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Hommage a Brahms 2003 zur 170. Wiederkehr von Brahms Geburtsjahr 1833


(Foto:Agentur)

(tw) (khm) Im zweites Konzert der 55. Reihe 2003/2004 der Eberbacher Kunstfreunde musiziert das Stuttgarter Con Corno Trio mit Nina Karmon (Violine), Dariusz Mikulski (Horn) und Jönsson (Klavier) Werke von Brahms (geb. 1833), Gliere, Koechlin, Ligeti und Schumann am Freitag, dem 14. November, um 20 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz.
Die Geigerin Nina Karmon wurde in Stuttgart als Tochter finnisch-deutscher Musikereltern geboren. Nach dem Studium an der Hanns-Eisler-Musikhochschule in Berlin schloß sie 1998 ihre Ausbildung bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music New York ab. Konzerttourneen führten sie durch Europa, Asien und über den amerikanischen Kontinent. Sie konzertierte als Solistin mit den Orchestern der Bayerischen Staatsoper München, des SWR Stuttgart und von Radio Oslo, dem Wiener Kammerorchester und dem Kammerorchester Stuttgart. Darüber hinaus widmet sie sich intensiv der Kammermusik. Neben Rundfunkaufnahmen hat sie mehrere CDs eingespielt. Der schwedische Pianist Lars Jönsson studierte bei Jose Ribera in Stockholm, war Stipendiat an der Musikhochschule in Frankfurt a. M. Von 1990 von 1993 war er Mitglied in der Meisterklasse von Prof. Lew Naumow am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Lars Jönsson arbeitete als Dozent für Liedbegleitung und Oratorium am Mozarteum in Salzburg und gab regelmäßig Meisterkurse in Schweden und Deutschland. Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa und die Länder der ehemaligen Sowjetunion. Er tritt regelmäßig bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Kammermusikfestival in Kuhmo in Finnland, dem Kopenhagener Sommerfestival und dem Casals-Festival in Spanien auf. Neben Rundfunk und Fernsehaufnahmen in Schweden, Norwegen, Deutschland und Rußland hat Lars Jönsson mehrere CDs eingespielt. Der Hornist und Dirigent Dr. Dariusz Mikulski, in Polen geboren, gewann schon während seiner Studien in Lodz die wichtigsten polnischen Hornwettbewerbe. Er studierte in Deutschland bei Radovan Vlatkovic an der Musikhochschule Stuttgart sowie mit Diplomabschluß am Salzburger Mozarteum. Darüber hinaus machte er in Stuttgart Dirigierstudien. Mikulski ist Preisträger mehrerer internationaler Hornwettbewerbe wie dem des "Prager Frühlings", des Peter-Damm-Horn-Wettbewerbs und des Internationalen Hornwettbewerbs in Toulon. Als Solist spielte er mit dem Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks, dem der Deutschen Oper Berlin, dem Wiener Kammerorchester, der Philharmonie der Nationen, dem Stuttgarter Kammerorchester und dem Philharmonischen Orchester Poznan (Posen). Kammermusikalisch musiziert Mikulski regelmäßig mit namhaften Künstlern wie Valery Oistrach und Radovan Vlatkovic. Mehrere Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren sein Hornspiel.
Im Eberbacher Konzert sind zu hören für Horn und Klavier ein Intermezzo op. 35/11 des russischen Komponisten Reinhold Gliere (1875-1956) und Robert Schumanns Adagio und Allegro op. 70 aus seinem kompositorisch "fruchtbarsten Jahr 1849", das erste Konzertstück für das damals aufkommende Ventilhorn - dazu das temperamentvolle F-A-E-Scherzo für Violine und Klavier des 20-jährigen Brahms aus einer "Gemeinschaftssonate" von 1853 über des Geigers Joseph Joachim Lebensdevise "f(rei), a(ber) e(insam)", zu der u. a. auch Schumann Sätze beisteuerte. In der Besetzung für Horn, Violine und Klavier werden dargeboten die reizvollen Miniaturen "Quatre Pieces" (1896/1906) des elsässischen Komponisten Charles Koechlin und von György Ligeti (geb. 1923) das Horntrio "Hommage a Brahms" (1982), das der Komponist zur 150. Wiederkehr von Brahms Geburtsjahr 1983 geschrieben hatte. Ligeti charakterisierte sein Werk als eine Art Rückkehr zum Konservativismus, aber trotz Melodisierung und Rhythmisierung in älterer Weise und dem Verzicht auf Experimentelles handelt es sich hier doch um avantgardistische Musik, die den Hörer herausfordert. Als Finale wird Brahms Horntrio op. 40 (1865) gespielt, ein romantisches Kammermusik, bei dem Brahms auf Verwendung des alten Naturhorns und seiner romantischen Klangwirkung bestand. Die neuen Ventilhörner, mit denen man heute Brahms spielt, verdammt er als "Blechbratschen". Der erste Satz ist voll "einschmeichelnder Melodien" (Clara Schumann), der letzte zeigt erfrischende Hornthematik. Das Trauerlied dazwischen wird wegen seiner melancholische Innigkeit mit Brahms Betroffenheit über den Tod seiner Mutter 1865 verbunden, bedarf aber keines autobiographischen Bezugs, um es in seinem musikalischen Wert zu erfassen.
Konzertkarten für Nichtabonnenten und ein Einführungsheft sind an der Abendkasse erhältlich.


07.11.03

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