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Nicht nur Zufriedenheit in den Ortsteilen


Die ungenehmigte Grenzmauer in Pleutersbach hat ungeahnte bürokratische Folgen. (Foto:privat)

(hr) (bs) Obwohl die Haushaltsplanberatungen für 2004 erst Anfang Januar anstehen, wollte sich die SPD-Gemeinderatsfraktion schon frühzeitig über Wünsche und Probleme in den Ortsteilen und Stadtbezirken informieren. Man wollte aber auch hören und sich ein Bild machen von den kleineren und größeren Sorgen, die den Bürgerinnen und Bürgern in den Ortsteilen derzeit Kummer bereiten, aber vielleicht auch ein wenig Anerkennung oder Dank für gute Arbeit im vergangenen Jahr mit ins Stadtparlament nehmen.
Insgesamt zufrieden waren die Ortschaftsräte und Bezirksbeiräte mit der Erledigung der Aufgaben, die im laufenden Haushalt 2003 beantragt, oder bei Bürgerversammlungen versprochen wurden, von kleineren Ausnahmen abgesehen.
In Brombach bestätigte Ortsvorsteher Karl Seib, dass die beantragten Maßnahmen abgeschlossen werden konnten. Dass der Gemeindeverbindungsweg nach Heddesbach noch immer nicht saniert ist, liegt nicht im Ermessen des Eberbacher Gemeinderats, sondern ist Aufgabe des Rhein-Neckar-Kreises. Um Brombach für den Fremdenverkehr noch tauglicher zu machen, wünscht man sich für das nächste Jahr eine weitere Wanderkarte am Schützenhausparkplatz und die Sanierung des Springbrunnens.
Die bei der Bürgerversammlung in Badisch Igelsbach im vergangenen Jahr von der Verwaltung zugesagten Reparaturen wurden durchgeführt, so Bezirksbeiratsvorsitzender Wilhelm Bartmann. Allerdings wartet man immer noch auf eine befriedigende Antwort auf die Frage nach einer ausreichenden Wasserversorgung, nachdem bei einem Brand im vergangenen Jahr ein gefährlicher Notstand aufgetreten war. Kleinere Straßenreparaturen an der Straße zum Tannenkopf wünscht man noch vor Winterbeginn zu beheben, um größere Schäden zu vermeiden.
In Pleutersbach beherrschten zwei Themen die Gespräche mit der SPD-Fraktion. Zum einen das Dauerthema Bolz- und Reitplatzverlegung, zum anderen eine ungenehmigte Grenzmauer in dem von Hochwasser gefährdeten Bachbereich. Dabei ärgert die Anwohner weniger die zu beseitigende Mauer, als vielmehr die als Folge dieser ungenehmigten Mauer ergangene Auflage aus Heidelberg, für andere, bereits seit Jahrzehnten bestehende Trockenmauern und Zäune nachträglich Bauanträge stellen zu müssen. Erbost waren die anwesenden Ortschaftsräte und Ortsvorsteher Harald Rupp darüber, dass erst jetzt bekannt wurde, dass die Baugenehmigung für den neuen Bolzplatz am Schützenhaus mit der Auflage verbunden war, den alten Bolzplatz am Neckar zu renaturieren. Damit ist die geplante Verlegung des Reitplatzes an den Neckar nicht mehr möglich und die Verlegung des Bolzplatzes macht nicht mehr allzu viel Sinn. Wird er am Schützenhaus nicht weiter gebaut, entsteht dort eine nicht genehmigte Erdaushubdeponie mit weiteren bürokratischen und – vermutlich – finanziellen Folgen. Auch für Stadträte der SPD-Fraktion war diese Entwicklung neu. Die Pleutersbacher Ortschaftsräte fordern eine schnelle Klärung. Dass man in Pleutersbach auf ein altes Fährrecht nicht verzichten will, fand Verständnis bei den SPD-Stadträten.
Was den Pleutersbachern ihr Bolzplatzproblem ist, ist den Rockenauern ihr Sportplatzproblem. Dabei weiß man natürlich um die finanzielle Situation der Stadt. Man fühlt sich aber ungleich behandelt gegenüber den Eberbacher Nutzern der städtischen Sportanlagen in der Au. Ganz zu schweigen von den vielen freiwilligen Vorleistungen, die inzwischen von den Rockenauern an unzähligen Wochenenden und Abenden erbracht wurden. Ortsvorsteher Hans Leistner und der Ortschaftsrat hoffen, dass bis zum Jubiläum der SG Rockenau das Problem gelöst sein wird.
Nachdem in Friedrichsdorf die dringende Sanierung des Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshauses weitestgehend abgeschlossen ist, reduzieren sich die Wünsche im Ortsteil auf einige Straßen- und Wegereparaturen, sowie auf einen Geländeerwerb am Schweizersbrunnen, um einen Rundweg anzulegen.
Sorge bereitet in der Gaimühle der besonders am Freitag überfüllte Schulbus aus Kailbach, Schöllenbach, Hebstahl und Sensbachtal, weil dadurch die Sicherheit der Kinder nicht mehr gewährleistet scheint. Auch das bereits im vergangenen Jahr angemahnte Nottelefon ist bisher nicht an der gewünschten Stelle installiert.
In Unterdielbach, wie übrigens auch in anderen Ortsteilen, ist der dringende Wunsch nach einer Änderung der Grünschnitt und Reisigentsorgung vorgetragen worden. Die von der AVR angebotene Entsorgung sei nicht sehr praktikabel und werde der Situation im ländlichen Bereich nicht gerecht. Es wurde daruf hingewiesen, dass im Rhein-Neckar-Kreis möglich sein müsste, was in Nachbarkreisen problemlos funktioniere.
In allen Ortsteilen wurde aber erkennbar, und so auch den SPD-Rätinnen und –Räten mit ins Rathaus gegeben, dass die Zusammenarbeit mit der Kernstadt nach wie vor funktioniert und den Besonderheiten der einzelnen Ortsteile Rechnung getragen werde.

26.11.03

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