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CDU-Kreistagsfraktion informierte sich über Krankenhäuser

(hr) In zwei Sitzungen mit dem neuen Verwaltungsleiter der GRN 1 (Sinsheim – Eberbach), Klaus Eiermann, und dem neuen Verwaltungsleiter in Eberbach, Martin Hildenbrand, informierte sich die CDU-Kreistagfraktion über die aktuelle Situation der verschiedenen Einrichtungen.
Zunächst erfuhren die Politiker einiges über aktuelle Modernisierungs-Maßnahmen. So begann im Kreiskrankenhaus Eberbach der Bau der Intensivstation. Die Maßnahme wird voraussichtlich im 1. Quartal 2004 beendet sein. In Sinsheim ist die lokale Schlaganfallstation in drei Krankenzimmern neu untergebracht, die entsprechend baulich verändert worden sind.
Während die neue Gynäkologie in Sinsheim in Betrieb gegangen ist und die Entbindungsabteilung gerade saniert wird, muss die Geburtshilfeabteilung in Eberbach laut Kreistagsbeschluss am Jahresende aufgelöst werden. Der finanzielle Verlust der Abteilung liegt 2003 bei rund 700.000 Euro. Angesichts dieser bedrückenden Lage für Eberbach habe sich bereits Anfang des Jahres Bürgermeister Bernhard Martin für die Gründung eines Geburtshauses eingesetzt, heißt es in einer Erklärung der CDU-Fraktion. Von freiberuflich niedergelassenen Hebammen geleitet, von ortsansässigen Ärzten betreut, in Räumen des Krankenhauses untergebracht, sollte diese Einrichtung die entstehende Lücke schließen und den werdenden Müttern weite Wege ersparen. Aber die Eberbacher Hebammen und Gynäkologen hätten eine Beteiligung aus finanziellen und Haftungsgründen abgelehnt, die Krankenhausleitung sei daraufhin ebenfalls skeptisch geworden. Somit sei nach den Worten der Politiker die gut gemeinte Initiative des Stadtoberhaupts ins Leere gelaufen.
Auch über den Ärztemangel wurde diskutiert, der sich in Sinsheim und Eberbach wie überall für die nächsten Jahre abzeichnet. Junge Ärzte im auf das Examen folgenden praktischen Jahr entscheiden sich vor allem für Universitätskliniken und Spezialkrankenhäuser, weil sie dort mehr lernen können. Die nötigen Stellen müssen auf dem Lande mit Assistenzärzten ausgefüllt werden, was pro Stelle 30.000 Euro mehr bedeutet. Krankheitsbedingte Ausfälle unter Klinikärzten werden durch Leihärzte ausgeglichen, von Agenturen vermittelt und teuer bezahlt.
Wie sich das Bereitschaftsdienst-Urteil finanziell und personell auswirken wird, ist noch nicht abzusehen, da es auch Krankenschwestern und sonstiges Personal betrifft.
Obwohl viel rationalisiert wurde, stiegen die ungedeckten Kosten in diesem Jahr um 2,68 Prozent im Personal- und 1,5 Prozent im Sachbereich. In den einzelnen Einrichtungen des GRN sind deshalb Kommissionen gebildet worden, die umfangreiche Sparmaßnahmen im strukturellen, im Personalkosten- und im Sachkostenbereich beschlossen haben. Aber die finanzielle Situation bleibt dramatisch.
Zwar sei die Situation an den Kreiskrankenhäusern gut im Vergleich zu anderen Kliniken. Dennoch gehe der Kreis mit seiner Verpflichtung, die Regelversorgung im Krankenhaus sicher zu stellen, schweren Zeiten entgegen, lautet das Resümee der CDU-Politiker.

16.10.03

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