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Schönbrunn besiegelt Partnerschaft mit Balatonszemes


Die beiden Bürgermeister besiegeln die Städtepartnerschaft (Fotos: MJB)

(ub) (MJB) "Angeführt von der edlen Absicht, die Beziehungen zwischen unseren Gemeinden enger zu knüpfen und die Freundschaft zwischen unseren Völkern weiter zu stärken, gründen wir, die Abgeordneten unserer Gemeinden, zwischen Schönbrunn (Allemühl – Moosbrunn – Haag – Schwanheim) und Balatonszemes eine Städtepartnerschaft. ..." Mit diesen Worten beginnt die am vergangenen Freitag unterzeichnete deutsche Ausfertigung der Partnerschaftsurkunde für die zwischen Schönbrunn und dem ungarischen Balatonszemes begründete Städtepartnerschaft. Eigens zu diesem Ereignis war eine zwölfköpfige Delegation vom südlichen Plattensee in den Kleinen Odenwald gereist.
Die deutsche Fassung der Partnerschaftsurkunde wurde im Rahmen einer Feierstunde im Bürgersaal des Schönbrunner Rathauses vom Schönbrunner Bürgermeister Roland Schilling und seinem ungarischen Amtsbruder, Bürgermeister Antal Illès aus Balatonszemes, feierlich unterzeichnet und besiegelt.
Die ungarische Urkundenfassung war bereits am 3. März diesen Jahres beim Besuch einer Schönbrunner Delegation unterzeichnet worden. Bürgermeister Schilling freute sich, neben den ungarischen Gästen den Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Dr. Jürgen Schütz, und den im Landratsamt für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Willi Grauer sowie den Schönbrunner Altbürgermeister und Ehrenbürger Hermann Münz, die Gemeinderäte und zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine begrüßen zu können. Er rief noch einmal die Entwicklung der Kontakte zu Balatonszemes ins Gedächtnis, die vor drei Jahren mit einem ersten Kennenlernen begonnen hatten. In gegenseitigen Besuchen habe man dann erkannt, dass man die große Entfernung zwischen den beiden Partnerorten durch Politik und Freundschaft gut überbrücken könne. Man wolle mit der Partnerschaft den Dialog zwischen der Europäischen Union, den Städten und Gemeinden sowie den Bürgerinnen und Bürgern im Sinne des Partnerschaftsprogramms der EU ausbauen und fördern. Dabei könne aber nur eine breit angelegte und von vielen Schulten getragenen Kooperation Erfolg haben. Deshalb sollen auch die Schulen und die Vereine in die Partnerschaftsaktivitäten einbezogen werden, so Schilling. Im kulturellen und sportlichen Bereich seien häufigere Treffen vorgesehen .Besondere Bedeutung werde daneben auch der Tourismus haben. Vielen Mitbürgern sei der Balaton ja bereits als ausgesprochen familien- und kinderfreundliche Ferienregion bekannt.
Landrat Dr. Schütz, der sich selbst als besonderen Freund Ungarns bezeichnete, sagte in seinem Grußwort, die Wurzeln alle Demokratie seinen die Gemeinden. Deshalb müsse man sie über alle Grenzen hinweg zusammen bringen.
Nachdem man in den letzen Jahrzehnten sehr gute Erfahrungen mit Städtepartnerschaften mit französischen Kommunen gemacht hatte, habe der Rhein-Neckar-Kreis mit dem Komitat Somogy und seine Städte und Gemeinden inzwischen einige deutsch-ungarische Städtepartnerschaften begründet.
Die beiden Bürgermeister verlasen die Partnerschaftsurkunde in der jeweiligen Landessprache. Dann vollzogen sie den feierlichen Akt der Unterzeichnung und der Besiegelung, sekundiert vom Schönbrunner Ratschreiber und dem Notar aus Balatonszemes.
Bürgermeister Schilling hatte für seine Gäste einige ausgefallene Gastgeschenke vorbereitet. Illès bekam von ihm ein Luftbild der gesamten Gemarkung Schönbrunns, das zur Zeit der Gebietsreform 1972 aufgenommen wurde, eine Schönbrunner Gemeindefahne und den Wappenteller samt Beschreibung der Wappen. Ein gerahmtes Bild der am Vortag erfolgten Eintragung in das Goldene Buch der Gemeinde vervollständigte die Präsente.
Für die Schönbrunner Gemeinde sprach Gemeinderat Ralf Heckmann das Grußwort, das wie alle andere Reden von Dolmetschern in die jeweilige andere Sprache übersetzt wurde. Heckmann ging insbesondere auf das deutsche Vereinswesen und die Freiwilligen Feuerwehren im Besonderen ein. Anhand von statistischen Zahlen belegte er, dass die Vereine das Herzstück des Gemeindelebens sind. Man freue sich in den Schönbrunner Vereinen auf die Partnerschaft und den Austausch mit den Vereinen in Balatonszemes.
Umrahmt wurde die Feier durch Auftritte von Gruppen der Musikschule Eberbach-Schönbrunn und Schönbrunner Vereinen. Zu Beginn war das erste Eberbacher Salonorchester ‚Die Saloniker’ unter der Leitung von Bernhard Sperrfechter unter anderem mit dem Titel „Night and Day“ zu hören. Nach einer fetzigen Tanzeinlage der Jazztanzgruppe des SV Moosbrunn lies das Saxophonquartett der Musikschule „Sax man anders“ ihr preisgekröntes Können hören.
Der Männergesangverein Schönbrunn sang von Liebe und Heimat und die Musikkapelle "Kleiner Odenwald" aus Allemühl leitete zum gemütlichen Beisammensein am Ende der Veranstaltung über.
Die Delegation aus Ungarn absolvierte bei ihrem Besuch in Schönbrunn ein reichhaltiges Rahmenprogramm. Bürgermeister Schilling und seine Verwaltung hatten für sie unter anderem einen Besuch im Auto und Technik-Museum in Sinsheim nebst IMAX-Kinovorführung, einen Hüttenabend in der Heimatwiesenhütten in Haag, einen Ausflug zu den Kureinrichtungen auf dem Hohen Odenwald und den Besuch der Haager Backtage vorbereitet.

19.09.03

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