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 25.September, ab 17.30 Uhr im Rathaus über den Stand des Hallenneubaus berichten.

19.09.03

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