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Schulverweigerer verbauen sich ihre eigene Zukunft


Das Ablaufschema des Projekts gegen Schulverweigerung wurde gestern vorgestellt. (Foto:C.Richter)

(hr) (cr) Ein "ämter-, fächer- und schulübergreifender Runder Tisch" macht jetzt in Eberbach gegen notorische Schulschwänzer mobil. Das in der Region beispiellose Projekt "Aktiv gegen Schulverweigerung" wurde gestern im Rathaus vorgestellt.
Weil das Fernbleiben vom Unterricht längst nicht mehr auf Einzelfälle beschränkt ist, sondern in steigendem Maße um sich greift. schrillten vor allem bei Dieter Vilimek, Konrektor der Eberbacher Realschule, die Alarmglocken. Dringender Handlungsbedarf liegt hier vor allem im Interesse der Schülerinnen und Schüler selbst. Denn wer systematisch die Schule schwänzt, kann die Lernziele nicht erreichen, erntet schlechte Noten und verbaut sich damit seine eigene private und berufliche Zukunft. Vilimek initiierte deshalb den Runden Tisch, dem neben den Schulleitungen und Elternvertretern auch das Jugendamt, der Schulsozialarbeiter und weitere Vertreter der Stadtverwaltung angehören. Den Vorsitz hat Bürgermeister Bernhard Martin.
Es wurde ein Ablaufschema für Fälle notorischer Schulverweigerung erarbeitet. Formbriefe an Eltern und Ämter gehören ebenso dazu wie Hinweise auf Hilfsmöglichkeiten von Schulsozialarbeit und Jugendamt. Auch "externe" Partner wie Polizei und Ärzteschaft gehören zum Konzept. Letztere, weil sie bei der Beschaffung von Krankheitsattesten eine Rolle spielen. Erstere, weil sie durch Kontrollen Schulschwänzer aufspüren sollen.
Ziel des Projekts ist, beginnende "Karrieren" von Schulverweigerern rechtzeitig zu unterbrechen, bevor die Schulflucht zur Methode wird und Klassenziel oder gar Schulabschluss gefährdet.
Hauptursachen für das sytematische Fernbleiben vom Unterricht sind vor allem psychischer Natur.
Eine Schülerumfrage hat ergeben, dass immerhin bei 37 Prozent der Eberbacher Schülerinnen und Schüler eine so genannte "psychische Bedrücktheit" angenommen werden kann, die oft in Schulverweigung mündet. Ursachen können allgemeiner Schulstress oder auch Probleme mit den Mitschülern sein.
Wesentlichen Einfluss darauf, ob die Kinder zu Schulverweigerern werden, haben die Eltern. Gerade ihnen bietet das Projekt des Runden Tisches wichtige Hilfestellungen an.

Weitere Informationen erteilen Konrektor Dieter Vilimek unter Tel. (06271) 92190 und Schulsozialarbeiter Franz Beutler unter Tel. (06271) 87340.

13.11.03

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