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Original USA Gospel Singers in der Stadthalle - Kein Zuschauer blieb ruhig sitzen


Die Original USA Gospel Singers bei ihrer Bühnenshow am Samstagabend. (Foto:Wörner)

(tw) (ra) Auf ihrer Tournee durch Europa machten die Temperamentsbündel aus Amerika am Samstag in Eberbach Station. Mit Live-Band und einer mitreißenden Bühnenshow versuchte die Gruppe, das ursprüngliche Gefühl der schwarzen Gospelkultur dem zahlreich erschienenen Publikum nahe zu bringen. Das zweistündige Programm bot alles auf, was Gospel so schön macht: Emotionalität, Religiosität und pure Lebensfreude.
Leadsänger Lee Truesdale brachte es auf den Punkt, als er die Kirche der Schwarzen als "Church of emotions" schilderte. Die Geschichte der amerikanischen Gospelkultur wurde in Worten und Liedern erlebbar gemacht, von der Entstehung bis zur heutigen Zeit, von Mahalia Jackson bis James Cleveland, vom Einfluss der Karibik bis zur Weihnachtsgeschichte und dem 11. September. Dabei wurde unverdrossen auf Englisch moderiert und nicht jeder verstand jedes Detail. Der Stimmung im Saal tat dies aber keinen Abbruch, wurde die eigentliche Botschaft doch vokal präsentiert. In Spielszenen und Leinwandprojektionen wurde die immense spirituelle Kraft der einzelnen Songs beschworen. Wichtiger Bestandteil der Show war dabei die aktive Teilnahme des Publikums. Hand in Hand sollten die Zuschauer die Kraft der echten Gospelmusik erleben, und in der Tat machten die Emotionen, die dabei aufkamen, den Abend zu einem Ereignis, an das viele sich bestimmt noch lange erinnern werden. Neben Klassikern wie "Joshua Fit the Battle", "Nobody knows", "Sometimes I feel like a Motherless Child" oder "Go Down Moses" gab es auch moderne Titel, von denen auch jüngere Gäste im Saal durchaus angetan waren. Dabei ließ die Präsentation der Gesangsprofis, vier Damen und zwei Herren, keine Wünsche offen. Von himmlischem Satzgesang über freche Parodien bis hin zu funkigen Solonummern mit Stimmakrobatik wurde jede Spielart des Genres bedient. Wer sich mit religiöser Inbrunst, made in USA, schwertut, seit ein gewisser George "Dabbelju" als Sendbote des Allmächtigen die Welt beglückt, wurde eher angenehm überrascht. Die sympathischen Repräsentanten des schwarzen Amerika konnten durchaus über sich selbst lachen, waren zu Späßchen aufgelegt und geizten nicht mit Lob für das Eberbacher Publikum, welches sich mit Eifer an Singübungen, Oberkörpergymnastik und rhythmischem Klatschen beteiligte. Niemand hielt es auf den Sitzen. Wurde in der ersten Halbzeit noch eifrig im deutschen Geradeaus-Takt geklatscht, nicht wie bei Gospel üblich auf die unbetonten Schläge, so funktionierte die Sache nach dem Pausensekt etwas lockerer. Die zweiköpfige Band mit Schlagzeug und Piano legte sich mächtig ins Zeug, wobei sich Edythe Poole (Piano) auch musikalisch als absolutes Schwergewicht erwies und selbst das Lied "O Tannenbaum" zum Gospel par excellence machte. So waren die Zugaben vorprogrammiert. Mit "Kum Ba Yah" und "Amen" verabschiedeten sich Gäste und Publikum gleichermaßen singend und winkend. Auf den Stühlen gesessen hatte in der letzten halben Stunde sowieso keiner mehr...

16.11.03

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